Einsperren, bei Wasser und Brot

aus dem dpa Newsticker:

22.12.2005, 15:54 Uhr
Berlin (dpa) – Der gewaltsame Tod eines Oberschülers in Berlin ist aufgeklärt. Wie die Polizei mitteilte, hat ein 18-jähriger Arbeitsloser gestanden, den gleichaltrigen Schüler am Montagabend in einem Bus erstochen zu haben. Er war gestern Abend festgenommen worden. Der 18-Jährige sei den Behörden bereits wegen mehrerer Rohheitsdelikte bekannt. Das Opfer hatte versucht, seine Freundin in einem Bus gegen pöbelnde Gleichaltrige zu verteidigen. Auf die Spur des Arbeitslosen kamen die Ermittler durch den Hinweis einer Zeugin.

Rohheitsdelikte? Und dann mal eben einen abmurksen? Da er gestanden hat, es Zeugen gibt ist die Sache doch klar. Wer andere Leben so gering schätzt gehört weg. Und wenn er es bei Wasser und Brot nicht lange macht – naja – ich wäre der letzte, der Mitleid hätte.

Wo leben wir eigentlich? Zum kotzen die Gesellschaft. Der Bus war sicher auch ganz leer und kein anderen dabei, der hätte dazu kommen können.

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