{"id":12700,"date":"2012-09-07T16:15:27","date_gmt":"2012-09-07T14:15:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/?p=12700"},"modified":"2018-07-05T08:42:18","modified_gmt":"2018-07-05T06:42:18","slug":"twiblotbol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/2012\/09\/twiblotbol\/","title":{"rendered":"#TwiBloTBOL"},"content":{"rendered":"<p>Twitter jemandem zu erkl\u00e4ren, der nicht wei\u00df was es ist, erweist sich oft als schwieriges Unterfangen. Ich hab&#8217;s schon ein paar Mal versucht (\/en m\u00fcssen) und bin dabei nicht zufriedenstellend zu Ende gekommen. Meist endet es mit &#8222;Und was bringt Dir das?&#8220; oder \u00e4hnlichen Fragen. Ehrlich gesagt, dr\u00e4ngt sich mir die Frage hin und wieder auch selbst auf. Allerdings wei\u00df ich es wieder, wenn im Fernsehen eine der fast t\u00e4glichen Talkshows l\u00e4uft oder auf einem der Sender auf den hinteren Kan\u00e4len gescriptete oder gar tats\u00e4chliche Reality gezeigt wird und ich mein Entsetzen nicht im Wohnzimmer explodieren lassen kann.<!--more--> Dann f\u00fchle zumindest ich mich wohler, sobald ich sehe, dass ich mit meiner Sensorik noch im normalen Bereich bin und andere ebenfalls explodieren. Manchmal muss man einfach raus hauen, was man denkt. Und manchmal schreibe ich auch nur komplett belangloses Zeug oder bewerbe automatisiert diesen Blog.<\/p>\n<p>Da es Millionen Nutzer des Dienstes gibt, bin ich so ganz allein mit diesem Gef\u00fchl und dem Verhalten wohl nicht. Im Laufe der Zeit f\u00fcllt sich sowohl die Liste der &#8222;Follower&#8220; als auch der Verfolgten und es ergeben sich automatisch soziale Vernetzungen. Die Sachen einiger Leute lese ich schon seit Jahren, ohne sie je getroffen zu haben. Trotzdem kennt man vereinzelt die ganze Wohnung durch Bilder, wei\u00df wie schnell die bevorzugten Keipen im Dorf zu erreichen oder die Stra\u00dfen der Umgebung beschaffen sind. Nicht zuletzt reichen 140 Zeichen je Tweet auch aus, um die Grundhaltung eines Menschen &#8211; wenn man genug von den 140-Zeichen-\u00c4u\u00dferungen liest &#8211; zu erkennen. Ich bezweifle, dass man nach Monaten oder gar Jahren &#8222;following&#8220; einer Person bei Twitter, komplett \u00fcberrascht w\u00fcrde tr\u00e4fe man sie pers\u00f6nlich. Optisch wom\u00f6glich, aber nicht bei anderen Dingen. Es ist wie im &#8222;richtigen Leben&#8220;. Dort l\u00e4uft die Vernetzung ja nicht anders ab, nur langsamer und definitiv optisch induzierter. Irgendwo trifft man sich zuf\u00e4llig, kommuniziert, wiederholt das &#8230; ich muss niemandem erkl\u00e4ren, wie Menschen sich kennen lernen.<\/p>\n<p>Immer kommt es bei solch virtuellen Vernetzungen zu dem Punkt an dem irgendjemand sagt: Wir m\u00fcssen uns mal irgendwo treffen. Auf Twitter gibt es in Bad Oeynhausen einen sehr engagierten Aggregator, dessen Hobby\/Steckenpferd\/Berufung es ist, m\u00f6glichst viele Twitterer und Tweets aus und \u00fcber die Umgebung zu sammeln und zentral zur Verf\u00fcgung zu stellen. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/oeyni\">@Oeyni<\/a> ist dabei sehr erfolgreich und die Twitteruser\/Blogger haben sicher voneinander mindestens dem Twitternamen nach schon geh\u00f6rt. Unvermeidlich auch hier der Wunsch nach einem Treffen im &#8222;Real Life&#8220;. Ich glaube das geistert schon seit Jahren durch die Timeline. Vor knapp einem Monat kam dann Bewegung in die Sache, weil jemand ank\u00fcndigte, dass &#8222;Erste Bad Oeynhausener Twitter- und Bloggertreffen&#8220; organisieren zu wollen. Ungl\u00fccklicherweise ein Gewerbetreibender (was keinesfalls anr\u00fcchig ist!) und per Pressemitteilung (was in der eher unkommerziell ausgerichteten Gemeinschaft nicht so gut ankam). Twittertreffen werden \u00fcber Twitter organisiert und nicht per Pressemitteilung lanciert. Wenn dies dann auch noch durch Gewerbe initiiert wird, schwebt immer der Marketingverdacht \u00fcber dem Event. Per Direktnachrichten (die nicht \u00f6ffentlich zu sehen sind) war schnell klar, dass andere das sogar noch weniger gut fanden als ich.<\/p>\n<p>Und kurz darauf war dann bei Doodle auch bereits eine <a href=\"http:\/\/www.doodle.com\/gni7wk6udqcwsgv7\">Abstimmung f\u00fcr einen m\u00f6glichen Termin<\/a> online. Nachdem dieser fix gefunden war, wurde auf dem gleichen Wege <a href=\"http:\/\/doodle.com\/ad2bpnvx8sf8eznp\">die \u00d6rtlichkeit bestimmt<\/a> und so sa\u00dfen wir dann am Mittwoch ab 20 Uhr in der Bad Oeynhausener Druckerei beim <a href=\"https:\/\/twitter.com\/#!\/search\/%23twiblotbol\">#TwiBloTBOL<\/a> &#8211; dem tats\u00e4chlich ersten &#8222;Twitter- und Bloggertreffen Bad Oeynhausen\/L\u00f6hne&#8220;. Ich selbst bin ja ziemlich sch\u00fcchtern und zur\u00fcckhaltend, so dass ich gar nicht vollst\u00e4ndig \u00fcberzeugt war, ob es eine gute Idee war bei so einem Treffen aufzulaufen. Noch dazu ich bei dem Termin mit &#8222;Wenn&#8217;s denn sein muss&#8220; abgestimmt hatte &#8211; <a href=\"http:\/\/www.filmfacts.de\/blog\/2012\/09\/prometheus\/\">andere Termine<\/a> waren schon l\u00e4nger geplant und es war eine elende Fahrerei. Hat sich aber gelohnt. Die Runde welche sich bereits versammelt hatte, als ich mit leichter Versp\u00e4tung eintrudelte war umg\u00e4nglich, lustig, unterhaltsam und &#8211; was ich bemerkenswert fand &#8211; nicht darauf aus, sich in den Vordergrund zu dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Doch, hat mir Spa\u00df gemacht. Und wir waren die Ersten ;-) Die n\u00e4chsten Treffen finden sicher statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Twitter jemandem zu erkl\u00e4ren, der nicht wei\u00df was es ist, erweist sich oft als schwieriges Unterfangen. Ich hab&#8217;s schon ein paar Mal versucht (\/en m\u00fcssen) und bin dabei nicht zufriedenstellend zu Ende gekommen. 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