{"id":9074,"date":"2011-01-13T22:11:19","date_gmt":"2011-01-13T21:11:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/?p=9074"},"modified":"2013-11-02T14:54:30","modified_gmt":"2013-11-02T13:54:30","slug":"artega-gt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/2011\/01\/artega-gt\/","title":{"rendered":"Artega GT"},"content":{"rendered":"<p>Gestern erreichte mich die SMS eines Freundes, ob ich heute ein paar Minuten Zeit h\u00e4tte. Er w\u00fcrde ein Auto probefahren und bei Interesse kurz vorbei kommen. Zwei kleine Jungen freuen sich \u00fcber Spielzeug eben mehr als nur einer ;-) Klar habe ich Lust. <\/p>\n<p style=\"text-align:center;font-size: smaller;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/blog_2011\/20110113_artega_werrepark.jpg\" width=\"470\" border=\"0\" alt=\"\" title=\"\"><br \/>Artega am Werrepark<\/p>\n<p> Nachmittags dann ein kurzer Anruf, ich habe im B\u00fcro die Zeituhr bet\u00e4tigt und eine kurze Pause gemacht. Gesehen hatte ich das Auto in Natura im letzten Jahr schon einmal bei einem der Jubelkorsos im Rahmen der Fu\u00dfballweltmeisterschaft. Nat\u00fcrlich gleich ein Foto geschossen, weil der Wagen echt gut aussieht, in der Region gebaut wird und zudem alles andere als h\u00e4ufig anzutreffen ist. Und dann br\u00fcllte der Motor auch schon um die Ecke. 300 PS hat der Artega GT unter der sch\u00f6n und eng geschnittenen Karrosserie versteckt &#8211; so h\u00f6rte er sich auch an. Sonor, heiser, r\u00f6chelnd, je nachdem wieweit der Abstand des Gaspedal zum Bodenblech gerade ist.<\/p>\n<p>Einmal kurz drum herum geschlichen und dann Platz genommen. Angezogen passt wohl besser, denn der Wagen ist auf Taille geschnitten. Eine dickere Jacke h\u00e4tte ich nicht anhaben d\u00fcrfen. Nachdem man die F\u00fc\u00dfe elegant \u00fcber die im Sitzen ungef\u00e4hr in H\u00fcfth\u00f6he liegenden Schweller bugsiert hat, f\u00fchlt man sich jedoch schnell wohl. Die Sitze sind bequem, die Sicht eingeschr\u00e4nkt, nach vorne kann man aber gut gucken.<\/p>\n<div class=\"bild\" style=\"font-size: smaller;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/blog_2011\/20110113_artega_ich.jpg\" width=\"250\" border=\"0\" alt=\"\" title=\"\"><br \/>Leider nur probesitzen. Passt aber :-)<\/div>\n<p> Und da will der Wagen ja auch hin! Im Cockpit werkelt ein Mischmasch aus virtuellen Konsolen auf einem TFT und &#8222;echten&#8220; Rundisntrumenten. Den Tacho entdeckt man nicht auf den ersten Blick, wohl aber den zentral gelegenen Drehzahlmesser, dessen Nadel beim Hochdrehen die Farbe wechselt.<\/p>\n<p>Den Farbwechsel bekommt man mit dem rechten Fu\u00df denn auch schnell hin. Ohne sp\u00fcrbare Verz\u00f6gerung schnellt sowohl der Drehzahlmesser als auch der Wagen los. Es war ja ein bisschen na\u00df drau\u00dfen, aber w\u00e4hrend beim Volvo mit seinen mickrigen 160PS die Vorderr\u00e4der hilflos durchdrehen, wenn man das DSA ausschaltet, f\u00e4hrt der Artega GT einfach brachial an. Hab&#8216; mich sehr gewundert, dass kein Schlupf, kein Rutschen und kein Schliddern zu sp\u00fcren waren. Auf dem kurzen Autobahnst\u00fcck nach Vlotho habe ich nicht bemerkt, dass wir die 100er-Marke hinter uns gelassen haben und ganz gro\u00df geguckt, dass der Tacho schon 180 km\/h anzeigte! Wenn man derart beschleunigt ist das Ding mit der Verst\u00e4ndigung im Auto allerdings schnell gegessen. Man h\u00f6rt, dass da im R\u00fccken ein Motor zu Werke geht, dass muss an Unterhaltung reichen.<\/p>\n<p>Im Stadtverkehr kann man den Artega halbwegs entspannt fahren. Brabbelt manchmal etwas, wenn die Automatik die G\u00e4nge wechselt, Schulterblick beim Abbiegen ist schwierig, Bordsteinkanten muss man erahnen, aber das sind Dinge, die wahrscheinlich einfach Gew\u00f6hnung erfordern. Trotzdem w\u00e4re mir das f\u00fcr die 3 Kilometer ins B\u00fcro zu unbequem. Zu zweit h\u00e4tte ich schon Probleme die Taschen f\u00fcr die Arbeit mit zu bekommen und bei der derzeitigen Schlaglochfrequenz auf den winter- und strukturdefizitgeplagten Stra\u00dfen macht das sehr straffe Fahrwerk auch keinen Spa\u00df. <\/p>\n<p style=\"text-align:center;font-size: smaller;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/blog_2011\/20110113_artega_parkplatz.jpg\" width=\"470\" border=\"0\" alt=\"\" title=\"\"><br \/>&#8230; ein sch\u00f6ner R\u00fccken!<\/p>\n<p> Der Wagen ist f\u00fcr die Landstra\u00dfe gemacht &#8211; auf der man nur 100 fahren darf. Schnurgeradeaus auf der Autobahn geht zwar deutlich mehr, aber auf Dauer ist das laute Motorger\u00e4usch dann nervig. Und im Stadtverkehr habe zumindest ich lieber einen \u00fcbersichtlicheren Wagen. Der Artega GT ist ein Spielzeug f\u00fcr gro\u00dfe Jungs. Und ganz ehrlich: wenn ich die 90.000 Euro zum Spielen \u00fcbrig h\u00e4tte, w\u00fcrde ich sie lieber daf\u00fcr ausgeben, als f\u00fcr einen Porsche, BMW oder Audi. Die sind mir alle zu bieder und &#8222;normal&#8220;, der Artega sieht wilder aus. Nicht zuletzt finde ich es super, dass ein kleiner Hersteller hier aus der Gegend so ein Teil auf die R\u00e4der stellt. Leider bin ich nicht in der Situation mir dar\u00fcber Gedanken zu machen und kann mich daher nur f\u00fcr das Mitnehmen bedanken! Hat Spa\u00df gemacht!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern erreichte mich die SMS eines Freundes, ob ich heute ein paar Minuten Zeit h\u00e4tte. Er w\u00fcrde ein Auto probefahren und bei Interesse kurz vorbei kommen. 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