{"id":9284,"date":"2002-03-10T22:39:19","date_gmt":"2002-03-10T21:39:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/?p=9284"},"modified":"2020-01-24T10:06:20","modified_gmt":"2020-01-24T09:06:20","slug":"geha-compact-211-plus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/2002\/03\/geha-compact-211-plus\/","title":{"rendered":"Geha compact 211 plus"},"content":{"rendered":"<p>Seit Jahren setzen wir bei uns im Haus bei Pr\u00e4sentationen auf Beamer statt auf die herk\u00f6mmlichen und altbackenen Tageslichtprojektoren. Nachdem unsere beiden Beamer nun leider den Weg allen irdischen gegangen sind, stand eine Neuanschaffung an.<\/p>\n<p>Das Ger\u00e4t mu\u00dfte mindestens 1.024 x 768 Punkte (also XGA) Aufl\u00f6sung haben und mehr als 1.200 Ansi Lumen, da wir dort Laptops anschlie\u00dfen und der Saal nicht komplett verdunkelt werden sollte.<\/p>\n<p>Letztentlich entschieden wir uns f\u00fcr den &#8222;Geha compact 211plus&#8220;. Das Ger\u00e4t verf\u00fcgt \u00fcber die geforderte Ausstattung und bietet zudem noch die M\u00f6glichkeit gr\u00f6\u00dfere Aufl\u00f6sungen &#8211; bis 1.600 x 1.200 &#8211; bei akzeptabler Qualit\u00e4t herunterzurechnen und anzuzeigen. Die dabei anliegenden Wiederholfrequenzen sind dem Ger\u00e4t egal. Nicht so wie unsere alten Beamer , die zwingend 60HZ verlangten.<\/p>\n<p>Die geforderten 1.200 Ansi Lumen \u00fcbertrifft der Geha mit 2.000 Lumen locker. Tats\u00e4chlich ist das projezierte Bild selbst bei Tageslicht sehr gut zu erkennen. Direkte Sonneneinstrahlung auf die Leinwand ist nat\u00fcrlich t\u00f6dlich &#8230; aber das ist bei jedem Projektor so. Das Bild ist sehr scharf, klar und selbst bei gro\u00dfen Diagonalen &#8211; wir haben eine 5 m x 3,5 m gro\u00dfe Leinwand &#8211; absolut einwandfrei. Mit dem Zoom kann man die Bildgr\u00f6\u00dfe individuell einstellen. Der Geha erlaubt sowohl Decken- als auch Tischmontage und sogar R\u00fcckprojektion. Dazu kann man das Bild \u00fcber die sehr umfangreichen OnScreen Displays entsprechend einstellen. Sogar eine digitale Trapezkorrektur ist m\u00f6glich, um Verzerrungen, die durch eine nicht<br \/>\nwaagerechte Projektion entstehen, auszugleichen.<\/p>\n<p>Das Signal erreicht den Projektor \u00fcber 2 VGA-Eing\u00e4nge (welche zudem auch wieder nach au\u00dfen durchgeschleift werden, z.B. zum Anschlu\u00df eines Kontrollmonitors), einen Composite und einen S-Video Eingang. Ein integrierter Stereoverst\u00e4rker erlaubt die Soundwiedergabe. Diese ist \u00fcberraschend brauchbar und reicht f\u00fcr eine kleine Pr\u00e4sentation aus. Wem das nicht genug ist, der kann die ebenfalls vorhandenen Audioausg\u00e4nge nutzen und eine bessere Tonanlage an den Projektor anschlie\u00dfen. Die Lautst\u00e4rke kann man dann \u00fcber den Projektor regeln. Sehr praktisch!<\/p>\n<p>Die Eing\u00e4nge sucht sich der Geha selbst, wobei man auf der Oberseite des Ger\u00e4tes zwei Auswahltasten f\u00fcr &#8222;Video&#8220; und &#8222;Computer&#8220; hat. Welche Eing\u00e4nge belegt sind, wird recht zuverl\u00e4ssig erkannt. Lediglich wenn sich bei einem Laptop z.B. der Bildschirm abgeschaltet hat, kommt der Beamer ins Trudeln. Das sollte man dem Laptop w\u00e4hrend einer Pr\u00e4sentation abgew\u00f6hnen. Vor allen Dingen, da man den Geha per Fernbedienung &#8222;schwarz&#8220; schalten kann. D.h. die Lampe ist weiter an, es wird aber kein Bild projeziert. Das schont die Technik und verl\u00e4ngert die Lebensdauer der Lampe.<\/p>\n<p>Testweise hatten wir auch einen DVD Player angeschlossen. Auch hier<br \/>\n\u00fcberzeugt der Beamer mit einer kristallklaren und scharfen Wiedergabe. Keine Fehlfarben, keine unterschiedlichen Farbabstufungen an den Bildr\u00e4ndern oder Verzerrungen tr\u00fcben den Eindruck. Negativ f\u00e4llt hier lediglich der fehlende RGB-Eingang auf, aber ich habe auch noch keinen gewaltigen Unterschied zu einem S-Video Eingang festgestellt.<\/p>\n<p>Weiterhin kann man den Geha per USB an einen PC anschlie\u00dfen. Installiert man dann noch den mitgelieferten Treiber, kann man die Fernbedienung des Projektors als drahtlose Maus nutzen und seine Pr\u00e4sentationen steuern. Als Zeigerinstrument macht die Fernbedienung dank integriertem Laserpointer ebenfalls eine gute Figur.<\/p>\n<p>Der L\u00fcfter sollte nach Ausschalten des Ger\u00e4tes nur ca. eine Minute<br \/>\nnachlaufen um die hei\u00dfe Lampe abzuk\u00fchlen. Das ist eine sensationell kurze Zeit, die den Beamer wirklich portabel macht. Auch wenn das Geh\u00e4use dann fast noch &#8222;kocht&#8220;.<\/p>\n<p>Im Lieferumfang sind alle ben\u00f6tigten Kabel, Adapter und die Fernbedienung. Listenpreis f\u00fcr das Ger\u00e4t ist ca. 7.300 EUR. Aber da sind bei solchen Ger\u00e4ten immer unheimliche Spannen drin. Verhandeln, verhandeln, verhandeln &#8230; ;-)<\/p>\n<p>Insgesamt ein absolut \u00fcberzeugendes Ger\u00e4t mit einer wahnsinnigen<br \/>\nBildqualit\u00e4t. Wir hatten testweise einen Philips XGA2 angeschlossen,<br \/>\nwelcher zur Zeit in allen einschl\u00e4gigen Magazinen als Testsieger gelobt wird und dieser konnte dem Geha in keiner Disziplin das Wasser reichen!<\/p>\n<p>Eindeutige Kaufempfehlung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Jahren setzen wir bei uns im Haus bei Pr\u00e4sentationen auf Beamer statt auf die herk\u00f6mmlichen und altbackenen Tageslichtprojektoren. Nachdem unsere beiden Beamer nun leider den Weg allen irdischen gegangen sind, stand eine Neuanschaffung an. 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