{"id":159535,"date":"2015-12-08T11:18:38","date_gmt":"2015-12-08T10:18:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/?p=159535"},"modified":"2015-12-08T11:32:34","modified_gmt":"2015-12-08T10:32:34","slug":"radschnellweg-owl-warum-und-fuer-wen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/2015\/12\/radschnellweg-owl-warum-und-fuer-wen\/","title":{"rendered":"Radschnellweg OWL &#8211; Warum und f\u00fcr wen?"},"content":{"rendered":"<div class=\"bild\" style=\"font-size: smaller;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/logo_rad.png\" alt=\"Logo: Fahrrad\" title=\"Logo: Fahrrad\" width=\"250\" border=\"0\"><\/div>\n<p> Gestern erreichte mich bzw. unseren Ortsverband\/Fraktion ein Leserbrief mit Kommentar zur <a href=\"http:\/\/www.nw.de\/lokal\/kreis_minden_luebbecke\/bad_oeynhausen\/bad_oeynhausen\/20645326_20-Millionen-Euro-fuer-Radschnellweg.html\">Berichterstattung der Neuen-Westf\u00e4lischen \u00fcber den Radschnellweg zwischen Minden und Herford<\/a> zur Kenntnisnahme verbunden mit der ausdr\u00fccklichen Bitte um Stellungnahme der angeschriebenen Fraktionen. Soweit ich es sehen kann, sind allerdings nur die Fraktionen des sog. &#8222;5er-B\u00fcndnis&#8220; angeschrieben worden, sowie ein MdB der CDU und ein fraktionsloses Mitglied der FDP. Ich hatte keine gro\u00dfe Lust darauf zu antworten, da inhaltlich nicht der Eindruck erweckt wurde, dass ein ernsthafter Diskurs gesucht wird. Im Gegenteil wenn mir &#8222;Bescheuertheit&#8220; bzw. &#8222;bescheuertes Denken&#8220; und &#8222;Schwachsinnsl\u00f6sung&#8220; als &#8222;sachlich fundiert&#8220; pr\u00e4sentiert werden, ich gleichzeitig auch den folgenden Mailverkehr zwischen Ratskollegen und dem Kommentator lese, dann zweifle ich an der Intention.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, der Leserbrief ist heute von der NW abgedruckt worden und in der uns \u00fcbersandten Version wird ausdr\u00fccklich um die \u00f6ffentliche Beantwortung gebeten.<!--more--><\/p>\n<p> <cite>Leserbrief an die NW zur Samstagsausgabe, 5.12.<br \/>\n<br \/>\nSehr geehrte Damen und Herren,<br \/>\n<br \/>\nmit gro\u00dfer Neugierde und noch mehr Erstaunen habe ich den Bericht \u00fcber die Absichten eines Radschnellwegs zwischen Herford und Minden am Samstag in der NW gelesen. Die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie wurden vorgestellt. Ich freue mich au\u00dferordentlich \u00fcber die feine journalistische Leistung von Frau Bliesener, den Schwachsinn dieses Vorhabens fein in jeden Satz der Berichterstattung hineinzuweben, au\u00dferdem \u00fcber die Bildsprache ohne dass der Bericht kommentatorisch wurde. Eine lokaljournalistische Meisterleistung. So interpretiere ich das jedenfalls. Andere k\u00f6nnen anderer Meinung sein.<\/cite><br \/>\nIch sehe das inhaltlich genauso, allerdings bin ich was die lokaljournalistische Meisterleistung angeht, anderer Meinung. Tats\u00e4chlich hatte ich auch in der Vergangenheit den Eindruck, die Redakteurin steht dem Radschnellweg eher negativ gegen\u00fcber. Das spiegelt sich dann naturgem\u00e4\u00df in der Berichterstattung wieder.<\/p>\n<p><cite>Ich bitte den Rat (Politik), die Planer in der Verwaltung und vor allen Dingen den neuen B\u00fcrgermeister, der jetzt seinem B\u00fcndnis (nicht immer) folgen muss, die ihn unterst\u00fctzten, folgende Fragen bei diesem Thema sachlich mitzubeachten und \u00f6ffentlich sachlich fundiert zu beantworten:<\/cite><br \/>\nBeim &#8222;sachlich fundiert&#8220; wird es schwierig, da ich ja ganz offensichtlich einer dieser bescheuerten Gr\u00fcnen und Freaks bin. Wie kann dann von mir eine sachlich fundierte Antwort erwartet werden? Gleichzeitig bin ich \u00fcberrascht, denn als Journalist h\u00e4tte man mit etwas Recherche &#8211; so man sich f\u00fcr die Antworten interessiert &#8211; schon einiges finden k\u00f6nnen. Gleichzeitig kann ich nur empfehlen, den 28.01.2016 im Kalender zu notieren. Dann wird (voraussichtlich zwischen 17:00 und 18:30 Uhr) die Machbarkeitsstudie noch einmal in der Wandelhalle im Kurpark der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Die letzte Sitzung des Ausschuss f\u00fcr Stadtentwicklung, in welcher die Studie ebenfalls pr\u00e4sentiert wurde, war \u00fcbrigens auch \u00f6ffentlich und jeder interessierte B\u00fcrger ist dazu jedesmal herzlich eingeladen! Zum Radschnellweg an sich habe ich hier <a href=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/?s=radschnellweg\">im Blog schon des\u00f6fteren was geschrieben<\/a>.<\/p>\n<p><cite>&#8211; Welche Zielgruppen sollen erreicht werden? Es wird kaum Autofahrer geben, die dann aufs Fahrrad umsteigen. Es ist einfach nur Klientelpolitik f\u00fcr einige Freaks, die tats\u00e4chlich bereit sind bei Wind und Wetter Kilometer mit dem Fahrrad zu rei\u00dfen statt mit dem Auto. Das tun die heute schon. Wen wollen Sie jetzt noch mit 20 Mio. aufs Fahrrad schwingen? Vielleicht werden\u2019s 3 sein\u2026 oder 10<\/cite><br \/>\nDrei oder zehn? In ganz Minden, Porta-Westfalica, Bad Oeynhausen, L\u00f6hne und Herford? Die Gesamtkosten beziehen sich auf den gesamten Streckenverlauf, also muss auch der Gesamtnutzen gesehen werden. Alleine in Bad Oeynhausen gibt es bereits deutlich mehr Pendler. Das sieht man ja sehr sch\u00f6n daran, dass die Fahrr\u00e4der sehr zum Leidwesen einiger Lokalpolitiker \u00f6ffentlich rumstehen und st\u00f6ren. Man kann \u00fcbrigens auch in Rehme auf den Radschnellweg fahren und damit nur bis zur Innenstadt gelangen, oder bis Gohfeld. Oder nur von Minden nach Porta oder von Herford bis L\u00f6hne &#8230; und so weiter.<\/p>\n<p>Es gibt etliche Menschen, die tats\u00e4chlich deshalb ungern mit dem Rad fahren, weil es bei der bestehenden Infrastruktur subjektiv zu unsicher ist. Ich finde das im \u00dcbrigen gar nicht, \u00e4rgere mich aber trotzdem regelm\u00e4\u00dfig dar\u00fcber, wie die Planer in der Vergangenheit die Infrastruktur so vor die Wand geplant haben. Alles ist darauf optimiert, dass man 90 Kg Mensch mit 1,8 Tonnen Blech und der Verbrennung fossiler Rohstoffe drei Kilometer zur Arbeit bef\u00f6rdert. Dabei verbraucht dieser eine Menschen 10 m\u00b2 Verkehrsfl\u00e4che, w\u00e4hrend ich auf meinem Rad mit weniger als einem m\u00b2 zurecht komme. Das wird \u00fcbrigens mit einem Elektroauto nicht besser. Ein elektrisch unterst\u00fctzes Fahrrad k\u00f6nnte allerdings die neue Infratsruktur nutzen &#8211; und dessen Verk\u00e4ufe boomen. Insofern ist die Zielgruppe vorhanden. Kommt Infrastruktr, kommt auch Nutzung.<\/p>\n<p><cite>&#8211; Wie soll ein Radschnellweg in ein etabliertes Verkehrsnetz als Schnellstra\u00dfe implantiert werden? Frage an die Planer. Ich sage: Das geht nicht. Zuviele Krisenpunkte. Ergo: Wird viel zu teuer. Und ist stadtplanerisch auch nicht sinnvoll. Ich appeliere an meine Zunft.<\/cite><br \/>\nKlar! &#8222;Das geht nicht&#8220; ist ein Top-Argument und so fundiert. Aus dem Munde eines Planers eigentlich ein Armutszeugnis, nicht einmal dar\u00fcber nachzudenken. Und welch eine Ohrfeige f\u00fcr die Kollegen Planer der <a href=\"http:\/\/www.pgv-hannover.de\/\">PGV Hannover<\/a>, welche die Machbarkeitsstudie erstellt haben. Aber hier soll ich ja gar nicht antworten, denn die Frage geht ja ausdr\u00fccklich an die Planer &#8211; an welche die Mail aber gar nicht adressiert war.<\/p>\n<p>Aber um es zu beantworten: nat\u00fcrlich geht das. Das Problem des &#8222;etablierten Verkehrsnetzes&#8220; ist oben bereits beschrieben. Es ist auf KFZ ausgelegt. Weil die Planer in der Vergangenheit leider nicht weit genug gedacht haben. Die zur Verf\u00fcgung stehende Fl\u00e4che wurde den Fu\u00dfg\u00e4ngern und Radfahrern immer mehr entzogen, bis sie so klein wurde, dass man sie nicht mehr vern\u00fcnftig nutzen kann. Nun stehen wir vor dem Ursache-Wirkung-Problem. In Innenst\u00e4dten wird es eng. Andere L\u00e4nder haben das weit vor uns erkannt und begriffen. Naturgem\u00e4\u00df ist man dort auch deutlich weiter. Und nat\u00fcrlich kann man diese Erkenntnisse auch hier anwenden. F\u00fcr Fahrten unter 2 Kilometern wird in Bad Oeynhausen zu mehr als 70% das Auto benutzt. Ein Unding! Das ist eine Frage der Kommunikation, aber auch der Infrastruktur.<\/p>\n<p>F\u00fcr Bad Oeynhausen bietet der Radschnellweg die einmalige Chance auf den R\u00fcckbau der Mindener Stra\u00dfe. Auf dieser fahren zur Zeit ca. 40.000 KFZ inkl. Schwerlastverkehr. Letzterer besteht aktuellen Z\u00e4hlungen zufolge zu mehr als 95% aus Durchgangsverkehr. Beim MIV liegt es immer noch bei \u00fcber 80%. Bleiben also nach Fertigstellung der Nordumgehung weniger als 20% von 40.000 KFZ auf der Mindener. Nehmen wir diese 20% w\u00e4ren es konkret 8.000 KFZ &#8211; fast ohne Schwerlastverkehr. Sagen wir 10.000! Zum Vergleich: auf der Eidinghausener fuhren bei den Z\u00e4hlungen in 2005 und 2010 jeweils knapp unter 18.000 KFZ t\u00e4glich. Keine Frage, m\u00f6chte man diese Zahl wirklich erreichen, muss man die Mindener Stra\u00dfe von der jetzigen Auspr\u00e4gung befreien und f\u00fcr den Durchgangsverkehr unattraktiv machen. Sie wird also einspurig werden m\u00fcssen. Idealerweise mit Kreiseln an den Knotenpunkten. Planerisch alles sinnvoll, machbar und bereits vorgestellt. Kann man alles in Frage stellen, ist dann aber nicht fundiert und nicht mit Zahlen belastbar. Der um die Jahrtausendwende prognostizierte Anstieg der Verkehrszahlen auf \u00fcber 50.000 auf der Mindener Stra\u00dfe ist ausgeblieben, im Gegenteil, es ist ein leichter R\u00fcckgang zu verzeichnen. Dieser ist in G\u00e4nze auch nicht mit Ausweichverkehr auf der Werster Stra\u00dfe zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die Frage &#8222;Wie soll ein Radschnellweg in ein etabliertes Verkehrsnetz als Schnellstra\u00dfe implantiert werden?&#8220; ist also zumindest f\u00fcr Bad Oeynhausen extrem einfach zu beantworten. Der gr\u00f6\u00dfte Teil ist bereits vorhanden und muss nur genutzt werden. Oh, ja, das stimmt. Dem motorisierten Verkehr wird dann weniger Fl\u00e4che zur Verf\u00fcgung stehen. Das ist der Grundgedanke. Dazu gibt es naturgem\u00e4\u00df teuere und sehr g\u00fcnstige L\u00f6sungen. Eine Umwidmung der jeweils rechten Spur f\u00fcr den Radverkehr mit entsprechender Markierung und Platzierung von kleinen \u00dcberfahrpunkten auf der Trennlinie ist schnell und einfach zu realisieren.<\/p>\n<p><cite>&#8211; Nehmen wir an, es gibt einen Radschnellweg. Wie verl\u00e4uft der? Wie sieht dann die neue Strecke f\u00fcr einen bisherigen Radfahrer zur Arbeit aus, die m\u00f6glicherweise Zickzack lief, und, nun neu: wenn die Rennstrecke a) weder an seiner Wohnung und b) weder an seiner Firma vorbeif\u00fchrt. Er muss sich eine neue Route suchen. Ist die vorteilhafter? Vielleicht liegt seine Firma im Norden. Die Fahrradautobahn aber im S\u00fcden. Muss er Zickzack bescheuert in den S\u00fcden fahren, um auf die Autobahn zu gelangen, dann irgendwann abfahren am AK XY und sich dann den neuen Weg bis zur Arbeit suchen, der nicht vorteilhafter ist als der alte ohne diese Radautobahn??<\/cite><br \/>\nEs gibt keine Fahrradautobahn. Der Verlauf der Strecke wurde mehrfach \u00f6ffentlich pr\u00e4sentiert. Auch in der Presse. Die Fragestellung mit dem zick-zack-fahrenden Radfahrer ist &#8211; ich benutze mal das gleiche Wort wie im Kommentar &#8211; bescheuert. Eigentlich muss man darauf nicht antworten. Wir haben hier z.B. eine Autobahn, die bis in die Niederlande f\u00fchrt. Wenn ich in Gohfeld dort auffahre bin ich aber nicht gezwungen, bis Holland durch zu rauschen! Ich kann und darf &#8211; wer h\u00e4tte es gedacht! &#8211; auch in Gohfeld die Autobahn verlassen. Und nun das Allerdollste: auf meinem Arbeitsweg ben\u00f6tige ich diese Autobahn nicht! Was eine bl\u00f6dsinnige Entscheidung das Ding zu bauen. Meine Frau braucht es f\u00fcr den Arbeitsweg auch nicht, meine Schwester und meine Tante auch nicht. Wer f\u00e4hrt dort \u00fcberhaupt? Muss ich jetzt Zick-Zack bis Gohfeld durch Werste fahren, damit ich die Autobahn zur\u00fcck in die Innenstadt nutzen kann? Welcher bescheuerte Planer hat sich das ausgedacht?<\/p>\n<p>Frage beantwortet?<\/p>\n<p><cite>&#8211; Wer benutzt die \u00fcberhaupt? Die Omi und Opi sowie die Hobbyradfahrer im Siel? Die fahren mit 15 km\/h durch die Gegend, schlenken au\u00dferdem aus, weil sie unsicherer (Hobby)Radfahrer sind &#8211; und dann nicht von einem Freak \u00fcberholt werden m\u00fcssen, der 35 km\/h mit seinem Liegefahrrad zur Arbeit f\u00e4hrt.<\/cite><br \/>\nIst oben schon bei der Zielgruppe beantwortet. Die Zielgruppe ist ja nun das &#8222;wer&#8220; aus der Frage. Der Rest ist mir &#8211; ich bem\u00fche wieder die Wortwahl des Kommentators &#8211; zu bescheuert. Vielleicht eins doch: wenn man ausreichend Infrastruktur hat, dann kann auch der schnelle &#8222;Freak&#8220; die langsame &#8222;Omi&#8220; \u00fcberholen. Genau das passiert t\u00e4glich, st\u00fcndlich, min\u00fctlich im motorisierten Verkehr. Der Unterschied ist nur, dass die &#8222;Freaks&#8220; in dem Fall mit dem Leben der anderen spielen.<\/p>\n<p><cite>&#8211; Das alles f\u00fcr 20 Mio??? Ist der Rat bescheuert, wenn er eine solche Schwachsinnsl\u00f6sung beschlie\u00dft? Wie wir alle zudem auch wissen: Dass die Kosten bei \u00f6ffentlichen Projekten um 50% \u00fcber der prognostizierten Summe liegen. Also einen Fahrradkilometer f\u00fcr ein paar Freaks zum Preis von realistisch 750.000 Euro bauen?<br \/>\n<br \/>\nWo bleibt der Verstand.<\/cite><br \/>\nDer Verstand bleibt im Kopf und auch wenn ich nicht mit allen Meinungen im Rat konform gehe, w\u00fcrde ich niemanden als bescheuert bezeichnen. Ein Autokilometer ist \u00fcbrigens &#8211; wie man als Planer ja wei\u00df &#8211; ungleich teurer, kostet ungleich mehr in der Unterhaltung und wird ungleich schneller kaputt gefahren.<\/p>\n<p><cite>Dass die NRW-Regierung das bezuschusst ist klar, weil in der Koalition die Gr\u00fcnen sitzen und Teile der SPD genauso bescheuert denken. Man muss aber lokal nicht jede Bescheuertheit mitmachen. Zumal bei klammen Kassen. Und ich bin Wei\u00dfgott nicht IHK oder schwarz.<br \/>\n<br \/>\nMit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\n&#8230;<\/cite><br \/>\nEbenfalls!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern erreichte mich bzw. unseren Ortsverband\/Fraktion ein Leserbrief mit Kommentar zur Berichterstattung der Neuen-Westf\u00e4lischen \u00fcber den Radschnellweg zwischen Minden und Herford zur Kenntnisnahme verbunden mit der ausdr\u00fccklichen Bitte um Stellungnahme der angeschriebenen Fraktionen. 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