{"id":6612,"date":"2009-02-18T20:51:00","date_gmt":"2009-02-18T19:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/2009\/02\/das-problem-mit-den-fahrradfahrern\/"},"modified":"2009-02-18T20:51:00","modified_gmt":"2009-02-18T19:51:00","slug":"das-problem-mit-den-fahrradfahrern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/2009\/02\/das-problem-mit-den-fahrradfahrern\/","title":{"rendered":"Das Problem mit den Fahrradfahrern"},"content":{"rendered":"<p>Heute ist dann mein Leserbrief erschienen &#8211; ungek\u00fcrzt und in voller Pracht. Gleichzeitig hat noch ein anderer B\u00fcrger Bad Oeynhausens seinem Unmut kund getan. Dieser richtete sich jedoch gegen die Radler &#8211; allerdings redet er mir damit genau nach dem Munde bzw. vertritt meine Meinung. Auch wenn das wahrscheinlich gar nicht so gemeint war. Das in dem anderen Leserbrief beschriebene St\u00fcck der Herforder Stra\u00dfe liegt in einer 30-Zone. Hier haben Radfahrer &#8211; es sei denn, sie sind bis 10 Jahre alt &#8211; nat\u00fcrlich nichts auf den Gehwegen zu suchen.<\/p>\n<div class=\"bild\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/blog_2009\/20090218_leserbrief.gif\" width=\"250\" border=\"0\" alt=\"\"><\/div>\n<p> Nur warum fahren einige trotzdem dort? Weil sich die Autofahrer in dem Bereich eben nicht an die maximale H\u00f6chstgeschwindigkeit halten und jedweden, der dort gem\u00e4\u00df der StVO unterwegs ist, g\u00fcnstigstenfalls nur  \u00fcberholen. Dies i.d.R. mit zu geringem Abstand und gerne auch mit eindeutigen Gesten, was man vom jeweilig \u00dcberholten h\u00e4lt. Ich gehe nat\u00fcrlich davon aus, dass der Leser nicht zu dieser Klientel geh\u00f6rt und immer h\u00fcbsch 1,50 Meter Mindestabstand beim \u00dcberholen von Zweir\u00e4dern einh\u00e4lt. Und nat\u00fcrlich f\u00e4hrt er auch nicht zu schnell oder regt sich auf, wenn er mal 30 Sekunden hinter einem Fahrrad f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Leider gibt es diese Menschen aber, und wenn die sich dann in so einer Situation unsicher auf ihrem Rad f\u00fchlen, benutzen sie den vermeintlich sichereren Gehweg. Mit den beschriebenen Konsequenzen! Fahrr\u00e4der haben nichts im Mischverkehr mit Fu\u00dfg\u00e4ngern zu suchen &#8211; ganz einfache  Erkenntnis! Das Problem ist, dass Autofahrer genau das Gleiche denken. Fahrr\u00e4der haben nichts im Mischverkehr mit Autos zu suchen. Nun sind die meisten Menschen zuallererst Autofahrer und dann lange nichts bis sie irgendwann zum Fu\u00dfg\u00e4nger werden. Das Ergebnis haben wir heute auf unseren Stra\u00dfen. Im Kreis Minden-L\u00fcbbecke laut einem heute ebenfalls in der NW ver\u00f6ffentlichten Artikel sogar doppelt so deutlich wie in anderen Kreisen in NRW.<\/p>\n<p>Es wird alles daf\u00fcr getan, dass der motorisierte Verkehr m\u00f6glichst z\u00fcgig unterwegs ist. Blo\u00df keine Geschwindigkeitsreduzierungen &#8211; auf der Babbenhausener Stra\u00dfe wurde unl\u00e4ngst die maximal zul\u00e4ssige H\u00f6chstgeschwindigkeit sogar auf 70 Km\/h erh\u00f6ht &#8211; es k\u00f6nnte ja sein, dass man in seinem Auto bremsen mu\u00df. Dazu werden die Radfahrer auf schmale, kombinierte Bordstein-Geh- und Radwege verbannt. Oft sogar in beide Richtungen benutzungspflichtig. An der Oberbecksener Stra\u00dfe wird gerade an solch einem Konstrukt gebaut, der Alte Postweg hat es genauso wie die Bergkirchener Stra\u00dfe. Nicht falsch verstehen, ich fahre sehr gerne Auto, sogar gerne z\u00fcgig, aber umweltfreundlicher und f\u00fcr kurze Strecken besser geeignet ist nunmal das Rad.<\/p>\n<p>Und Bad Oeynhausen hat eine sehr gute Infrastruktur, die nur genutzt werden mu\u00df. Leider ist das, wie in meinem Leserbrief beschrieben, vielfach von G\u00e4ngeleien seitens der Autofahrer begleitet. Auf dem Alten Postweg wurde doch in dieser Woche gerade wieder ein Radfahrer schwer verletzt, weil eine Autofahrerin trotz eingeschr\u00e4nkter Sicht ihre Geschwindigkeit ganz offensichtlich nicht den Gegebenheiten angepasst hat. Und alle Nase lang werden Radfahrer (und Fu\u00dfg\u00e4nger) von abbiegenden Autofahrern erwischt.<\/p>\n<p>Wenn diejenigen in ihren Autos, die morgens hinter einem Radler fast einen Herzinfarkt bekommen, einfach selbst das Rad benutzen w\u00fcrden, dann t\u00e4ten sie was f\u00fcr ihre Gesundheit, die Umwelt, die Sicherheit ihre Kinder und die Stra\u00dfen w\u00e4ren zu allem \u00dcberflu\u00df auch noch leerer. Eigentlich ist es ziemlich einfach eine fahrradfreundliche Stadt zu werden, man mu\u00df es nur machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist dann mein Leserbrief erschienen &#8211; ungek\u00fcrzt und in voller Pracht. Gleichzeitig hat noch ein anderer B\u00fcrger Bad Oeynhausens seinem Unmut kund getan. 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