Schaffen am Samstag

Sitze auf dem Sofa und freue mich, dass das Wetter nicht so gekommen ist, wie es gemeldet war. Ich hatte mich schon darauf eingestellt, den Tag im Keller zu verbringen. Aber morgens um 8 schien die Sonne schon ganz beachtlich und darum waren wir um 9 Uhr auch schon dabei, das Holz vom letzten Samstag zu zersägen. Mit frisch geschärften Ketten von Grübbel um die Ecke ging das auch flugs von der Hand.

Weggeräumt haben das Holz dann Alex und der Nachwuchs. Langsam füllt sich die eine Holzbox wieder.

Ich habe in der Zeit die Latten, die ich vor einiger Zeit schon gekauft habe, gegriffen und bin angefangen den frei stehenden Rosen wieder eine Stütze zu bauen. Das alte Rankgitter war nach 20 Jahren gar und der Abbau eher ein Abriss. Das Holz musste man nicht mal mehr klein sägen, sondern nur noch zerbröseln.

Die Stützen waren noch fest im Boden betoniert und werden weiter verwendet. Daran 4 dicken Pfosten, oben Querbalken dran. Noch einen kleinen Bogen zum schick machen. Das war der Plan. Also angefangen. Mit Schraubzwingen fixiert, Löcher gebohrt und – zack – fertig.

Danach musste oben nur noch die Querlattung dran und fertig ist die Laube. Steht fest, wackelt nicht, aber begeistert bin ich auch nicht. Vorher war das im grundsätzlich nicht anders, nur in weiß. Weiß auch nicht. Die kleinen Abdeckkappen für die Pfosten machen den Braten auch nicht fett. Der kleine Bogen lockert alles etwas auf, aber der Brüller ist es nicht.

Wie ich die Fächer ausfülle, weiß ich noch nicht. Im Moment schweben mir zwei paralelle, diagonal von außen oben nach innen unten verlaufende Streben vor. Die Rosen müssen ja auch an irgendwas befestigt werden, sonst ist so ein Rank”gitter” ja witzlos.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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