{"id":174417,"date":"1999-08-20T04:02:02","date_gmt":"1999-08-20T02:02:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/?p=174417"},"modified":"2025-12-13T14:07:31","modified_gmt":"2025-12-13T13:07:31","slug":"star-wars-episode-i-die-dunkle-bedrohung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/1999\/08\/star-wars-episode-i-die-dunkle-bedrohung\/","title":{"rendered":"Star Wars &#8211; Episode I: Die dunkle Bedrohung"},"content":{"rendered":"<p>Da war er also, der Tag der Tage. Merkw&uuml;rdigerweise hielt sich meine Aufregung in Grenzen. Die &uuml;blichen Frotzeleien, aber nicht das ich richtig hibbelig war. In Bad Oeynhausen ging es ja um etwas mehr, als &#8222;nur&#8220; die Episode I Premiere. Es sollte au&szlig;erdem auch die erste Vorf&uuml;hrung im neu er&ouml;ffneten &#8222;Kinopolis&#8220; sein. Meine Eindr&uuml;cke dazu habe ich unter <a href=\"https:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/1999\/08\/eroeffnungsvorstellung-kinopolis-am-18-08-1999\/\" target=\"_blank\">ebenfalls im Blog<\/a> ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Kurz gesagt war es eine Premiere, bei der filmtechnisch schief ging, was schief gehen konnte.<\/p>\n<h3>Zum Inhalt &#8230;<\/h3>\n<p>Queen Amidala (Natalie Portman) mu&szlig; um ihr Volk f&uuml;rchten. Der Planet Naboo liegt unter einem Handelsembargo. Von Amidala wird nun ein offizieller Freibrief verlangt, um die Besetzung vor dem Rest der Galaxie als legalen Akt darzustellen. Nat&uuml;rlich denkt Amidala nicht daran und verweigert die kampflose Aufgabe.<\/p>\n<p>Um den Konflikt im Vorfeld zu schlichten, wurden der Jedi-Meister Qui-Gon Jin (Liam Neeson) und sein Sch&uuml;ler Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) nach Naboo geschickt um zu verhandeln. Doch zu diesen Verhandlungen kommt es gar nicht, da die beiden Jedis hinterr&uuml;cks gemeuchelt werden sollen. Es gelingt Ihnen auf die Planetenoberfl&auml;che zu fliehen. Gerade noch rechtzeitig um die junge K&ouml;nigin vor der Verhaftung zu retten.<\/p>\n<p>Mit einem eilends gekaperten Transporter machen die wenigen Fl&uuml;chtigen sich auf, um sich beim Senat der Republik Verst&auml;rkung und R&uuml;ckendeckung zu holen. Doch ihr Kreuzer erleidet Schiffbruch und sie stranden auf einem mehr als &ouml;den Planeten, der von den Hutts als St&uuml;tzpunkt benutzt wird. Auf der Suche nach Ersatzteilen trifft Qui-Gon Jin bei dem fliegenden Schrotth&auml;ndler Wattoo den jungen Sklaven Anakin Skywalker (Jake Lloyd). Qui-Gon bemerkt sofort eine starke Konzentration der Macht bei dem kleinen Jungen &#8230;<\/p>\n<h3>Hmm &#8230;<\/h3>\n<p>Der Jubel im Kino war verhalten als das Lucasfilm-Logo endlich wieder die Leinwand f&uuml;llte. Es schien, als ob die Erwartungen der Besucher eher niedrig angesiedelt waren, vielleicht waren die Leute auch nur wegen der fast einst&uuml;ndigen Versp&auml;tung vergr&auml;tzt. Wie dem auch sei, die Stimmung war nicht sonderlich euphorisch.<\/p>\n<p>So ger&uuml;stet kann &#8222;Episode I&#8220; eigentlich nicht entt&auml;uschen?! Es geht denn auch gewohnt los: Raumschiffe schweben maj&auml;stetisch durch&#8217;s All, fremdartige Wesen schmieden Intrigen und die Helden pfl&uuml;gen mit ihrem Laserschwertern durch die gegnerischen Reihen wie durch Butter. Einziger Unterschied zu den drei Vorg&auml;ngern &#8230; hmm &#8230; Nachfolgern, ist die ungleich bessere Qualit&auml;t der Special-Effects.<\/p>\n<p>Wo man bei Episode IV bis VI noch erkennen konnte, wo die reale Welt aufh&ouml;rte und die Computer begannen, ist bei Episode I keine Grenze mehr auszumachen. Besonders auff&auml;llig ist dies beim Running-Gag &#8222;Jar-Jar Binks&#8220;, der tolpatschigen Nervens&auml;ge. Dies Wesen ist st&auml;ndig pr&auml;sent und kommt komplett aus dem Rechner, f&uuml;gt sich aber trotzdem absolut realistisch in die Umgebung ein. Und nein, *so* nervig wie &uuml;berall erz&auml;hlt wird ist dieses &#8222;komische Element&#8220; nicht. Sogar die Synchronisation ist gut gelungen.<\/p>\n<p>Leider kommen die anderen Character im Vergleich viel zu wenig zum Zuge. Qui-Gon, Obi-Wan, Amidala oder auch Annakin reden zwar teilweise sehr viel, aber sie sagen wenig. Das Ganze l&auml;&szlig;t sich sehr oberfl&auml;chlich an und wirkt aufgrunddessen vor allen Dingen im Mittelteil mehr als z&auml;hfl&uuml;ssig. Die &auml;lteren drei Teile boten zwar in dieser Ecke auch nicht mehr Substanz, doch waren z.B. Han Solo oder auch Leia wesentlich gr&ouml;&szlig;ere Symphatietr&auml;ger als der junge Ben Kenobi. Wom&ouml;glich liegt das an der v&ouml;llig anderen Art der Vorg&auml;nger, die zwar auch viel auf Effekte und Action setzten, dabei aber auch eine geh&ouml;rige Portion Sarkasmus bzw. Zynismus an den Tag legten. Das fehlt &#8222;Episode I&#8220; v&ouml;llig und hinterl&auml;&szlig;t einen aalglatten, eckenlosen Eindruck.<\/p>\n<p>So ist &#8222;The Phantom Mennace&#8220; eindeutig ein Star-Wars Film, aber ein perfekter, glattgeschliffener, der nie so richtig mitgerissen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da war er also, der Tag der Tage. Merkw&uuml;rdigerweise hielt sich meine Aufregung in Grenzen. Die &uuml;blichen Frotzeleien, aber nicht das ich richtig hibbelig war. In Bad Oeynhausen ging es ja um etwas mehr, als &#8222;nur&#8220; die Episode I Premiere. 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