{"id":5796,"date":"2007-10-09T19:55:00","date_gmt":"2007-10-09T18:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/2007\/10\/alteingesessen\/"},"modified":"2013-11-02T15:18:29","modified_gmt":"2013-11-02T14:18:29","slug":"alteingesessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/2007\/10\/alteingesessen\/","title":{"rendered":"Alteingesessen"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem Fr\u00fchjahr ungef\u00e4hr nervt mich mein Lieblingsportemonnaie. So eine Geldb\u00f6rse ist beim Mann ungef\u00e4hr das, was der Frau die Handtasche ist &#8211; darin ist das ganze Leben. Die Karten, die Ausweise, kleine Schnippsel und nicht zuletzt das Geld. Mehr braucht man nicht, wenn man irgendwo stranded. Naja, und das Handy, aber das passt ja nun nicht noch mit da hinein. Jedenfalls packt man das Ding mehrfach am Tag an, \u00f6ffnet und schlie\u00dft es und mit der Zeit geht das Portemonnaie eine Symbiose mit dem K\u00f6rper und den Kleidungsst\u00fccken ein. Es passt sich perfekt der Anatomie an und f\u00e4llt nach ein paar Monaten nicht mehr auf. Anders als bei den Modellen, die die Weiblichkeit mit sich herumschleppt. Da m\u00fcssen wahrscheinlich auch noch Kochrezepte, Zeitungsausschnitte und Kleidung zum Wechseln drin Platz finden. M\u00e4nner sind da gen\u00fcgsamer.<\/p>\n<p>Dieses angepasste St\u00fcck Leder begann mich also zu nerven. Bei soetwas pers\u00f6nlichem will das schon was hei\u00dfen. Und es nervte mich sogar so sehr, dass ich begann nach einem Nachfolger Ausschau zu halten &#8211; den ich aber bis dato nicht fand. Zuwenig Kartenf\u00e4cher, kein Platz f\u00fcr den Ausweis, h\u00e4\u00dflich und manchmal alles zusammen. Und au\u00dferdem bin ich kein Shopper. Ich mu\u00df losgehen, aus dem Augenwinkel was sehen und es m\u00f6gen. Bong, gekauft. Zweimal gucken und einmal in der Hand rumdrehen? Vergiss es, dann ist es nicht das Richtige. Bong und gut.<\/p>\n<p>Und genauso war es heute in der Mittagspause. Ich hatte gar nicht vor, danach zu suchen. Aber zwischen Socken und Duftkerzen hing auf einem Pappr\u00fccken mein neues Portemonnaie. Noch steif und unflexibel, aber das wird schon. Genau die richtige Anzahl F\u00e4cher, Platz f\u00fcr Hartgeld (das wird abends eh alles in Tims Spardose gesteckt) und der Ausweis geht auch noch. Klasse! F\u00fcr Scheine ist eine Abtrennung weniger vorhanden, das kann ich aber locker verschmerzen. Gut gelaunter Kauf. Jetzt mu\u00df ich nur durch die ersten &#8222;harten&#8220; 3 bis 4 Monate &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align:center;font-size: 70%;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/blog_2007\/20071009_portemonnaie.jpg\" width=\"470\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>Da mu\u00df noch viel gesessen werden, bis das passt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Fr\u00fchjahr ungef\u00e4hr nervt mich mein Lieblingsportemonnaie. So eine Geldb\u00f6rse ist beim Mann ungef\u00e4hr das, was der Frau die Handtasche ist &#8211; darin ist das ganze Leben. Die Karten, die Ausweise, kleine Schnippsel und nicht zuletzt das Geld. 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