{"id":163020,"date":"2018-02-18T10:43:59","date_gmt":"2018-02-18T09:43:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/?p=163020"},"modified":"2018-02-20T20:34:54","modified_gmt":"2018-02-20T19:34:54","slug":"keine-fahrstrasse-in-kloster-und-viktoriastrasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/2018\/02\/keine-fahrstrasse-in-kloster-und-viktoriastrasse\/","title":{"rendered":"Keine &#8222;Fahrstra\u00dfe&#8220; in Kloster- und Viktoriastra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p>Das Westfalen-Blatt war ganz offensichtlich bei einer anderen Erl\u00e4uterung zu den Pflastersteinen in der Viktoriastra\u00dfe und der oberen  Klosterstra\u00dfe. Jedenfalls hat der anwesende Redakteur dieses hier verstanden: <cite>Westfalen-Blatt vom 16.02.2018: <b><a href=\"http:\/\/www.westfalen-blatt.de\/OWL\/Kreis-Minden-Luebbecke\/Bad-Oeynhausen\/3187658-Experte-erlaeutert-Pflaster-fuer-Neugestaltung-der-Fussgaengerzone-in-Bad-Oeynhausen-Alles-Grau-in-Grau\">Alles Grau in Grau<\/a><\/b><br \/>\n&#8230; Geplant sei eine helle Mittelzone, die auf der rechten und linken Seite von zwei dunklen Randzonen ges\u00e4umt werde. \u00bbDie Mitte dient als Fahrstra\u00dfe, w\u00e4hrend die Randzonen f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger oder auch Radfahrer vorgesehen sind\u00ab, sagte der Planer &#8230;<\/cite> <!--more--><\/p>\n<p>Bis auf den Unterschied zwischen hellem und dunklem Pflaster und dessen Anordung, ist das komplett falsch. Weder soll es eine &#8222;Fahrstra\u00dfe&#8220; werden oder geben, noch sind nur die Randzonen f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger &#8211; schon gar nicht f\u00fcr Radfahrende &#8211; vorgesehen. <\/p>\n<p>Erkl\u00e4rt hat Herr Schatz &#8211; und ich fand das auch sehr merkw\u00fcrdig &#8211; dass man sich bei der farblichen Gestaltung an die &#8222;fr\u00fchere Aufteilung&#8220; mit Fahrbahn und Gehweg orientiere. Allerdings eben ausdr\u00fccklich &#8222;fr\u00fcher&#8220; und mit keinem einzigen Wort wurde erw\u00e4hnt, dass es f\u00fcr die Zukunft so geplant sei. Inzwischen bin ich bereits von Lesern des Westfalen-Blatt auf diese Berichterstattung angesprochen worden, die sich sehr \u00fcberrascht \u00fcber diese Planungen der Stadt zeigten. Nein, die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone bleibt Fu\u00dfg\u00e4ngerzone. Mir ist da aktuell nichts anderes bekannt. Und bevor irgendjemand in Bad Oeynhausen Radfahrenden erlaubt, da durch zu fahren, gefriert die H\u00f6lle. Auch wenn ich das nat\u00fcrlich gut finden w\u00fcrde, das mit der Durchfahrt. Die H\u00f6lle gibt es nicht.<\/p>\n<p>[<a name=\"20180220\">Update 20.02.2018<\/a>]<br \/>\nKommentarlos hat das Westfalen-Blatt <a href=\"http:\/\/www.westfalen-blatt.de\/OWL\/Kreis-Minden-Luebbecke\/Bad-Oeynhausen\/3187658-Experte-erlaeutert-Pflaster-fuer-Neugestaltung-der-Fussgaengerzone-in-Bad-Oeynhausen-Alles-Grau-in-Grau\">den Artikel<\/a> im Netz ge\u00e4ndert. Das Zitat ist raus, daf\u00fcr wurde im Flie\u00dftext ein Passus eingef\u00fcgt, der sich so auch in einer Erl\u00e4uterung in der Printausgabe findet. Extrem wichtig war der Zeitung, dass man weiterhin in einer Fu\u00dfg\u00e4ngerzone nicht Fahrrad fahren darf! Mit keinem Wort erw\u00e4hnt wird, dass man dort &#8211; anders als noch urspr\u00fcnglich impliziert &#8211; auch sonst nicht fahren darf. Es ist eine Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, dort geht man <b>\u00fcberall<\/b>, also auch auf dem hellgrauen Pflaster, zu Fu\u00df.<\/p>\n<p>Zu den Farben wird erl\u00e4utert: <cite>Die dunkelgrauen Randbereiche seien dazu gedacht, vor den Gesch\u00e4ften herzulaufen. &#8230; Der hellgraue Bereich in der Mitte sei f\u00fcr den Lieferverkehr oder Rettungsfahrzeuge geeignet.<\/cite><br \/>\nEs wurde \u00fcbrigens weder w\u00e4hrend der Erl\u00e4uterung bei den Musterpflastersteinen vor der Deutschen Bank, noch bei einer anderen Pr\u00e4sentation erw\u00e4hnt, dass das dunkelgraue Pflaster explizit dazu gedacht ist, vor den Gesch\u00e4ften entlang zu laufen. Das ist zwangsl\u00e4ufig so, weil die dunkelgrauen Pflaster au\u00dfen angelegt sind. Dort sind dann die Gesch\u00e4fte. Insofern ist es logisch, dass man auf dem dunkelgrauen Pflaster vor Gesch\u00e4ften geht. Aber eben nicht weil das dunkelgraue Pflaster zum Gehen gedacht ist. Auf dem hellgrauen Pflaster kann, darf und soll man genauso gehen!<\/p>\n<p>Der Liefer- und Rettungsverkehr wurde bei beiden Veranstaltungen insoweit erw\u00e4hnt, als dass gesagt wurde, das Pflaster sei aufgrund der Dicke von ca. 16 Zentimeter problemlos zu befahren. Das gilt dann aber sowohl f\u00fcr das helle, wie auch das dunkle Pflaster.<\/p>\n<p>Warum das Westfalen-Blatt unbedingt m\u00f6chte, dass man auf dem dunklen Pflaster l\u00e4uft, erschlie\u00dft sich mir nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Westfalen-Blatt war ganz offensichtlich bei einer anderen Erl\u00e4uterung zu den Pflastersteinen in der Viktoriastra\u00dfe und der oberen Klosterstra\u00dfe. 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