Erfolgreiche Renaturierung

Da wir gestern nun schon mal auf großer Fahrt waren, haben wir die Gelegenheit genutzt und uns neben der Biogas-Anlage auch noch ein gelungenes Beispiel eines renaturierten Flußlaufes angesehen.

An der Bega wurde in einem Flußknick der Verlauf in früheren Zeiten “abgezwackt” und durch einen Kanal zu einer Mühle geleitet, um die Energie des Wasser dort zu nutzen.

Wie das so ist, wird diese Art des Mühlantriebes in modernen Zeiten nicht mehr benötigt, der Kanal ist aber nunmal da und den imensen Höhenunterschied bis zum eigentlichen Flußlauf können Fische nicht überwinden. Die Lösung heißt Renaturierung. Nicht nur im Hinblick auf die tierische Population der Gewässer.

An der Stelle, an welcher der Kanal von der Bega abging, wurde der Flußlauf zusätzlich gespalten und ein mit Steinen und Stufen beruhigtes und verlangsamtes Flußbett geschaffen.

Hier können auch heimische Fische die Stromschnellen überwinden und den Fluß nach oben wandern. Gleichzeitig sind die Ufer aufgrund der langsameren Fließgeschwindigkeit nicht mehr so gefährdet und kommen mit Hochwässern besser zurecht.

Wem solche Höhenunterschiede bekannt vorkommen … richtig, in Bad Oeynhausen gibt es auch eine für Fische unüberwindbare Stelle ohne technische Notwendigkeit ;-)

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*