{"id":17610,"date":"2007-09-01T15:23:30","date_gmt":"2007-09-01T13:23:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/?page_id=17610"},"modified":"2026-06-21T14:26:41","modified_gmt":"2026-06-21T12:26:41","slug":"kuehlungsborn-2007-08","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.andreas-edler.de\/blog\/urlaub\/kuehlungsborn-2007-08\/","title":{"rendered":"K\u00fchlungsborn 2007.08"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"center\">K\u00fchlungsborn vom 19.08. bis 31.08.2007<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070820_strandeimer_startbild.jpg\" width=\"470\" height=\"172\" border=\"0\" alt=\"Strand mit Sandeimer\"><\/p>\n<h3>19.08.2007<\/h3>\n<h4>19.08.2007 &#8211; Anreise<\/h4>\n<div class=\"info\">\n      <a name=\"daten\"><\/a><\/p>\n<h4>Die Tour:<\/h4>\n<ul>\n<li>Volvo V40 2.0t \/ 163 PS<\/li>\n<li>Hymer Nova 545L<\/li>\n<li>379 Km<\/li>\n<li>59 Km\/h Durchschnitt<\/li>\n<li>15,3 l Verbrauch<\/li>\n<li>2 Pausen<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<p>So ein Wohnwagen ist schon ganz praktisch. Man hat sein Dach immer dabei, kann die Klamotten f\u00fcr den Urlaub vor der Abreise schon in die richtigen Schr\u00e4nke packen und mu\u00df sich nicht \u00fcber pekige Betten oder unappetitliche Kochnischen im Apartment \u00e4rgern. Gut, bei den sanit\u00e4ren Anlagen kann man auch mit dem Wohnwagen Pech haben, aber zur Not gibt&#8217;s da auch was im H\u00e4nger.<\/p>\n<p>Nachteile gibt es wenige &#8211; daf\u00fcr aber Gewichtige. So ein Wohnwagen ist relativ teuer und steht die meiste Zeit des Jahres ungenutzt rum. Au\u00dferdem ist es schon etwas enger, als ein Apartment. Und man braucht eine Anh\u00e4ngerkupplung am Auto. Wir waren nach dem Hauskauf und dem Einzug des Nachwuchs jetzt ca. 5 Jahre nicht richtig im Urlaub, wird also Zeit. Praktischerweise haben meine Eltern seit ich 4 Jahre alt bin schon immer einen Caravan. Und bis ich 14 Jahre alt war bin ich auch immer mit gefahren. Campingpl\u00e4tze sind mir also nicht ganz fremd. Wenn die Eltern dann auch noch direkt nach uns in Urlaub fahren wollen, bietet es sich f\u00f6rmlich an, den Stellplatz zu teilen.<\/p>\n<p>Was dazu allerdings fehlte war die Anh\u00e4ngerkupplung am Volvo V40. Die wurde kurzentschlossen nachger\u00fcstet und seit 2 Wochen ziert eine feste Bosal-Kupplung das Heck der Renn-Familienkutsche. Da der Lack ebenfalls frisch ist, bedeutet das wohl, dass ich die Karre noch min. 2 Jahre fahren mu\u00df ;-) aber das nur am Rande.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070819_autobahn.jpg\" width=\"470\" height=\"207\" border=\"0\" alt=\"... auf der Autobahn\"><\/p>\n<p>Dieses Jahr also Camping. Das erste Mal selbst den H\u00e4nger ziehen und aufbauen. Stellte ich mir nicht besonders schwierig vor, war aber trotzdem etwas unruhig, wie wir den 6,97 Meter langen Wohnwagen an die Ostseek\u00fcste bringen sollten. Denn das war der Wunsch von Frau und Sohn. Ich bin ja mehr so f\u00fcr Berge und kann Sandstrand \u00fcberhaupt nicht leiden, aber 2 zu 1 &#8230; was will man da machen? Die &#8222;Ich fahre!&#8220; Karte lasse ich wohl lieber im Stapel ;-)<\/p>\n<p>Am 19.08. sollte es morgens ganz fr\u00fch los gehen. Alles war am Vortag gepackt, der Motor hatte eine neue Aufh\u00e4ngung bekommen, das \u00d6l war gewechselt, die Bremsen fast neu, an mehr kann man eigentlich nicht denken. H\u00e4nger von Hand auf den Wendehammer geschoben, den Volvo davor gespannt. Im Haus noch mal nach dem Rechten gesehen und &#8230; danach geht der doofe Wagen einfach nicht mehr an. \u00d6ddel\u00d6ddel\u00d6ddel, ums Verrecken startet der Motor nicht. Nat\u00fcrlich haben wir vor ca. einem Monat unser \u00dcberbr\u00fcckungskabel entsorgt, da die Plastikklemmen im Laufe der Zeit zerbr\u00f6selt waren. Bl\u00f6d. Kurz telefoniert, halbe Stunde gewartet und mit Starthilfe sprang der Volvo dann auch an. Los geht&#8217;s!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070819_rast.jpg\" width=\"470\" height=\"238\" border=\"0\" alt=\"Rast irgendwo an der Autobahn ...\"><\/p>\n<p>Die ersten 50 Kilometer ist man noch ein bi\u00dfchen unsicher und zaghaft. Das legt sich aber mit jedem Meter. Und wenn die Tachonadel 90 anzeigt, vermeldet das GPS 80 Km\/h &#8211; was einem dann tats\u00e4chlich ganz sch\u00f6n gem\u00e4chlich vorkommt. Ich habe mich teilweise ein bi\u00dfchen erschrocken, wenn ich ein paar Kilometer einfach im Verkehr mitgeschwommen bin und dann feststellte, dass die Tachonadel doch schon \u00fcber 100 anzeigte. Der Volvo zieht den gro\u00dfen Wagen problemlos ohne Schwanken oder Wanken. Nat\u00fcrlich merkt man die fast 1 1\/2 Tonnen, die hinten am Heck zerren, aber deutlich weniger als ich bef\u00fcrchtet hatte.<\/p>\n<p>Kurz vor Hamburg wurde die Frau dann etwas unruhig, weil die von Google-Maps errechnete Route in der Gegenstandslosigkeit zu versinken drohte, als pl\u00f6tzlich Umleitungschilder auftauchten und im Radio ununterbrochen von Sperrungen wegen der heute stattfindenen Cyclassics geredet wurde. Aber das kurzerhand angeworfene Navi behauptete wir w\u00e4ren immer noch auf Kurs &#8230; nur die Ruhe. L\u00fcbeck flog an uns vorbei und zack waren wir in Mecklenburg-Vorpommern. Was ich vor allen Dingen daran merkte, dass der Asphalt pl\u00f6tzlich furchtbar laut wurde und &#8211; wahrscheinlich genau deshalb &#8211; kaum ein Fahrzeug auf demselben unterwegs war. Umso besser, kommen wir gut voran. Irgendwann geht&#8217;s dann runter von der Autobahn und der Weg f\u00fchrt \u00fcber wundersch\u00f6ne (wenn man mit dem Roller unterwegs w\u00e4re) Alleen entlang. Diese zeichnen sich durch Wellen in L\u00e4ngsrichtung aus und dadurch, dass &#8222;70&#8220; im Osten offensichtlich bedeutet &#8222;<i>Fahr so schnell, dass der Wagen auf der Piste soeben noch haftet und Du den Bereich direkt vor Dir noch erkennen kannst.<\/i>&#8222;. Kerl, was haben die Jungs da \u00fcberholt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070819_aufgebaut.jpg\" width=\"470\" height=\"269\" border=\"0\" alt=\"Ponderosa steht\"><\/p>\n<p>Um 10 nach 9 sind wir zu Hause aufgebrochen. Ziemlich genau 6 Stunden sp\u00e4ter standen wir in K\u00fchlungsborn vor den Toren des Campingplatzes. Den Stellplatz hatten wir vorher schon reserviert, so dass wir uns an der Rezeption nur noch anmelden mussten. Das lief dort sehr gut organisiert ab. Man wartet an einem Schild auf dem Platz, wird dort von einem Mitarbeiter abgeholt der zur gebuchten Parzelle f\u00fchrt. Dort wird sogar noch geholfen, den Wagen auf den Platz zu schieben &#8211; das nenne ich mal Service. Nicht dass man auf einem Campingplatz lange warten mu\u00df, bis jemand zum Helfen kommt, aber wenn das Platzpersonal das sogar anbietet &#8230; nicht schlecht. Da wir einen &#8222;Comfortplatz&#8220; gebucht hatten, sind Wasseranschlu\u00df, Strom, Abwasser und Kabelfernsehen direkt an einer S\u00e4ule neben dem Wagen abzugreifen. Auf den 120 m\u00b2 ist auch f\u00fcr den PKW noch reichlich Platz.<\/p>\n<p>Und auch der Aufbau des Vorzelts ging trotz des ersten Males sehr gut \u00fcber die B\u00fchne. 2 Stunden und wir hatten alles wohnfertig. In der Zeit wurde der Sohn allerdings auch schon ziemlich qu\u00e4ngelig. Der wollte *endlich* an den Strand! Schlie\u00dflich sind wir genau deshalb hierher gekommen. Von dem Platz aus, an dem ich diesen Text tippe, kann ich die Brandung sehen. Sind keine 200 Meter von hier bis zum Wasser, 50 Meter bis zum topmodernen Waschhaus mit Duschen im Kokospalmen-Design und Terrakotta-S\u00e4ulen. Ich denke, wir werden es hier ganz gut aushalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070819_kueste.jpg\" width=\"470\" height=\"199\" border=\"0\" alt=\"K\u00fcste bei K\u00fchlunsgborn am sp\u00e4ten Nachmittag\"><\/p>\n<h3>20.08.2007 &#8211; Stadterkundung<\/h3>\n<p>Die erste Nacht haben wir sehr gut geschlafen &#8211; sieht man davon ab, dass der kleine Junge in der Mitte gelegen hat und sich die ganze Nacht sicher 3 Mal um die eigene Achse gedreht hat. Zum Fr\u00fchst\u00fcck gab es frische Br\u00f6tchen von einem B\u00e4ckerstand direkt auf dem Campingplatz, der allerdings nur 2 Tage in der Woche dort verkauft &#8211; warum auch immer. Zum &#8222;Norma&#8220;-Markt mit integrierten Backwarenstand ist es aber auch nur 50 Meter weiter. Nachdem wir uns lecker gest\u00e4rkt hatten, wurden die R\u00e4der und der Anh\u00e4nger betriebsfertig gemacht. Das laufrad haben wir gar nicht mitgenommen, wenn&#8217;s etwas weiter gehen soll, kann Tim damit eh nichts beschicken. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir zur Strandpromenade von K\u00fchlungsborn.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070820_hafen_kuehlungsborn.jpg\" width=\"470\" height=\"207\" border=\"0\" alt=\"Hafen K\u00fchlungsborn\"><\/p>\n<p>Der Weg bis zum Hafen ist echt sch\u00f6n und auch zu Fu\u00df mehr als bequem zu schaffen. Irgendwann darf man nicht mehr direkt am Strand lang, sondern mu\u00df eine parallel verlaufende 30-Zone befahren, aber auch hier gibt es reichlich sch\u00f6ne H\u00e4user zu bestaunen. Unsch\u00f6n sind lediglich die Autofahrer, die hier &#8222;30&#8220; \u00e4hnlich interpretieren wie &#8222;70&#8220; und sich um die Radfahrer auf der Stra\u00dfe einen Dreck scheren. Das ist nicht nur nervig, das ist f\u00fcr so einen Ort schlicht eine Unm\u00f6glichkeit. So bescheuert fahren die Leute ja nicht mal in Oeynhausen durch 30-Zonen. Ich war erstaunt.<\/p>\n<p>Nachdem wir den Hafen (meiner Meinung nach ;-) geb\u00fchrend bewundert haben, fuhren wir unter heftigem Protest des Nachwuchs weiter. Nicht am Strand lang, sondern einfach ziemlich planlos durch den Ort. Mit &#8222;planlos&#8220; meine ich nicht &#8222;verirrt&#8220;. Wir wollten uns einfach K\u00fchlungsborn angucken. In der Innenstadt kauften wir bei &#8222;Ihr Platz&#8220; (fr\u00fcher &#8222;Seifenplatz&#8220;) eine Strandmuschel &#8211; die obligatorisch ist, wie wir ein wenig sp\u00e4ter feststellten. 10 Euro f\u00fcr so ein halbes Zelt &#8230; naja, besser so als komplett im Sand zu liegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070820_molly_museum.jpg\" width=\"470\" height=\"210\" border=\"0\" alt=\"Molly Museum\"><\/p>\n<p>Auf dem Weg zur\u00fcck zum Platz haben wir dann auch noch halbzuf\u00e4llig das Molly-Museum gefunden. Mit der alten Dampflok wollen wir irgendwann nach Bad Doberan fahren und haben daher gleich die Abfahrtzeiten erfragt. Ungef\u00e4hr jede Stunde f\u00e4hrt die Bahn und man kann sogar die Fahrr\u00e4der mitnehmen. Dann steht meinem Plan und bis Bad Doberan bef\u00f6rdern zu lassen, um von da per fahrrad zur\u00fcck zu fahren, ja nichts im Wege. Hinter den Bahnschranken haben wir auf einer der B\u00e4nke dann noch ein kleines Picknick gemacht, bevor es dann die 800 Meter zur\u00fcck zum Wohnwagen ging.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070820_moewe.jpg\" width=\"470\" height=\"177\" border=\"0\" alt=\"M\u00f6we\"><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Rest der Familie schon mal zum Strand pilgerte, schnappte ich mir Rad und Anh\u00e4nger und pilgerte zum Supermarkt. Bei dem Wetter mu\u00df man abends einfach Grillen. Getr\u00e4nkekisten haben wir aus Gewichtsgr\u00fcnden auch nicht mit hoch geschleppt und das wollte ich jetzt alles holen. Und in den H\u00e4nger passt wirklich allerhand rein. 9 Liter Cola light, 9 Liter Mineralwasser, Sack Holzkohle, Fleisch und ein wenig Kleinkram. Unter letztgenanntem befand sich auch die letzte Standluftpumpe aus dem Sonderangebot des Marktes. Nachdem meine SKS den geist aufgegeben hat, ein super Schn\u00e4ppchen. 15 Euro f\u00fcr eine Pumpe mit Alu-Zylinder, Manometer und Kombiventilkoopf. Macht einen sehr stabilen Eindruck.<\/p>\n<p>Danach ging&#8217;s dann auch noch f\u00fcr eine Stunde zum Strand. Ob ich mich damit in den n\u00e4chsten tagen wohl anfreunden kann? Ich hasse den Sand zwischen den Z\u00e4hnen, im Haar, auf dem R\u00fccken an den H\u00e4nden in der Fototasche, im Portemonnaie, im Vorzelt, auf den Polstern &#8230; \u00fcberall! Warum ist hier nicht so ein cooler Felsstrand wie in Kroatien? Aber sch\u00f6n warm war es und ganz lustig den M\u00f6wen zuzugucken &#8211; und den Kindern beim Spielen. Tim hat schon einen Kumpel gefunden, mit dem eine Sandburg nach der anderen gebaut hat. Nur als die beiden dann versuchten eine M\u00f6we zu fangen, mussten sie das Vorhaben erfolglos abbrechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070820_grill.jpg\" width=\"470\" height=\"215\" border=\"0\" alt=\"Lecker\"><\/p>\n<p>Und zum Abschlu\u00df des Tages wurde der Minigrill befeuert. Die Nachbarn haben das elektrisch erledigt &#8211; pah! Grillgut nur von der Roste mit Kohle drunter. Schmeckte ganz ausgezeichnet, auch wenn es eine Schweizer Grillpackung war und die Wurst mit K\u00e4se gestreckt war. Die beiden Schweinenackensteacks mit Paprikamarinade waren ganz ausgezeichnet zart und schmackhaft. Wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass der kleine Grill ran mu\u00df!<\/p>\n<h3>21.08.2007 &#8211; Rumgammeln<\/h3>\n<p>Als wir an diesem Morgen aufstanden, war vom Himmel nicht viel zu sehen, au\u00dfer einer dicken, grauen Wolkendecke! Dazu blies ein nicht unbedingt schwacher Wind von der See zu uns her\u00fcber. Aber kalt war&#8217;s nicht! Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck mit weichen Milchbr\u00f6tchen vom &#8222;Norma&#8220;-Markt begutachteten wir erstmal das Meer &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070821_kabbelige_see.jpg\" width=\"470\" height=\"176\" border=\"0\" alt=\"kabbelige See\"><\/p>\n<p>&#8230; und entschlossen uns, heute nichts zu machen. So ganz &#8222;gar nichts&#8220; dann doch nicht. Die Fahrr\u00e4der haben mich im Vorzelt immer gest\u00f6rt &#8211; das ist nicht das Allergr\u00f6\u00dfte und zwei R\u00e4der nehmen eben etwas Platz weg. Mit ein bi\u00dfchen Plane, Kabelbindern, Einweckgummis und der Haltestange f\u00fcr die Satellitensch\u00fcssel war aber schnell ein 1a Unterstand gebastelt und die Drahtesel stehen auch au\u00dferhalb des Zeltes trocken.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070821_fahrradgarage.jpg\" width=\"470\" height=\"242\" border=\"0\" alt=\"Fahrradgarage\"><\/p>\n<p>Am Nachmittag wurde das Wetter wieder etwas besser und wir schauten uns nocheinmal am Strand um. Die Brandung hatte riesige Wellen &#8211; bestimmt 1 1\/2 Meter hoch! Tim war ganz verr\u00fcckt und wollte unbedingt baden. Was wir dann auch ganz mutig gemacht haben. Es waren nicht viele Leute im Wasser, aber verstehen kann ich das nicht. War genauso warm wie bei Sonnenschein, eher im Gegenteil, wenn man aus dem Wasser kam, war&#8217;s am Strand trotz Wind richtig warm. Im Wasser hat Tim ungef\u00e4hr alles zusammengekreischt, wenn die Wellen ihm bis ans Kinn schlugen. War gar nicht aus der sandigen, braunen Br\u00fche zu kriegen :-) Und als er in dicke Handt\u00fccher gemummelt am Strand sa\u00df, bin ich auch noch mal in die Wellen &#8211; nur etwas tiefer *g* Macht ziemlich Spa\u00df!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070821_daddeln.jpg\" width=\"470\" height=\"206\" border=\"0\" alt=\"Multimedia\"><\/p>\n<p>Und am Abend wird ein bi\u00dfchen Kontakt mit der Au\u00dfenwelt gehalten &#8230;<\/p>\n<h3>22.08.2007 &#8211; Heiligendamm und Regen<\/h3>\n<p>Morgens aufgewacht und einen grauen, wolkenverhangenen Himmel erblickt. Der Wetterbericht war zwar verhalten positiv und behauptete, es bliebe bis Mittags trocken, aber die Realit\u00e4t machte einen ganz anderen Eindruck. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck waren wir daher ziemlich unentschlossen, was wir nun tun. Tim nutzte die Zeit um ein wenig Fu\u00dfball zu spielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070822_fussball.jpg\" width=\"470\" height=\"213\" border=\"0\" alt=\"Fu\u00dfballer ...\"><\/p>\n<p>Es wurde allerdings noch ein bi\u00dfchen w\u00e4rmer und die Wolken verzogen sich immer mehr. R\u00e4der fertig gemacht, H\u00e4nger angeh\u00e4ngt und los geht&#8217;s &#8230; ab nach Heiligendamm. Hin und zu\u00fcck sind das knapp 20 Kilometer. Selbst wenn es anfangen sollte zu regnen, sind 10 Kilometer schnell abgerissen. Die Strecke verl\u00e4uft auf dem Ostseek\u00fcstenradweg &#8230; und ist nicht zu finden. Was glauben die, wozu damals die &#8222;Beschilderung&#8220; erfunden wurde. Radtechnisch ist man hier eh merkw\u00fcrdig unterwegs. In 30-Zonen gibt es auf beiden Seiten der Stra\u00dfe Gehwege, die in beiden Richtungen f\u00fcr den Radverkehr freigegeben sind und deutlich unter 2 Meter breit sind. Auf der Fahrbahn m\u00f6chte man wegen der groben Pflastersteine allerdings auch nicht unterwegs sein. Die unbedachten Autofahrer erw\u00e4hnte ich schon. Nein, radfahren kann man hier nicht entspannt.<\/p>\n<p>Nachdem wir dann den Weg gefunden hatten &#8211; er war an einem Gatter als &#8222;Wanderweg&#8220; ohne Ortsangaben ausgewiesen &#8211; entpuppte sich dieser als recht schmaler Sandpfad. Zudem auch noch sehr stark bev\u00f6lkert. Da mit dem H\u00e4nger durchzukommen gestaltete sich leicht nervig. Bei einer Dame, hinter der ich sicher 5 Minten hergurkte, war ich kurz davor zu fragen ob ich ihr Rad reparieren sollte. Es musste defekt sein, denn \u00fcber 7 Km\/h kam sie nicht hinaus. Ein Wunder, dass sie bei dem Tempo nicht umgekippt ist. \u00dcbrigens, der Rasenstreifen links im Bild ist ein Reitweg &#8230; keine Ahnung ob da so viele Pferde unterwegs sind, dass man den wertvollen Platz so verschwenden mu\u00df &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070822_radweg_heiligendamm.jpg\" width=\"470\" height=\"212\" border=\"0\" alt=\"Ostseek\u00fcstenradweg\"><\/p>\n<p>Ansonsten ist die Gegend wirklich schick. Weg im Wald, an der K\u00fcste, mit sch\u00f6nem Blick. Gefiel uns gut. Naja, die Bodenbeschaffenheit hat Tim im H\u00e4nger sehr vergr\u00e4tzt, der wurde arg durchgesch\u00fcttelt und hat sich des\u00f6fteren bitterlich beschwert. Soll er halt radfahren lernen &#8211; da weigert er sich noch ein wenig, ist im H\u00e4nger \u00fcblicherweise ja auch bequemer ;-)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070822_klippen.jpg\" width=\"470\" height=\"209\" border=\"0\" alt=\"Radweg an der K\u00fcste entlang ...\"><\/p>\n<p>Kurz nachdem wir eine Pause gemacht hatten, weil der Filius sich die Beine vertreten wollte, \u00f6ffnete sich der Waldweg und wir standen direkt am Eingang nach Heiligendamm. So mu\u00df es also aussehen, wo  sich 8 Staatsoberh\u00e4upter zum Schw\u00e4tzen und Geldverbrennen treffen. An den Hotels standen in dunkle Anz\u00fcge gekleidete Herren, die aufpassten, dass die Zufahrten zu den Eingangshallen nur von den richtigen Leuten passiert wurden &#8230; auf keinen Fall geh\u00f6rten wir auf unseren R\u00e4dern dazu!<\/p>\n<p>Ich habe denn auch lieber die H\u00e4user fotografiert die mir zuerst vor die Linse gekommen sind. Offensichtlich ist man da mit der Renovierung noch nicht ganz durch.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070822_heiligendamm_1.jpg\" width=\"470\" height=\"246\" border=\"0\" alt=\"Heiligendamm 1\"><\/p>\n<p>Auch entlang der Promenade hat das Ostseeklima tiefe Spuren an den Fassaden einer Reihe von Villen hinterlassen. Das Kempinksi ist wei\u00df, wei\u00dfer geht&#8217;s nicht, aber die H\u00e4user daneben h\u00e4tten einen Anstrich dringend n\u00f6tig gehabt. Gerade deshalb habe ich die wohl auch viel lieber abgelichtet. Die hatten einen sehr eigenen Charme. Eigenlich schade, dass die wahrscheinlich irgendwann auch aussehen wie gebleichte Z\u00e4hne.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070822_heiligendamm_2.jpg\" width=\"470\" height=\"114\" border=\"0\" alt=\"Heiligendamm 2\"><\/p>\n<p>Einmal quer durch den Ort, am Molli-Bahnhof vorbei erreichten wir die Promenade. Da diese nicht komplett \u00fcberf\u00fcllt war, ignorierten wir die auf Schildern fixierte Bitte, die R\u00e4der auf dem Radparkplatz abzustellen und schoben Richtung Seebr\u00fccke. Ganz nett. Leider fing es gerade als wir am Ende der Seebr\u00fccke waren, wie angek\u00fcndigt an zu regnen. Zuerst nur vereinzelte Tropfen, wurde es schnell heftiger. Als wir von der Promenade wieder runter waren und Richtung Zeltplatz rollten, hatte es sich richtig eingeregnet. Tim fand es nicht lustig, dass ich bei dem Wetter keine Lust auf gem\u00fctliches Bummeln hatte und ziemlich fix gefahren bin.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070822_heiligendamm_3.jpg\" width=\"470\" height=\"240\" border=\"0\" alt=\"Gespann am Damm\"><\/p>\n<p>Eine lockere halbe Stunde sp\u00e4ter waren wir wieder am Wohnwagen und hingen die Sachen zum Trocknen im Vorzelt auf. Vergebene Liebesm\u00fch wie sich rausstellen sollte. Etwas sp\u00e4ter musste ich sogar noch einen kleinen Graben vor dem Zelt her ziehen, da das Wasser sich seinen Weg unter den Spritzlappen entlang bahnte. Nur gut, dass der Teppich im Zelt auf einer dicken Plastikfolie liegt &#8211; blieben die F\u00fc\u00dfe wenigstens trocken. Und gem\u00fctlich ist es bei Regen im Wohnwagen, das prasselt so sch\u00f6n!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070822_regen.jpg\" width=\"470\" height=\"219\" border=\"0\" alt=\"Raindrops keep falling ...\"><\/p>\n<h3>23.08.2007 &#8211; Strandurlaub<\/h3>\n<p>Die Klamotten vom Vortag waren nat\u00fcrlich nicht trocken &#8211; wie auch bei dem Wetter. Wir investierten 3 Euro in Marken f\u00fcr die Waschmaschine, packten alles, was feucht und klamm war, zusammen und ab in die Trommel. Die Nachrichten prophezeihten Sonne und leichten Wind und w\u00e4hrend die W\u00e4sche rotierte, bastelte ich eine W\u00e4scheleine aus einem Volvo, ein bi\u00dfchen Vorzelt und einer dicken, blauen Schnur &#8230; nicht sch\u00f6n, aber funktionell.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070823_trocknen.jpg\" width=\"470\" height=\"145\" border=\"0\" alt=\"Trockner\"><\/p>\n<p>Und weil dann gegen Mittag tats\u00e4chlich die Sonne die Wolken wegbrannte, wurden die Liegest\u00fchle und die Sandbuddelsachen zusammen gepackt und an den Strand geschl\u00fcrt. Dort dampfte der Boden, als die Feuchtigkeit durch die W\u00e4rme an die Luft gesetzt wurde. Das sah sehr eigenartig aus. Leider habe ich davon kein vern\u00fcnftiges Foto hinbekommen :-\/<\/p>\n<p>Nach einer halben Stunde habe ich mir freiwillig den Nacken eincremen lassen, weil es langsam anfing zu brennen. Jetzt (ein paar Stunden sp\u00e4ter) kann ich sagen, dass es noch rechtzeitig war: kein Sonnenbrand! Tim hat gebuddelt wie ein Weltmeister und zwischendurch waren wir sogar in der Ostsee. Die war heute glasklar und eiskalt. Ohne Taucherbrille konnte man Fisch und Krebse sehen &#8230; trotzdem \u00e4rgerte es mich, dass ich die Schnorchelsachen zu Hause vergessen hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070823_bis_zum_hals.jpg\" width=\"470\" height=\"199\" border=\"0\" alt=\"Baden\"><\/p>\n<p>Trotz dem heute wirklich sehr guten Wetter mussten wir irgendwann wieder zum Wohnwagen. Und gegen kurz nach 5 zogen wir unter riesigem Gezeter des Nachwuchses vom Strand ab. Der Kleine war gar nicht zu beruhigen. Selbst die avisierte Grillwurst konnte ihn nicht umstimmen. Himmel, hat der geweint. Erst als wir versprachen, nach dem Essen noch einmal zu gucken ob das Meer noch da sei, war er halbwegs beruhigt. Und das hat sich gelohnt. P\u00fcnktlich zum Finale waren wir am Strand und bewunderten, wie die Sonne hemmungslos rumprotzte &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070823_sonnenuntergang.jpg\" width=\"470\" height=\"179\" border=\"0\" alt=\"Angeberei\"><\/p>\n<h3>24.08.2007 &#8211; Rerik und Kino<\/h3>\n<p>Wie immer in den letzten Tagen war der Morgen dunkel. Die Wolkendecke h\u00e4ngt tief und es sieht aus, als wenn es jeden Augenblick anf\u00e4ngt zu regnen. Zudem ist es kalt &#8211; zu kalt f\u00fcr einen Sommerurlaub. Trotzdem will der kleine Junge jeden Tag immer nur eins: an den Strand. Sand ist das Gr\u00f6\u00dfte und buddeln seine Leidenschaft. Also haben Mama und Sohn nach dem Fr\u00fchst\u00fcck die Siebensachen gepackt, eine W\u00e4rmflasche, Campingstuhl, mehrere Jacken und Spielzeug geschnappt, um an die Ostsee zu gehen. Ich hatte dazu keine Lust und habe das Rad klar gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070824_kiten.jpg\" width=\"470\" height=\"191\" border=\"0\" alt=\"mit dem Drachen surfen\"><\/p>\n<p>P\u00fcnktlich als ich mich in den Sattel schwang, kamen die ersten Tropfen vom Himmel. Das kann ja heiter werden. Ich wollte erst nach Bad Doberan, habe mich bei einem Blick zum Himmel f\u00fcr die andere Richtung entschieden und Rerik als Ziel auserkoren. Wenn m\u00f6glich an der K\u00fcste entlang. Der Wind blies geh\u00f6rig, aber es war dann doch nicht kalt &#8211; schon gar nicht, wenn man mit dicker Radjacke gegen den Wind f\u00e4hrt. Hinterm Campingplatz rechts ist man ruckzuck an der K\u00fcste. Verbotsschilder gab&#8217;s keine und darum bin ich mit dem Purgatory auch bis direkt ans Wasser gefahren. Was keine gute Idee ist. Nicht dass es nicht zu schaffen w\u00e4re, aber der Sand setzt sich auf der Kette fest, bei\u00dft sich in die Ritzel und macht Schalten zum Gl\u00fccksspiel. Ich bin schnell umgekehrt und habe mich an asphaltierte Strecken gehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070824_grosssteingrab.jpg\" width=\"470\" height=\"198\" border=\"0\" alt=\"Gro\u00dfsteingrab\"><\/p>\n<p>Unterwegs gibt&#8217;s viel zu sehen. Haupts\u00e4chlich Landschaft und teilweise arg verfallene Geh\u00f6fte. Aber auch ein altes Gro\u00dfsteingrab, welches jedoch von den gesch\u00e4tzten 1.000 Radlern die noch unterwegs waren, nur mich zu interessieren schien. Die anderen waren damit besch\u00e4ftigt, auf ihre Helme, Westen und Brezellenker zu achten und darauf, sich m\u00f6glichst gegenseitig im Weg zu sein. Radfahrer im Urlaub, oder besser Urlauber, die aus Versehen aufs Rad gestiegen sind. Wenigstens sind die Leute h\u00fcbsch der Fahrbahn fort geblieben und ich hatte dort meine Ruhe.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070824_rerik.jpg\" width=\"470\" height=\"131\" border=\"0\" alt=\"Rerik von der Landbr\u00fccke aus\"><\/p>\n<p>Nach etwas \u00fcber einer Stunde war ich dann am Ziel. Rerik ist eine nette kleine Stadt welche per nat\u00fcrlicher Seebr\u00fccke mit der Insel Wustrow verbunden ist. In das Naturschutzgebiet bin ich aber nicht mehr gefahren. Mit dem Rad durfte man nicht auf den Damm, es war inzwischen auch reichlich warm geworden und ich wollte noch zum Rest der Familie an den Strand. Den Weg habe ich immerhin schon mal ausgekundschaftet. Wenn es n\u00e4chste Woche mal trocken ist, k\u00f6nnen wir mit dem H\u00e4nger noch mal herkommen. Der R\u00fcckweg wurde in Angriff genommen &#8211; und war deutlich angenehmer, da ich den Wind im R\u00fccken hatte!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070824_leuchtturm_kuehlungsborn.jpg\" width=\"470\" height=\"198\" border=\"0\" alt=\"Leuchtturm oberhalb von K\u00fchlungsborn\"><\/p>\n<p>Ich bin nicht ganz den gleichen Weg zur\u00fcck gefahren und habe dadurch eher zuf\u00e4llig den Weg zum Leuchtturm gefunden. Von dort hat man eine prima Aussicht. M\u00fcssen wir auch noch hin. Von dort bis zum Campingplatz sind es keine 10 Minuten mehr und ich habe schnell die Badesachen geschnappt und bin zum Strand. Dort waren Alex und Tim bereits seit 5 Stunden intensiv bei der Sandbearbeitung. 2 weitere Stunden haben wir es dann noch ausgehalten, bevor es zur\u00fcck zum Wohnwagen ging. Sehr zum Mi\u00dffallen des Nachwuchses.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070824_ostseekino_kuehlungsborn.jpg\" width=\"470\" height=\"318\" border=\"0\" alt=\"Ostseekino K\u00fchlungsborn\"><\/p>\n<p>Und abends stand ein Pflichtprogramm an. Wenn im Urlaubsort ein Kino ist, versuche ich es zu besuchen. Wenn es dann quasi noch fast auf dem Campingplatz ist, dann geht wirklich kein Weg daran vorbei.  Diese kleinen Lichtspielh\u00e4user haben oft ein sehr spezielles Programm, nicht mehr ganz taufrische Filme in t\u00e4glichem Wechsel. Ich hatte vorher das Programm studiert und freute mich nun auf den ollen Hopkins in &#8222;Das perfekte Verbrechen&#8220;. Sollte um 21:15 Uhr beginnen und ich war rechtzeitig da. Bin ich bei Kinobesuchen sowieso, aber wenn ich mir was angucken will, bin ich halt noch p\u00fcnktlicher.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070824_ostseekino_kuehlungsborn_innen.jpg\" width=\"470\" height=\"231\" border=\"0\" alt=\"Ostseekino innen\"><\/p>\n<p>Der Eingangsbereich ist gleichzeitig Eisverkaufsstand, Zeitschriftenladen und Internet-Caf\u00e9 &#8230; letzteres nutzte ich knapp 20 Minuten, weil ich mit GPRS \u00fcber&#8217;s Handy keine PDFs ziehen wollte ;-) Die Karte f\u00fcr den Film bekam ich von einer nostalgischen Abrei\u00dfrolle f\u00fcr 6,90 Euro. Daf\u00fcr hatte ich einen Platz auf der Empore ergattert. Die Sitze dort sollten etwas breiter sein als im Parkett und mit verstellbarer Lehne. Tats\u00e4chlich war das dann auch so. Ich suchte mir einen der nicht allzu verschlissenen Sitze aus und sa\u00df eigentlich bequemer als im heimischen Kinoplex.<\/p>\n<p>Die Sitzfl\u00e4che konnte man nach vorne schieben, wodurch die R\u00fcckenlehne sich flacher stellte und man fast einen Liegesessel hatte. Rechts und links zierten Surround-Lautsprecher den langen, schmalen Kinosaal. Aber au\u00dfer Rauschen und einem 50-Hertz-Brummen habe ich w\u00e4hrend der Vorstellung nichts aus den Boxen geh\u00f6rt. Daf\u00fcr war der Stereo-Ton von vorne absolut in Ordnung. Auch das Bild auf der erwartungsgem\u00e4\u00df nicht riesigen Leinwand war scharf und klar. Das sehe ich zu Hause oftmals deutlich schlechter.<\/p>\n<h3>25.08.2007 &#8211; Rumgammeln<\/h3>\n<p>Heute mal gar nichts gemacht. Nur vorm Zelt gesessen, bi\u00dfchen rumger\u00e4umt, die Kette vom Fahrrad entsandet und &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; kurz am Strand gewesen. Warum? Um kurz nach 3 aufgewacht und Sumatriptan eingeworfen. Den ganzen Tag wie ein Schluck Wasser in der Kurve gehangen und noch 9(!) M\u00fcckenstiche eingefangen. 2\/3 davon an den Beinen, da kann man nicht rumlaufen. Mist.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070825_sandburg.jpg\" width=\"470\" height=\"154\" border=\"0\" alt=\"Sandburg\"><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070825_strand.jpg\" width=\"470\" height=\"187\" border=\"0\" alt=\"Strand\"><\/p>\n<h3>26.08.2007 &#8211; Molli und Bad Doberand<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/molli_ticket_hinten.gif\" align=\"left\" width=\"200\" height=\"103\" border=\"0\" alt=\"\">Jeden Tag musste Tim erz\u00e4hlen, wie oft er noch wach wird bis zu seinem Geburtstag. Und heute morgen war es dann endlich soweit! Abends hatten wir schon das Vorzelt geschm\u00fcckt mit Luftballons, einer &#8222;Herzlichen Gl\u00fcckwunsch&#8220;-Girlande und einem Kerzenzug. Da war die Freude nach dem Aufwachen gro\u00df! Und die Geschenke sind auch gut angekommen. Nachdem der Vormittag mit Spielen mit dem Freund von nebenan verbracht wurde, wollten wir bei nun endlich blauem Himmel nach Bad Doberan &#8211; nat\u00fcrlich mit der Molli!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070826_molli_waggon.jpg\" width=\"470\" height=\"192\" border=\"0\" alt=\"Mollizug\"><\/p>\n<p>Wir hatten uns die Loks und den Bahnhof schon am zweiten Tag angeguckt und seit wir einmal mit der Mindener-Museumsbahn gefahren sind, ist Tim ganz versessen auf Z\u00fcge. Genau richtig f\u00fcr den Geburtstag also. Wir hatten den Waggon f\u00fcr die Kinderwagen f\u00fcr uns allein. Naja, zumindest zwei Stationen lang. Dann stieg eine <s>Gruppe Urlauber<\/s> Horde Prolls dazu, die es m\u00fchelos schafften, das angenehme Rattern des Zuges durch Geschw\u00e4tz zu \u00fcbert\u00f6nen. Ganz, ganz nervig. Das ein Kerl aus der Gruppe auch noch die Waggont\u00fcren schlo\u00df, damit blo\u00df keine frische Luft reinkonnte, machte ihn nicht symphatischer. Aber was erwartet man von Leuten, die bei 26\u00b0C (die wir endlich mal hatten) noch Wildlederj\u00e4ckchen zum lang\u00e4rmligen Hemd tragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070826_molli_bahnhof_kuehlungsborn.jpg\" width=\"470\" height=\"246\" border=\"0\" alt=\"Molli-Bahnhof West in K\u00fchlungsborn\"><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/molli_ticket_vorne.gif\" align=\"right\" width=\"100\" height=\"189\" border=\"0\" alt=\"\">Manche Leute k\u00f6nnen einem wirklich den Spa\u00df an sch\u00f6nen Dingen nehmen. &#8222;R\u00fccksicht&#8220; ist f\u00fcr viele offenbar ein Fremdwort. Vorbei ging es in dem sich aufheizenden Zug an Heiligendamm und der Rennbahn, um schlie\u00dflich in Bad Doberan anzukommen. Die Schreih\u00e4lse stiegen in der Innenstadt aus und wir nutzten die Gelegenheit um noch ein paar hundert Meter alleine weiter zu fahren und erst am Bahnhof in Bad Doberan auszusteigen. Dort bewunderte Tim erst noch die anderen Z\u00fcge, bevor wir zu Fu\u00df zur\u00fcck in die sch\u00f6ne Innenstadt gingen.<\/p>\n<p>Es war erstaunlich wenig los und wir schlenderten durch die Stra\u00dfen, wo wir alsbald ein kleines Eiscaf\u00e9 entdeckten. Sah von au\u00dfen sehr unscheinbar aus, hatte aber nach hinten raus eine sehr sch\u00f6ne Terrasse. Das wussten offensichtlich auch andere, wir bekamen aber trotzdem noch einen sch\u00f6nen Sonnenplatz. Tim a\u00df mit Begeisterung sein \u00dcberraschungs-Spaghettieis und wir den Erdbeer- bzw. Schwarzm\u00e4del-Becher. Wer wohl was hatte? Nach dem Essen wollten wir urspr\u00fcnglich wieder zur\u00fcck fahren, besannen uns aber noch um. Wenn man schon mal in Bad Doberan ist, mu\u00df man sich nat\u00fcrlich auch das M\u00fcnster ansehen!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070826_doberaner_muenster.jpg\" width=\"470\" height=\"350\" border=\"0\" alt=\"Bad Doberaner M\u00fcnster\"><\/p>\n<p>Die alte Backsteinkirche ist wirklich sch\u00f6n. So wenig ich auch mit Religionen und &#8222;Kirche&#8220; im speziellen am Hut habe, so sehr beeindrucken mich die Bauten. Jetzt nicht unbedingt die schmucklosen H\u00e4user der Evangelen, aber die im Schwei\u00dfe der einfachen Leute f\u00fcr die Kirchenoberh\u00e4upter gebauten Pal\u00e4ste sind schon toll. Tragisch wahrscheinlich, wer unter dem Bau alles leiden musste oder wer sich da was vom Munde abgespart hat.<\/p>\n<p>Die 2 Euro Eintritt haben sich jedenfalls gelohnt. Eine F\u00fchrung haben wir nicht mitgemacht, weil die n\u00e4chste (und letzte des Tages) die angeboten wurde, die Glocken und den Turm betraf. Warum sollte ich Geld *daf\u00fcr* bezahlen, wenn ich mir nach 3 Stufen bestimmt schon in die Hosen gemacht h\u00e4tte ;-)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070826_men_in_dress.jpg\" width=\"470\" height=\"236\" border=\"0\" alt=\"Warten auf die Molli\"><\/p>\n<p>Und dann war auch schon wieder &#8222;nach Hause&#8220; gehen angesagt. Nat\u00fcrlich wieder per Molli, aber nicht vom Bahnhof, sondern wir wollten diesmal mitten in der Stadt einsteigen. Die Schmalspurbahn verkehrt in Bad Doberan in der Art einer Stra\u00dfenbahn einfach mitten durch den Ort und hat dort auch 3 Haltestellen. Wir mussten nur 10 Minuten warten, denn sowohl der Zug als auch wir waren p\u00fcnktlich :-) 45 Minuten danach, hatten wir eine entspannte Fahrt ohne andere nervende Mitreisende hinter uns und marschierten Richtung Campingplatz durch K\u00fchlungsborn, wo wir den Abend mit ein paar Leckereien vom Grill ausklingen lie\u00dfen &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070826_grillen.jpg\" width=\"470\" height=\"238\" border=\"0\" alt=\"Grillmaster A.\"><\/p>\n<h3>27.08.2007 &#8211; Regen und Leuchtturm<\/h3>\n<p>Heute wollten wir mit dem Rad zum Leuchtturm fahren. Die Sicht von da oben ist Klasse und es gib ein Caf\u00e9 dort, wo man diese Aussicht bei einer Tasse Kaffee genie\u00dfen kann. Nach dem &#8211; wie immer leckeren &#8211; Fr\u00fchst\u00fcck schaute der Himmel leider nicht nach Ausflug aus. Dunkle Wolken zogen ziemlich schnell \u00fcber uns hinweg. Die Nachbarn machten sich trotzdem mit dem Rad Richtung Rerik auf. Knapp eine Dreiviertelstunde sp\u00e4ter regnete es dann. Wohl nur bei uns, denn abgekriegt haben die 3 wohl nichts.<\/p>\n<p>Um 11 Uhr war der Ostsee-Kasper zu Besuch im Kinderzelt des Campingplatzes und Tim bekam mit dem &#8222;Froschk\u00f6nig&#8220; sein erstes Puppenspiel zu sehen. Der Kleine war schwer begeistert! &#8222;Tri-Tra-Trullala&#8220; ist jetzt sein Lieblingslied.<\/p>\n<p>Nachdem wir die Kuchenreste vom Vortag als Mittagessen mi\u00dfbrauchten, haderten wir mit Blick zu den Wolken, ob wir nun los sollten oder nicht. Fast 3 Stunden wurde gez\u00f6gert, bis ich den H\u00e4nger ans Rad flanschte und Alex noch ein wenig Luft auf die Reifen bekam. Bergauf und mit dem Anh\u00e4nger war es dann doch schwerer auf den H\u00fcgel zu kommen, als noch Tage vorher allein. Das anstrengende Trampeln wurde aber mit einer feinen und garantiert nicht kalorienarmen Schoko-Birne-Torte belohnt! Dazu noch bestes Wetter und hervorragende Sicht. Wieder alles richtig gemacht!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070827_cafe_valentins.jpg\" width=\"470\" height=\"255\" border=\"0\" alt=\"Kuchen im Caf\u00e9 Valentins\"><\/p>\n<p>Und damit mir auch geglaubt wird, dass es hier an der K\u00fcste hoch hinaus gehen kann, gibt&#8217;s noch kurz das Tourprofil. Nicht so h\u00fcgelig wie bei uns in den Mittelgebirgen, aber ein ganz klein wenig Steigung war schon drin.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070827_profil.gif\" width=\"470\" height=\"217\" border=\"0\" alt=\"H\u00f6henprofil von K\u00fchlungsborn zum Leuchtturm\"><\/p>\n<p>Und kurz nachdem wir wieder am Wohnwagen waren, tr\u00f6pfelte es nat\u00fcrlich. W\u00e4hrend ich hier sitze und tippe, prasselt es aus K\u00fcbeln auf das Dach des Eriba. Das ist aber richtig gem\u00fctlich, wenn man in so einer kleinen Kiste auf dem Sofa sitzt, es drau\u00dfen regnet und st\u00fcrmt, drinnen die Glotze l\u00e4uft (ein Buch gelesen wird) und ein Glas Whisky (ein Gl\u00e4schen Rotwein) auf dem Tisch steht. Im Urlaub kann jedes Wetter gut sein!<\/p>\n<h3>28.08.2007 &#8211; Am Strand<\/h3>\n<p>Es rauschte drau\u00dfen als wir wach wurden. H\u00f6rte sich nach einem ziemlichen Sturm an. T\u00e4uschte aber, die hohen B\u00e4ume auf dem Campingplatz machen mehr Bohei, als tats\u00e4chlich los war. Die Sonne schien und nach dem ersten Schritt aus dem Vorzelt merkten wir, dass es nicht nur Makulatur war. Halbwegs warm: also Strand!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070828_strand.jpg\" width=\"470\" height=\"179\" border=\"0\" alt=\"Strand bei Wind\"><\/p>\n<p>Allerdings war es ohne die sch\u00fctzenden B\u00e4ume, wenn man dem Wind direkt ausgesetzt ist dann doch nicht mehr so warm und der auf dem Platz noch eher laue Windhauch blies den Sand kontinuierlich \u00fcber den Strand. Spazierg\u00e4nger waren reichlich unterwegs, aber im Sand niedergelassen hatten sich nur eine Handvoll Leute. Und wir gesellten uns dazu. Bei dem Gebl\u00e4se ist die Strandmuschel extrem n\u00fctzlich &#8211; nur mu\u00df man sie erstmal aufgebaut bekommen! Ein P\u00e4rchen hat dar\u00fcber den Strandbesuch abgebrochen, wie ich leicht belustigt dem Gezeter hinter uns entnahm :-) Wir sind was das angeht nat\u00fcrlich eingespielter und nach 10 Minuten war das Ding gegen den Wind ausgerichtet und bezugsfertig!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070828_strandmuschel.jpg\" width=\"470\" height=\"185\" border=\"0\" alt=\"Strandmuschel\"><\/p>\n<p>Aushalten konnte man es aber tats\u00e4chlich nur direkt in der Muschel. Die St\u00fchle h\u00e4tten wir auch am Wagen lassen k\u00f6nnen &#8211; haben wir nur als Ablage benutzt. Mit fortschreitender Zeit nahm der Wind zu, die Wellen wurden h\u00f6her, aber es wurde auch ein ganz klein bi\u00dfchen w\u00e4rmer. Tim rannte quietschend vor Vergn\u00fcgen am Strand herum und baute Burgen (oder was er daf\u00fcr hielt ;-) w\u00e4hrend wir lasen. Zweimal habe ich mich sogar dazu hinrei\u00dfen lassen, ins Wasser zu gehen. Damit war ich in diesem Abschnitt garantiert der Einzige &#8211; Alex ist viel sp\u00e4ter auch in den Fluten gewesen! Macht h\u00f6llisch Spa\u00df, wenn die Wellen einem den Sand unter den F\u00fc\u00dfen weg ziehen oder vor die Brust schlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070828_ostseewelle.jpg\" width=\"470\" height=\"184\" border=\"0\" alt=\"Caf\u00e9 Ostseewelle\"><\/p>\n<p>Und abends blieb dann die K\u00fcche kalt und wir gingen piekfein essen. So ungef\u00e4hr jedenfalls. Das Caf\u00e9 Ostseewelle liegt direkt gegen\u00fcber dem Campingplatz und wir hielten es neulich im Vorbeifahren f\u00fcr ein richtiges Fischrestaurant &#8211; entpuppte sich aber dann doch eher als kleiner Imbiss. Es gab Dorsch mit Salzkartoffeln und Lachs mit Reis. Nahmen wir beides und f\u00fcr den Kleinen Nudeln mit Fleischwurst. War alles lecker &#8230; die kurze Karte ist entschuldigt. Morgen gehen wir dann mal an die Promenade und gucken nach gr\u00f6\u00dferer Auswahl.<\/p>\n<h3>29.08.2007 &#8211; K\u00fchlungsborn Promenade<\/h3>\n<p>Wetteronline.de hat f\u00fcr den Vormittag noch Sonne vorhergesagt, dann sollte sich der Himmel \u00f6ffnen &#8211; zumindest \u00fcber Bad Doberan, und soweit ist das von K\u00fchlungsborn ja nicht entfernt. Noch vor dem Fr\u00fchst\u00fcck &#8211; w\u00e4hrend ich noch in den Federn lag &#8211; ist Alex mit Tim also zum Strand gestiefelt, um sich das Meer anzugucken.<\/p>\n<p>Aber auch w\u00e4hrend des sehr sp\u00e4ten Fr\u00fchst\u00fccks \u00e4nderte sich am Himmel nichts. Zwei ganze Tage sind wir nur noch hier, da wollten wir uns die Promenade noch mal genau ansehen. Fahrr\u00e4der klar gemacht und ab. Da meine Eltern den Platz \u00fcbernehmen und auch noch zwei Wochen hier stehen wollen, sollten wir noch ein zwei Dinge erkunden, damit nicht der ganze Hausstand mitgenommen werden mu\u00df. Wir haben auch alle gew\u00fcnschten Gesch\u00e4fte schnell gefunden und sind danach einfach los gebummelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/2070829_vielmeer.jpg\" width=\"470\" height=\"202\" border=\"0\" alt=\"Vielmeer\"><\/p>\n<p>Nachdem Tim sich lange genug auf einem der vielen Spielpl\u00e4tze aufgehalten hat, zogen wir schiebenderweise die K\u00fcstenstra\u00dfe weiter Richtung Hafen. Direkt am Anfang der Einkaufsmeile bei den Segelbooten gibt es das Restaurant\/Cafe &#8222;Vielmeer&#8220;. Und die haben drau\u00dfen zwei Strandk\u00f6rbe (und ganz viele Sitzs\u00e4cke) mitten in einem gro\u00dfen Sandkasten. Ideal f\u00fcr uns! Tim konnte nach Herzenslust baggern (sogar mit einem Original Buddel von &#8222;Bob dem Baumeister&#8220; und wir genossen im Strandkorb sowohl die Sonne als auch den Kaffee. Gegessen haben wir dort nichts, denn wir wollten richtig billig einen Burger zu uns nehmen und der wurde ein paar hundert Meter weiter in einem Imbiss angeboten.<\/p>\n<p>Neben dem Burger mit Pommes f\u00fcr mich, gab&#8217;s dort jedoch auch noch einen prima Dorsch f\u00fcr Alex und Chicken Nuggets mit Pommes f\u00fcr Tim. Und geschmacklich war das alles auch noch einwandfrei &#8211; inklusive komplett freiem Blick auf das Meer. Was will man mehr?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070829_deichkrone.jpg\" width=\"470\" height=\"213\" border=\"0\" alt=\"Ausruhen auf dem Deich\"><\/p>\n<p>Und nach dem Essen sollst Du ruh&#8217;n oder 1.000 Schritte tun. Wir entschieden uns f\u00fcr beides, schlenderten die K\u00fcste entlang zur\u00fcck bis zu einem anderen Spielplatz und ich testete die befestigte Deichkrone auf die Eignung zum D\u00f6sen. War problemlos.<\/p>\n<p>Und nun sitzen wir hier im Wagen und gucken &#8222;Emergency Room&#8220; &#8230; da spielt ja Stanley Tucci mit. Wusste ich gar nicht, gucke die Serie aber sonst auch nicht. Mist, wieder was, was mich zu festen Zeiten an die Glotze fesselt &#8230;<\/p>\n<h3>30.08.2007 &#8211; Rumgammeln<\/h3>\n<p>Der letzte &#8222;ganze&#8220; Tag bricht an. Morgen werden wir die Heimreise antreten. Nicht nur Tim ist ein bi\u00dfchen traurig. Kein Strand mehr, kein Freund mehr &#8211; er hatte auf dem Stellplatz nebenan einen gleichaltrigen Spielkamerade, der genauso lange wie wir Urlaub machte &#8211; und kein \u00dcbernachten im Wohnwagen mehr. Und passend dazu war das Wetter auch noch tr\u00fcb, grau und kalt. Sowas hindert nat\u00fcrlich nicht daran, sich das Meer anzusehen.<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070830_letzter_besuch.jpg\" width=\"470\" height=\"185\" border=\"0\" alt=\"... letzter Gang\"><\/p>\n<p>Lange haben wir uns nicht dort aufgehalten. Es war lausig kalt und windig. Und wenn die Sonne den Sand nicht w\u00e4rmt, werden auch die F\u00fc\u00dfe schnell steif. Da kann das tollste Barfu\u00dfgef\u00fchl nichts mehr raus rei\u00dfen. Nach nicht mal einer Stunde haben wir den heftig protestierenden Nachwuchs zur\u00fcck zum Zeltplatz bugsiert.<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070830_am_strand.jpg\" width=\"470\" height=\"207\" border=\"0\" alt=\"Eiskalt\"><\/p>\n<p>Aber n\u00fctzt ja nichts. Wir wollten anfangen, ganz langsam unsere Klamotten zu packen. Es konnte ja nichts im Wohnwagen bleiben, weil wir ohne das rollende Haus zur\u00fcck wollten. Meine Eltern l\u00f6sten uns ab und \u00fcbernahmen den Stellplatz f\u00fcr die folgenden zwei Wochen. Gut, denn wir k\u00f6nnen ohne H\u00e4nger entspannter fahren. Schlecht, weil wir den Wagen bis unters dach vollpacken m\u00fcssen. Der Volvo, noch so ein Problem. Bereits bei der Abreise machte die Batterie Mucken und verhinderte eine p\u00fcnktliche Abreise. Nun hatte ich 12 Tage den Wagen nicht bewegt. Prompt sprang der Motor nicht an. Die Batterie was ausgelutscht. Wohlweislich hatte ich deshalb ein Ladeger\u00e4t im Gep\u00e4ck, welches ich \u00fcber Nacht an die Batterie hing.<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070830_schlappschwanz.jpg\" width=\"470\" height=\"249\" border=\"0\" alt=\"Schlappschwanz\"><\/p>\n<p>Und nach einem langen Tag legten wir uns dann ein letztes Mal in die bequemen Kojen des Hymer-Mobils &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070830_letzte_nacht.jpg\" width=\"470\" height=\"177\" border=\"0\" alt=\"Ein letztes Mal ...\"><\/p>\n<p>&#8230; nicht ohne vorher der K\u00f6rperhygiene zu fr\u00f6nen. Keine Angst, ich beschreibe jetzt nicht, wie wir was gewaschen haben ;-) ich brauchte nur eine halbwegs fl\u00fcssige \u00dcberleitung, um noch ein paar Bilder vom schicken Waschhaus zu zeigen. Das Ding ist ziemlich neu und sieht etwas anders aus, als die Waschh\u00e4user, die ich bisher so auf Campingpl\u00e4tzen gesehen habe.<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070830_waschhaus_aussen.jpg\" width=\"470\" height=\"177\" border=\"0\" alt=\"Waschhaus\"><\/p>\n<p>Sehr schick innen drin mit griechischen S\u00e4ulen. Viel Terracotta, Stauen, einem eigenen Kinderwaschbereich mich Kokosnusspalmen-Duschen und vielen Waschbecken in verschiedenen H\u00f6hen. In den Waschbereichen f\u00fcr die Erwachsenen gibt es abgetrennte Waschbecken, Waschkabinen und gro\u00dfz\u00fcgige Duschkabinen. Echt klasse, und dass wir quasi direkt gegen\u00fcber unseren Stellplatz hatten, machte es noch etwas bequemer. Da sehen manche Spa\u00dfb\u00e4der schlimmer aus &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070830_waschhaus_innenraum.jpg\" width=\"470\" height=\"219\" border=\"0\" alt=\"Waschlandschaft\"><\/p>\n<h3>31.08.2007 &#8211; Heimreise<\/h3>\n<p>Nach Hause, heute ist es soweit. Meine Eltern haben Bad Oeynhausen um halb 7 verlassen und wir rechnen so gegen Mittag mit deren Eintreffen hier auf dem Platz. Also anfangen aufzur\u00e4umen. Den Wohnwagen komplett durchfegen, die Klamotten aus den Schr\u00e4nken und in die Reisetaschen packen. Alles was da nicht mehr reinpasst, wird in gro\u00dfen 120 Liter M\u00fclls\u00e4cken einget\u00fctet. Wo kommt das ganze Zeug her? Wir haben h\u00f6chstens ein Drittel von dem ganzen Krempel ben\u00f6tigt. Der Volvo wird voller und voller. Zum Schlu\u00df haben wir noch das Vorzelt ausger\u00e4umt und den Teppich drau\u00dfen ordentlich ausgeklopft. Prima, sieht wieder aus wie direkt nach dem Aufbauen. Die Abl\u00f6sung kann kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070831_vollgeladen.jpg\" width=\"470\" height=\"139\" border=\"0\" alt=\"Hab mein Wagen vollgeladen ...\"><\/p>\n<p>Und der Tim hat sich vielleicht was gefreut, als Oma und Opa vor dem Schlagbaum standen. War das ein Gekreische und Getanze. Er musste nat\u00fcrlich sofort alles zeigen. Wie wir den Wagen aufgebaut haben, wo das Waschhaus ist, wo der Strand ist. Alles. Wir sind 2 Stunden erstmal nur rumgelaufen und haben geguckt. Den Wagen meiner Eltern duften wir *ausnahmsweise* ohne Platzkarte zum Auspacken auf das Gel\u00e4nde fahren. Dann ging&#8217;s noch schnell in den Supermarkt um was zum Futtern zu kaufen. Wir wollten eigentlich Grillen, aber das Wetter war da so gar nicht nach. Gab&#8217;s Brot und W\u00fcrstchen aus der Dose &#8211; lecker.<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070831_besuch.jpg\" width=\"470\" height=\"179\" border=\"0\" alt=\"Besuch auf dem Campingplatz\"><\/p>\n<p>Wenn es dunkel w\u00fcrde, wollten wir fahren, damit wir nicht in den Feierabendverkehr um Hamburg rum kommen. Sind dann aber schon um 18.40 Uhr los gefahren. Ich werde vor solchen Touren immer unruhig und muss auf die Piste. Ohne H\u00e4nger geht es deutlich flotter voran. Auch wenn ich mit den R\u00e4dern auf dem Dach nicht schneller als 140 gefahren bin, waren wir ratzfatz an L\u00fcbeck vorbei, standen bei Hamburg kurz im Stau und rauschten dann durch die Norddeutsche-Tiefebene auf die Porta zu. Um kurz vor 11 waren wir zu Hause und begannen sofort mit dem Auspacken. Tim war sowieso nicht nach schlafen zumute, da konnten wir auch noch etwas rum r\u00e4umen. Um Mitternacht war damit dann aber auch Schlu\u00df. 1. September, Urlaub zu Ende.<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreas-edler.de\/grafik\/2007_kuehlungsborn\/20070831_abendrast.jpg\" width=\"470\" height=\"256\" border=\"0\" alt=\"Tank und Rast\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fchlungsborn vom 19.08. bis 31.08.2007 19.08.2007 19.08.2007 &#8211; Anreise Die Tour: Volvo V40 2.0t \/ 163 PS Hymer Nova 545L 379 Km 59 Km\/h Durchschnitt 15,3 l Verbrauch 2 Pausen So ein Wohnwagen ist schon ganz praktisch. 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