Männerteilzeit

dpa-news, 03.02.2007, 13:55 Uhr Berlin (dpa) – Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat die deutschen Männer zu einem Rollenwechsel aufgefordert. Sie müssten künftig bereit sein, mehr Teilzeit zu arbeiten, sagte von der Leyen der Zeitung «Die Welt». So könnten die Männer den steigenden Anforderungen bei der Erziehung von Kindern oder der Pflege älterer Menschen gerecht werden. Tradierte männliche Arbeitsmuster müssten über Bord geworfen werden. Eine völlige Angleichung der Rollen von Müttern und Vätern lehnt die Ministerin allerdings ab.

Inwiefern sind die Anforderungen gestiegen? Ist die Scheiße in der Windel irgendwie schwerer geworden?

Frau von der Leyen zeichnet sich offensichtlich lediglich dadurch aus, dass sie feministische Parolen absondert, ohne dafür einen Grund zu nennen. Mir geht das Gesülze dieser Multimama mehr und mehr auf den Keks. Natürlich habe ich rein gar nichts dagegen, wenn ein Mann Teilzeit arbeitet und sich um Kinder oder die pflegebedürftigen Angehörigen kümmert. Er sollte dies tun, wenn es in der Familie so passt. Nicht wenn Frau von der Leyen etwas Füllsel für eine Rede benötigt.

Warum sollte ein Elternteil zum Arbeitgeber gehen und seinen Job zur Hälfte kündigen (sofern das überhaupt funktioniert und der Arbeitgeber sich nicht von vornherein kaputt lacht), wenn dies bereits das andere Elternteil der Familie getan hat und somit dafür sorgt, dass zwar die Ausgaben für Kind oder Pflege steigen und gleichzetig das Einkommen der Familie um mindestens 1/3 schrumpft? Da macht es wirklich Sinn, dass der andere Familienteil geichzieht, beide keine gut bezahlte Vollzeitstelle mehr haben und auch nicht bekommen und man die Woche darauf in die 50 m² Sozialwohnung umziehen darf.

Herr im Himmel, in welcher Welt lebt die von der Leyen eigentlich?

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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