Photovoltaik auf dem Dach

Wir haben schon lange überlegt, ob wir die Dachfläche nicht abseits der Verhinderung des Eindringens von Feuchtigkeit in die Wohnräume sinnvoll nutzen wollen. Vor fünf Jahren haben wir eine neue Brennwerttherme mit Gasbetrieb bekommen und in dem Zusammenhang auch ein Angebot für Solarthermie eingeholt.

Statusseite der SENEC-Batterie im Keller
Das erschien uns allerdings deutlich zu teuer und nicht attraktiv genug. Die Südseite des Daches war also immer noch frei. Photovoltaik, also die Stromerzeugung aus Sonnenenergie, wollte ich schon ewig haben, aber nicht zuletzt das Prozedere mit den Steuern hat sowohl mir als auch Alex diese Investition nicht schmackhaft gemacht.
Leeres Dach zur Südseite

Allerdings verbrauchen wir auch recht viel Strom – Rechner im Keller, der Nachwuchs spielt am Rechner und die ganzen Standby-Geräte und Sprachassistenten ziehen wahrscheinlich auch ganz gut. Und ja, auch den Kühlschrank müssen wir uns mal ansehen. Der ist immerhin bereits 20 Jahre alt. Also hat Alex dann am 01.02.2020 eine Mail an verschiedene Anbieter geschickt, welche in der Folge ihre Angebote unterbreiteten. Wir hatten zwei Vertriebler der Unternehmen im Haus, welche uns die Angebote erläuterten und Fragen beantwortet haben. Entschieden haben wir uns trotz des deutlich höheren Preises aufgrund der doppelt so langen Garantie auf die Geräte (inkl. der Montage!) und der inklusiven Versicherung für 10 Jahre für die Firma Energieversum in Gütersloh (Und falls ihr jetzt womöglich auch dort anfragt und dann einen Auftrag erteilt, wäre es klasse zu erwähnen, dass ihr das hier gelesen habt ;-). Ende März haben wir dann den Kaufpreis überwiesen (bei den Beträgen macht sich Skonto schon bemerkbar) und dann ging es knapp zwei Monate nach der ersten Anfrage auch schon los!
Montage der Unterkonstruktion

Am 8. April kamen pünktlich zum vereinbarten Termin zwei Handwerker der Firma Energieversum und begannen bei schönstem Frühlingswetter mit der Montage der Haltekonstruktion auf dem Dach. Entgegen der ursprünglichen Planung musste dazu kein Gerüst aufgebaut werden. Das Dach war wohl frei genug und günstig zu erreichen. Die ganze Sache ging auch sehr flott über die Bühne.
Der verpackte Stromspeicher im Keller

Ich habe an dem Tag Homeoffice gemacht, bin zwar zwischendurch auch mal raus zum Gucken, habe aber ansonsten noch nicht einmal mitbekommen, dass die Batterie bereits in den dafür vorgesehenen Kellerraum getragen worden war. Während der vorbereitenden Besprechung wurde im Haus alles genau angesehen. Wo die Kabelführung sein sollte, Standort der Batterie, Zwischenverteilung etc. Daher haben wir im März auch einiges im Keller geräumt und zwei Kofferräume voll Müll entsorgt, welcher schon über ein Jahrzehnt – also quasi schon immer – in den Regalen schlummerte. Auch musste ich mir einen anderen Platz zum Verstauen meiner Werkzeuge suchen. Da wo der entsprechende Schrank bisher vor sich hin staubte, sollte die Senec-Batterie hin.
Montage der Solarmodule

Am nächsten Morgen um kurz nach Acht waren die Handwerker schon wieder in Aktion und montierten Solarmodule auf der Unterkonstruktion. Dies geschah zu zweit und ein weiterer Kollege hat derweil die Stromkabel in den Keller verlegt. Das ging so fix, dass um die Mittagszeit herum schon alles fertig war! Ich war darüber sehr erstaunt, zack, zack, zack. Fertig. Und es sieht alles sehr ordentlich aus.
24 Module auf dem Dach

Bestes Wetter und die 24 Module erzeugen Strom, der einfach so verpufft! Die Batterie wird erst später von Elektrikern angeschlossen. An dem Tag erschien nur noch jemand vom Energieversorger und hat den Stromzähler ausgetauscht. Da reicht der alte dann nicht mehr, der konnte die eingespeiste Strommenge nicht zählen.
Unordnung im Keller

Auf den nächsten Schritt mussten wir dann knapp zweieinhalb Wochen warten. Am 28. April klingelten frühmorgens die Handwerker aus Gütersloh, um die Anlage fertig zu verkabeln und in Betrieb zu nehmen. Wir haben eine 7,5 Kw Batterie von Senec – die noch auf 10 Kw aufgestockt werden kann – geordert, um tagsüber ein wenig Energie speichern zu können und in den Abendstunden mit zu verbrauchen. So soll man rechnerisch auf einen Autarkiegrad von etwas über 70% kommen. Ich bin gespannt. Auch der Anschluss der Elektrik ging sehr flott über die Bühne. Es wurden zusätzliche Stromtrenner verbaut, Kabel gezogen und verlängert (die vom Dach kommenden Kabel waren nicht ganz einen Meter zu kurz) und mein Aufräumen im Keller war offensichtlich ein bisschen hilfreich. Platz genug vorhanden und keine unerwarteten Überraschungen. Gegen 12 Uhr habe ich Alex im Büro angerufen, dass gleich alles fertig ist und man uns die Bedienung erklären wollte. Das wollte sie unbedingt mitbekommen. Macht Sinn.
Fertig aufgebaut

Sieht im Keller sehr unspektakulär aus ;-) Macht aber umso mehr Spaß. Selbst bei bewölktem Himmel und/oder etwas Regen produziert die Anlage noch so viel Strom, dass der momentane Hausverbrauch abgedeckt wird. Abends oder Nachts dann natürlich nicht mehr. Mitten in der Nacht verbraucht unser Haus immer noch etwas mehr als 300 Watt. Wenn der Nachwuchs auf ist und am Rechner daddelt, ich diesen Text schreibe uns sonst weiter keine Wasch- oder Spülmaschine läuft, dann werden knapp 1 KW verbraucht. Gleichzeitig kommen aber selbst jetzt bei nicht perfektem Sonnenschein und ein paar Wolken immer noch 4 KW vom Dach, so dass die Batterie geladen und sogar noch etwas ins Netz eingespeist wird.

Angemeldet haben wir den ganzen Kladderadatsch auch schon. Ich mag diesen “Papierkram” nicht und räume echt zehnmal lieber etwas auf oder baue was um :-) Aber zu sehen wie jetzt quasi kostenlos der Strom vom Dach kommt, ist schon schön. Ich bin davon überzeugt, dass diese dezentrale Versorgung der richtige Weg für die Zukunft ist. Bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

59 Kommentare zu „Photovoltaik auf dem Dach

  1. Hallo Andreas,

    ich habe mit Interesse Deinen Bericht zu Deiner Solaranlage von Energieversum gelesen.
    Wir stehen aktuell auch in Kontakt mit Energieversum und interessieren und u.a auch für den 7.5 kw Speicher von Senec. Variante auf dem Dach mit 9,75 kWp (30 Winaico MX Module).
    Wie sind Deine Erfahrungen (Energieversum + Anlage) heute, gut 4 Monate nach Deinem Bericht?
    Immer noch alles im “grünen” Bereich?
    Was würdest Du evt. anders bzw. nicht mehr machen?
    Danke vorab für Deine Tipps.

    Gruß
    Peter

    • Grundsätzlich sind wir wirklich sehr zufrieden mit der Anlage. Allerdings ist es mir ein “Dorn im Auge”, dass wir so viel Strom einspeisen und nicht selbst nutzen. Die Einspeisevergütung ist inzwischen so niedrig, dass diese kein Kriterium mehr ist, um eine Photovoltaikanlage zu betreiben.

      Wir haben uns daher entschieden die Batterie von 7,5 Kw/h auf 10 Kw/h aufzurüsten. Das Laden war bisher kein Problem, da war reichlich “Saft” vorhanden. Allerdings war oft in den frühen Morgenstunden der Akku leer, so dass wir ein bisschen Strom zukaufen mussten. Mit weiteren 2,5 Kw/h kämen wir da an deutlich mehr Tagen ohne Zukauf aus. In den Herbst- und Wintermonaten mag das anders aussehen.

      Außerdem haben wir das Modul “PowerBackup Pro” geordert, damit wir auch im Fall eines Stromausfalls weiter Elektrizität haben. Das wird wieder ein etwas größerer Eingriff, da unser Stromverteilerkasten zu klein ist. Ich denke aber, dass ich mich grün und blau ärgere, falls wirklich mal kein Saft da ist und wir dann die Anlage nicht nutzen können.

      Mittelfristig werde ich wohl auch noch einen Heizstab für die Warmwasseraufbereitung ordern. Es ist m.M.n. besser, den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen, statt ihn einzuspeisen. Und dann substituiere ich mit dem Solarstrom doch lieber das Gas welches für Duschwasser benutzt wird, als es ins Netz zu “verschenken”.

    • Bei allem Lob muss Mann aber auch erwähnen das der Speicher recht wenig pro Stunde abgeben kann.
      SENEC 10 kWh Speicher Endladeleistung 2,5 kWh !
      7,5 kWh Speicher 1,9 kWh ! etc.
      Ein moderner Speicher von anderen Hersteller liegt je nach Größe bei mindestens 4-10 kWh auf einmal !
      Eine Waschmaschine benötigt schon 3 kWh plus einer Grundlaßt von der Kühltruhe etc. und somit bin ich auch in nicht Spitzenzeiten absolut abhängig und schnell auf die Cloud angewiesen und die Cloud ist nichts anderes als ein Stromvertrag. Ich lasse eine Photovoltaikanlage mit Speicher bauen um eine dezentrale Unabhängigkeit zu erreichen und gehe dabei eine Ehe mit einem Energieversorger ein…100 Prozent Unabhängigkeit und so 🙄
      Die meisten Speicher Hersteller arbeiten aus Sicherheitsgründen mit Lithium Eisenphosphat Akkus und bei SENEC ist es leider immer noch Lithium-Cobalt-Nickel. Das hat dazu geführt das nach Zwischenfällen alle 16.000 Speicher für 3 Monate vom Netz genommen werden mussten und jetzt erst langsam hochgefahren werden können. Ich kann nur hoffen das die Firma SENEC zukünftig einen leistungsstärkeren,innovativen und sicheren Speicher in Zukunft auf den Markt bringen wird. Mit dem Verkauf von SENEC an EnBw ist ja reichlich Kapital da und dann werden wir abwarten was die Zukunft bringen wird.

  2. Danke für Deine Rückmeldung.
    Zu dieser Erkenntnis sind wir zwischenzeitlich auch gekommen und präferieren jetzt eine 9,75 kw Anlage mit 9,3 kw Speicher ohne Strom-Cloud.
    Soll in 4 Wochen installiert werden.

    • Hallo und vielen Dank für deinen hilfreichen Bericht. Ich habe diverse Angebote vorliegen und finde Energieversum sehr interessant. Besonders die Cloudlösung. Eine Sache macht mich aber skeptisch: Der Vertreter hat uns erzählt, dass überschüssiger Strom in unserer Cloud lande. Mir ist durchaus bewusst, dass das nur virtuell der Fall ist. Und denn beschreibt er den Ablauf so, dass der Strom immer dann wenn der Speicher voll ist, den Cloud Speicher auflädt. Und dass man diesen überproduzierten Strom kostenlos wieder abrufen kann. Nun frage ich mich, wieso ihr bei gleicher Konfiguration Strom hinzukaufen müsst. Ich würde mich freuen, wenn Ihr das noch mal aufdröseln würdet. Danke!

      • Du schreibst es bereits ganz richtig: die “Cloud” ist lediglich eine virtuelle Verrechnung. Wir haben unsere Einspeisevergütung an Senec abgetreten, bekommen also monatlich keine Vergütung. Gleichzeitig entscheidet man sich für ein Kilowattstundenpaket/Jahr welches zu einem gestaffelten Monatspreis zugekauft wird. Wir sind im ersten Jahr mit 1.000 KW/h zurecht gekommen, haben nun aber in ein größeres (und dann teureres) Paket gewechselt, da unser Stromverbrauch gestiegen ist (E-Auto kam dazu).

        Der Strom, den man zu dem monatlichen Paketpreis zurückkauft, ist “virtuell” der Strom, welchen Du eingespeist hast. Am Ende des Jahres bekommst Du für die Kilowattstunden, welche Du eingespeist hast abzgl. der Kilowattstunden, welche Du im Rahmen der Cloud zurückgekauft hast die Einspeisevergütung von Senec ausgezahlt.

        Wenn Du mehr zurückkaufst, als Du eingespeist hast, dann wird es teurer. Aber “kostenlos abrufbar” ist da nichts. Es ist aber immer noch günstiger, als den Strom ohne Cloud zu kaufen. Zusätzlich kann man (gegen Aufpreis) bis zu zwei weitere Wohnungen mit in die eigene Cloud nehmen. Das haben wir jetzt z.B. für die Studentenwohnung vom ältesten Nachwuchs gemacht. Das Modul kostet monatlich 7,95 Euro und wir haben das Cloudkontingent um 2.000 Kilowattstunden aufgestockt (Nachwuchs erzeugt Warmwasser mit Durchlauferhitzer in der Studentenbude) und bezahlen dafür dann nochmal ca. 9 Euro im Monat mehr. Macht zusammen ca. 17 Euro pro Monat für den Strom des Nachwuchs. Hätten wir den Zähler direkt bei Naturstrom angemeldet, hätten die dafür monatliche Kosten in Höhe von 45 Euro aufgerufen.

      • Kostenlos ist nichts im Leben und willkommen in der Realität. Mit der Cloud hast Du einen Stromvertrag mit einem Energieversorger und Dienstleister abgeschlossen…und der muss auch Geld verdienen.

  3. Hallo Andreas,

    da ich aktuell auch interesse an einer Anlage (PV / Speicher + Cloud) von der Firma Energieversum habe, hatte ich dein Bericht aufmerksam gelesen.

    Ihr schreibt das Ihr Euren Speicher aufrüstet da Ihr sonst zuviel Strom durch den Verkauf verliert.
    Wäre die Cloud keine Lösung für Euch gewesen also den Cloud Speicher (teuer) zu erweitern ?
    Oder was würde dagegen sprechen ?

    Viele Grüße,
    Niklas

    • Wir haben tatsächlich sogar die Senec-Cloud gebucht. Dort bezahlt man allerdings auch nutzungsabhängig eine monatliche Pauschale. Je weniger man sich also aus der Cloud zurück holt, desto weniger muss man auch bezahlen.

      Und wir “verlieren” ja keinen Strom. Es macht m.M.n. nur keinen Sinn für einen Privathaushalt, den Strom für billiges Geld zu “verschenken”, wenn ich ihn auch selbst nutzen kann. Finanziell ist die ganze Sache sowieso nichts, bei dem man den wirtschaftlichen Aspekt in den Vordergrund stellen sollte.

  4. Guten Andreas,

    vielen Dank für euren Bericht :)

    Wir sind auch an einer PV Anlage von Energieversum interessiert.
    Allerdings haben wir da unsere Zweifel an der Cloud; macht das Sinn?
    Ist es möglich die PV Anlage inkl. Speicher von Energieversum ohne Cloud zu installieren?

    Danke :)

    • Ja! Unser Nachbar hat eine Anlage von Energieversum auf dem Dach, Speicher installiert, aber die Cloud (noch) nicht dazu gebucht. Die Cloud macht meiner Meinung nach Sinn, da die errechneten Kosten unter denen des normalen Strombezugs liegen. Außerdem hast Du – bei Bedarf – über Zusatzpakete die Möglichkeit “Deinen” Strom auch in einer zweiten Wohnung (studierende Kinder) oder an Ladesäulen für ein Elektroauto zu nutzen.

  5. Kannst du mal so ganz grob was über die Kosten der Installation sprechen. Mir ist klar dass das von Haus zu Haus unterschiedlich ist und es auch leicht abweichende Angebote gibt, aber reden wir über 5000, 10000 oder 25000€ oder noch deutlich mehr?

    • Hallo,
      wir hatten heute den Berater im Haus:
      31 Module mit 370Watt, so dass 11Kw Leistung herauskommen.
      Ein Speicher mit 7,5 Watt, inkl Versicherungen für ca 35.000€.

      • 7 Module mehr für zzgl. 9 T€ im Vergleich zu unserem Angebot? Energieversum ist sicher kein Billigheimer, aber das scheint mir doch sehr teuer! (Allerdings haben unsere Module auch nur 325 Watt … ob das aber diesen Preisunterschied ausmacht?)

      • Wir haben eine Anlage von 17 Modulen und einem Speicher. Mit 7,5 KWH ohne Cloud für 35t angeboten bekommen. Ich habe die MwSt auf den Netto Preis dazu gerechnet.

  6. Moin, wir stehen auch gerade mit Energieversum in Kontakt.
    Uns wurde eine Komplettanlage inklusive Speicher plus Cloud angeboten.

    Wie verhält sich das bei euch mit dem prognostizierten Stromertrag? Kommt ihr auf die vom Berater errechneten Werte? Könnt ihr dazu schon was sagen?

    Mich würde interessieren, wieviel Schönrechnerei ist bei dem Angebot dabei?

    • Wir kommen schon ziemlich genau dort hin, wo ich es mir vorgestellt und wie es uns vorgerechnet wurde. Eher sogar noch etwas besser. So haben wir unseren Speicher von den vorgeschlagenen 7,5 KW schon nach nicht einmal einem halben Jahr auf 10 KW vergrößert, weil ich lieber selbst verbrauche, statt einzuspeisen. Die Batterie wurde auch im Winter oft voll geladen!

    • Hy, hatte Besuch von Energieversum, dürfte ausrechnen wieviel Geld ich
      Ueber die Jahre spare, phsychologisch raffiniert, jedoch ablenkend
      von den einzelnen Komponenten.
      PANEL 400 Watt fuer 400 Euro, vergleichbar mit Panelen im IT 150 Euro,
      Ladestation fuer PKW 2250Euro statt 1000 Euro

      Nee will ich nicht
      Das beste zum Schluss:
      Sie bekommen von mir einen Festpreis von 27000,00Euro
      Nach check des Angebots des E-mails…. + Steuer!!!!!

      … macht das mit einem örtlichen Heizungsbauer
      oder Elektriker.
      Frank

  7. Finger weg von Energieversum!

    Der Berater hatte keine Ahnung von Abständen zu Nachbarreihenhäusern

    Das Subunternehmen war unterste Schublade; nix verstehen, keine Zeichnung. Ergebnis: Sowohl vorne wie hinten waren Module auf dem Nachbardach!

    Und aktuell Ärger mit der Bezirksregierung, weil die [***** editiert][Firma] – Mitarbeiter laufen offenbar in Scharen davon – den Förderantrag erst nach Abschluss des Vertrages eingereicht hat.

  8. Hi.
    Super Bericht! Wie die anderen auch, interessieren wir uns für ne Photovoltaikanlage von Energieversum. Hattet ihr euch zufällig auch mal mit der Familie und friends Lösung schlau gemacht? Wie du schon geschrieben hast macht einspeisen ja wenig Sinn aber Freunde oder Familie zu “verschenken” macht vielleicht mehr Sinn! Zumindest muss man dann nicht für 7 Cent einspeisen..
    Viele Grüße
    Micha

    • Das ist ein Zusatzpaket zur Senec-Cloud, oder? Ja, wurde uns vorgestellt bzw. haben wir in den Unterlagen gesehen. Nutzen wir aber noch nicht. Vielleicht wenn der Nachwuchs studiert!

  9. hallo, wir überlegen auch eine anlage mit cloud von energieversum zu kaufen um gleichzeitig noch die wohnung der tochter etc. mit zu versorgen. der steuerliche aspekt ist es, worüber wir zur zeit nachdenken: ist es nicht über die gesamte laufzeit günstiger, sich zuvor nicht die ust. vom finanzamt erstatten zu lassen um als kleinunternehmer aufzutreten und dann nicht jeden selbst genutzten kw strom mit 19% zu versteuern? oder verstehen wir da was falsch?
    wie habt ihr das gemacht?

  10. Moin, wer ein bisschen rechnen kann wird feststellen, dass sowohl das Einspeisen aktuell noch lohnt (und die Anlage daher so groß wie möglich sein sollte) als auch dass Speicher aktuell nicht lohnt (ein Teil der gespeicherten Energie geht einfach verloren und es sind nur begrenzt viele Ladezyklen möglich (nach 10-15 Jahren ist der Speicher schrott), somit kostet 1 kWh aus dem Speicher ca. 50 Cent, was deutlich teurer ist als “klassischen” Strom zu kaufen. Das Geld statt in einen Speicher lieber in noch mehr Module stecken. Auch dadurch wird man (zumindest im Winter) autarker.

    Lesenswert: Verbraucherzentrale NRW: https://www.verbraucherzentrale.nrw/pressemeldungen/presse-nrw/moeglichst-gross-und-ohne-speicher-so-ist-pv-am-wirtschaftlichsten-34542

    • Das mit dem “so groß wie möglich” wird i.d.R. wohl jeder ausnutzen – allerdings begrenzt die Dachfläche dann doch etwas. Mit dem Rechnen klappt es eigentlich ganz gut, so dass ich mit der Amortisationsdauer zufrieden bin. Zusätzlich ist der monetäre Faktor bei uns nicht der ausschlaggebende gewesen – wie bei vielen anderen auch. Wer sowas nur aus wirtschaftlichen Gründen macht – naja. Und das mit den 10-15 Jahren … richtig ist, ich weiß nicht, was dann mit unserem Dienstleister ist. Trotzdem bin ich ganz zufrieden, dass ich eine 20jährige Garantie auch auf den Speicher habe.

  11. Das ist ein super Bericht. Wer rechnen kann und sich “autark” machen will, kommt um eine PV-Anlage mit Speicher nicht drum herum. Man muss als Kunde auch die steigenden Stromkosten im Auge behalten. Zudem steigen ALLE Energiekosten (Sprit, Gas, Öl und Strom). Daher macht es am meisten Sinn möglichst viel aus dem erzeugten Strom selbst zu nutzen. Wir planen aktuell ein Haus mit Wärmepumpe plus Durchlauferhitzer als Unterstützung. Zudem bekommt meine Frau ein reines Elektroauto und ich fahre bereits ein Hybrid. Da lohnt es sich richtig “umsonst” zu tanken. Das müssen wir alle berücksichtigen. Die Zeit für die Amotisierung von unter 10 Jahren sind vorbei. Denkt bitte langfristig und an die Zukunft. Jeder sollte seinen Teil für die Umwelt beitragen.
    Ich habe diverse Angebote von anderen Wettbewerben eingesehen. Rechnet man die fehlenden Leistungen und Garantien ein…waren wir immer teuerer als bei Energieversum. Unsere Anlage ist geordert und kommt nächstes Jahr (Januar 2022) aufs Dach, da wir uns von den steigenden Frachtkosten schützen wollten. Das ist auch so ein Punkt…alles wird teuerer und viele Interessenten wundern sich über hohe Preise bei den PV-Anlagen. Es wird uns im Leben nichts mehr geschenkt.

  12. Hallo, wir überlegen auch die Anlage von Energieversum inklusive Speicher und Cloud zu installieren.
    Ich habe gehört das die Firma keine eigene Handwerker hat sondern mit Subunternehmen arbeitet.
    Hat jemand Erfahrungen mit Anlagen von Energieversum die in Gütersloh aufgebaut wurden?
    Wie sind die Erfahrungen mit der Cloud?
    Wir planen mit einer 7,4kWp Anlage und 7,5kw Speicher.
    Wie sind die Erfahrungen mit Wallbox und e-Auto laden?

    • Die Mitarbeiter, welche die Platten aufs Dach gebaut haben, waren bei uns wohl direkte Energieversum-Angestellte. Die Montage der Elektrik im Keller wurde von einem (nach meinem Eindruck) versierten, auf jeden Fall gut gelaunten, Subunternehmer gemacht. Die Arbeiten sind (soweit ich es berteilen kann) bis auf einen Mangel, welcher nach Bemerken ohne zu murren behoben wurde, einwandfrei durchgeführt worden.

      Mit der Cloud sind wir bis jetzt zufrieden. Eine Wallbox ist bestellt, aber es gibt aktuell Lieferschwierigkeiten. Unser E-Auto wird aber auch an 240 Volt zufriedenstellend geladen.

  13. Hallo, wir haben Ende Juli eine 11kwp Anlage mit 7,5 kwh Speicher bei Energieversum geordert. (Vgl. mit 3 anderen Angeboten am Ende zwar nicht die billigsten, jedoch die besten Leistungen/Garantien. Mit etwas schlechteren Leistungsdaten in Anlagengröße und Speicher hätten wir ca. 1500€ gespart, dann weniger Garantiezeit, schlechtere Garantiebedingungen und auch keine 10inkl. Versicherung bekommen)
    Nach Vorabnachricht Nbank zur Förderung des Speichers mit 40% konnte dann am 07.09. die finale Terminierung begonnen werden. Leider hat es bis zur Installation der PV Module dann noch bis zum 04.11. gedauert. An diesem Termin wurden nur die PV Module mit Leitungen installiert. Subunternehmen aus 200km Entfernung, wohl alles Polen, nett und kompetent.
    Auf die Installation des Speichers mit Anschluß ans Netz muss ich wohl jetzt nochmal 4-6 Wochen warten. Ist natürlich Schade das die Terminierung nicht optimal ist.

  14. Förderung lief in Niedersachsen von der Nbank, aktuell seien die Fördermittel erstmal aufgebraucht, wird aber über Ergänzung nachgedacht.

  15. Hallo,
    Wir hatten gestern den Energieversum Berater im Haus. Recht nett der Herr. Raus kam eine 6,66kWp Anlage mit 5000kWh Stromspeicher. Inklusive Wartungspaket liegen wir bei 23000 Euro ohne MwSt. Finde ich schon teuer. Kenne eine Anlage von einem lokalen Unternehmen mit um die 11KWp und 5000kWh Speicher für 17000 Euro ohne MwSt. Allerdings wurde diese Anlage im März 2021 errichtet.

  16. Wir sind momentan in der gleichen Situation. Noch zwei Anbieter neben Enegieversum, die aber bei 21 Modulen 2-4000 € billiger sind. Ich habe schon verstanden, dass man lieber mehr Module aufs Dach bringt aber da wir noch kein Elektroauto haben sollte diese Anzahl für die Zukunft eine solche Anschaffung absichern. Meine Frage: lieber warten bis der Bedarf da ist? Und nachrüsten? Oder lieber den Strom die man über das Jahr nicht verbraucht hat für 6,5 Cent verkaufen?

    • Ich würde (und habe) so viele Module aufs Dach packen, wie drauf passen. Gerade im Winter bist Du tagsüber über jedes Modul, das etwas beiträgt, froh!
      Nachrüsten ist im Zweifel doch nur erneuter Aufwand und somit teurer!

  17. Denk An reiz!

    Es gibt SMALL GRIDS mit 1Kw ab 900 Euro.

    Die Rechengenies lassen sich 5 KW um 20.000 Euro aufs Dach schnallen.

  18. Hallo, super Berichte, gute Kommentare!
    Wir sind gerade im Bergriff unser Dach mit einer PV- Anlage zu bestücken. Nun ist unser Dach bereits 24 Jahre alt und noch in Pappdocke eingedeckt (heißt Pfanne für Pfanne in Docke gewickelt, ohne das eine Dampfsperre/ Folie darunter ist). Der erste Montagetermin wurde ohne Absage etc. nicht wahrgenommen, telefonisch war niemand zu erreichen (Dauerbandansage). Beim zweiten Termin kam ein Team (3 Mann) wovon nur einer der deutschen Sprache mächtig war. Leiter ran Pfanne hoch, Loch in die Pappdocke gerissen. Auf meine Nachfrage wie das dann wieder ordungsgemäß verschlossen werden soll bekam ich die Antwort überhaupt nicht, Pfanne und gut! Daraufhin habe ich das Ganze beenden lassen. Die selbe Argumentation gibt es auch vom hier genannten Anbieter. Da die Pappdocke die einzige Schutz- Barriere zur Isolierung darstellt kann ich mit dieser Vorgehensweise natürlich überhaupt nicht leben. Nun gibt es natürlich einen erbitterten Streit zum Thema. Deshalb meine Fage an Alle: hat jemand von Euch das Dach auch noch in Pappdocke eingedeckt und wie ist dort die Vorgehensweise gewesen und ward Ihr mit dieser einverstanden? Wäre klasse wenn man mir egal wie, behilflich sein könntet (Fotos wären natürlich ein Traum).Dankeschön!

  19. Hallo, toller Bericht!
    Wie konntest Du die Anlage steuerlich absetzen? Lohnt sich das?
    Der verbrauchte Strom bei der Option Family and Friends geht aber nicht von dem Cloudvolumen ab, sondern vom erzeugten Strom, oder? Wie lange gibt Energieversum denn die 90% Erzeugergarantie, 10 oder 20 Jahre?

    Viele Grüße

    • Wir haben für die komplette Anlage die 19% vom Finanzamt zurück bekommen. Das lohnt sich, ja.
      Der Strom bei “Family an Friends” geht natürlich vom “Cloud-Volumen” und insofern natürlich auch vom erzeugten Strom ab. Das ist ja nur eine virtuelle Verrechnung.

  20. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht.
    Ich stehe gerade auch in Verhandlungen mit Energieversum. Daher eine Frage in die Runde:
    mir wurde gesagt, dass ich meine Überproduktion in die Cloud einspeise und Strom, den ich benötige, wenn meine Anlage nichts oder zu wenig produziert, aus der Cloud bekomme. So lange dieser aus der Cloud erhaltene Strom weniger ist als das, was ich einspeise, soll dafür nichts berechnet werden (außer natürlich die monatliche Gebühr). Ist das so richtig?

      • Moin,
        Die “Cloud” ist ja nichts anderes als ein Vertrag mit einem Energieversorger. Hat man weiterhin einen Vertrag mit einem Versorger über den Hauszähler?
        Und was steht zu Preisanpassung der Cloud im Vertrag? Schließlich kauft man Strompakete in 1.000kwh Schritten für den Mehrverbrauch. Bei der Modellrechnung wurden Preisanpassungen im Kaufstrom mit 4,1% berücksichtigt.. bei der Cloud aber nicht angewendet.
        Hast Du dazu schriftliche Aus-/Zusagen?
        Und nach der nun längeren Zeit und dem größeren Speicher.. wie schaut es mit der Autarkie tatsächlich aus? Kann man dazu Zahlen ablesen?

      • Darum habe ich “Cloud” in Anführungszeichen gesetzt. Natürlich ist das nur ein Abrechnungsmodell. Bei der Senec-Cloud ist Senec Dein Stromversorger. Du trittst die Einspeisevergütung an Senec ab. Du buchst zu einem Festpreis ein Paket bestimmter Größe und leistest dafür eine monatliche Zahlung. Am Jahresende wird geschaut, wieviel Du tatsächlich verbraucht hast und dann das dazu entsprechende Paket abgerechnet (sowohl weniger als auch mehr). Bleibt ein positive Differenz zwischen Einspeisung und “Rückkauf aus der Cloud”, bekommst Du für diese Energiemenge die Einspeisevergütung von Senec ausgezahlt. Ja, das hat in der Vergangenheit so funktioniert.

        Und auch “ja”, die Paketpreise wurden seitens Senec im Zuge der allgemeinen Verteuerung auch angepasst. Recht moderat, wie ich fand.

        Zur Autarkie mit dem Speicher kann man etwas sagen. Sie bewegt sich exakt auf dem erwarteten Level. Da aufgrund der Speicherabschaltung ca. 9 Wochen fehlen, ist es in der Übersicht insgesamt bei 70%, in diesem Jahr allerdings bisher nur bei 90%. Für die letzten Monate allerdings bei 97%. Mit dem größeren Akku kommen wir gut über eine Nacht. Morgens sind je nach Verbrauch am Abend noch 10% bis 20% drin, selten dass er ganz leer ist. Mit 25% weniger Speicher haben wir halt ständig dazu gekauft.

        Die Anlage meiner Schwester ist Ende April ans Netz gegangen und die ist bei 98% Autarkie seitdem – allerdings ist ihre Wärmepumpe noch nicht installiert.

  21. Hallo,
    wir haben uns eine 8,5 kwh/p Anlage von Energieversum mit 10 Kwh Speicher und 3.0 Cloud bestellt.
    Meine Frage in die Runde ist nun, wie habt Ihr es gemacht mit der Anmeldung eines Kleingewerbes ?
    Lohnt sich dieser Aufwand für die Rückerstattung der Vorsteuer, oder rechnet sich das auch ohne das Finanzamt.

    Liebe Grüße in die Runde

  22. Hallo,
    wir haben uns eine 8,5 kwh/p Anlage von Energieversum mit 10 Kwh Speicher und 3.0 Cloud bestellt.
    Meine Frage in die Runde ist nun, wie habt Ihr es gemacht mit der Anmeldung eines Kleingewerbes ?
    Lohnt sich dieser Aufwand für die Rückerstattung der Vorsteuer, oder rechnet sich das auch ohne das Finanzamt.

    Liebe Grüße in die Runde
    Frank

    • Moin,
      Gewerbe ist kein Hexenwerk. Schnell gemacht.. Selbst die Vorsteueranmeldungen. Auch ohne Steuernerater. Und 19% ist schon ne Menge Geld.. aus meiner Sicht schnell verdient.

  23. Hallo habe gestern zufällig hier alle Komentare gelesen. Bin mit meiner Bestellung der kompletten Anlage bisher sehr zufrieden. 27 Panele + 10 KwH Speicher und Cloud mit im Moment 3500 Kwh.
    Preis ist auch o.k. ich kann einem Vorbericht nur zustimmen, im gesamten Packet 20 Jahre Vers. und Wartung etc. Gute professionelle Beratung und öfterem Kontakt mit meinem Berater. Solarmodule wurden Anfang Februar sehr kompettent aufs Dach installiert mit Verlegung der Kabel etc. Weiterer Anschluß Mitte bis Ende März wegen bisherigem Energieversorger. Am Installationstag sehr starke Bewölkung und mit unter Nieselregen. Nach der Fertigstellung war das Messergebnis trotzdem an der Leitung um ca. 15:00 Uhr (504 W + 544 W). Ich finde das ist schon eine beachtliche Leistung. Noch nebenbei erwähnt, Ich verwende Infrarotwärmewellen Panels und Plug- in Hybrid Kfz…von daher war diese Paket mit der Cloud das im Moment interessanteste auf dem Markt… Ein ruhiges, gesundes und schönes sonniges Wochenende Allen rundherum

    • Hallo Andreas….erstmal danke für deine Ausführung und lief bis dato alles weiterhin zufriedenstellend…Wir ziehen das auch in Betracht mit einer 11kwp Anlage und 10kw Speicher inkl.cloud und Garantie für ca.38.000….Joachim wir ziehen auch infrarotheizung und Wasserspeicher elektrisch in Betracht als Ersatz für Gasheizung…wie ist so die Erfahrung mit infrarot??Danke an alle dir ihre Erfahrung hier teilen..hilft mir sehr bei meiner Entscheidung

  24. Hallo Wir stehen auch momentan im Kontakt mit Energieversum. Was mich an der ganzen Sache nur stutzig macht, ist das man keine Konkreten Zahlen in Sachen Finanzierung bekommt. Es wurden nur die NETTO Beträge in die Broschüre geschrieben, die aber nicht als NETTO Beträge betitelt worden sind. Es steht ganz unscheinbar in der Zeile heller gedruckt wo man mit Kugelschreiber drüber geschrieben hat. Dann sitzt der Finanberater in Lettland was ich auch sehr dubiosen finde. Ich weiß nicht welcher wirklicher Betrag auf mich zu kommt wenn ich das über Energieversum finanzieren lasse. Das bereit mir alles massive Bauchschmerzen. Die Leistung die angeboten werden klingen wirklich toll aber es ist mir nicht transparent genug. Ich weiß gerade nicht was ich machen soll. Mein Berater kann mir dazu keine Auskunft geben , er kann mir nur sagen , was die Anlage kostet. So viel zum Thema ein Ansprechpartner und alles aus einer Hand. 😔

  25. Wahnsinn, was hier der eine oder andere bereit ist, zu viel für eine PV-Anlage auszugeben. Für eine 11,2 KWp Anlage habe ich im Juli 2021 13.450 € bezahlt. Den mitangebotenen 11 KWh Speicher für 5.900 € habe ich mangels Rentabilität dankend abgelehnt.

    Natürlich ist da keine “volle Garantie auf alle Teile für 20 Jahre und noch eine Versicherung dazu” im Preis enthalten. Gott sei Dank! Warum sollte ich eine Leistung im Voraus bezahlen, bei der ich Gefahr laufe, sie nicht zu benötigen, oder schlimmer noch nicht in Anspruch nehmen zu können, weil der Garantiegeber pleite gegangen ist? Die Versicherung der o.g. Anlage kostet 70 Euro / Jahr als Vollversicherung.

    Was soll den bitte an so einer Anlage kaputtgehen? Die Panels? Kosten nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung beim Austausch ~200 € plus das Gleiche an Arbeitslohn. Der Wechselrichter? Kostet ~1.700 € plus ~200 € Arbeitslohn. Der Speicherakku? Der kostspieligste Posten. Langzeiterfahrungen mit den aktuellen Akkus gibt es nicht. Halten die 10 Jahre? 15? Schaut mal in die Verträge bezüglich der Akkus. Ich wette, der Verschleiss der Akkus ist wie bei meinem (nicht realisierten Angebot) von der 20 jährigen Garantie ausgeschlossen.
    Ansonsten besteht die Anlage noch aus ein paar Kabeln. Mehr nicht.
    Wenn ich dann hier sehe, dass für vergleichbar große Anlagen das Doppelte an Kaufpreis aufgerufen werden, wird mir schlecht.

    Nicht nur mir übrigens, der Verbraucherzentrale auch: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/preise-tarife-anbieterwechsel/stromclouds-spezialtarife-fuer-prosumer-haben-ihren-preis-56743

    Eine prima Anlaufstelle um sich vor einer Übervorteilung bei der Anschaffung einer PV-Anlage zu schützen dürfte sicher das folgende Forum sein: https://www.photovoltaikforum.com/

    • Peter…im Prinzip hast Du recht…jedoch muss ich als Kunde und Kaufmann mal prinzipiell überlegen wie die Verbraucherzentrale rechnet. Mit einem Bezugspreis von 0,21 € und mit 1 Prozent Strompreissteigerung …was bezahlst Du mittlerweile pro kWh …0,45 € oder mehr ? und speist deinen überschüssigen Strom von deiner PV Anlage für 0,065 € pro kWh und bei einer Autarkie von 25 Prozent,Entschuldigung… aber das ist aus kaufmännischen Gesichtspunkten totaler Unfug und alleine durch die Inflation werden deine 0,065 €/kWh in einigen Jahren eine Kaufkraft von lediglich 0,035 € haben.Es gibt Speicherhersteller ( mit sicheren Akkus ) die nach 15 Jahren mindestens 80 Prozent Leistungsgarantie geben und dazu auch noch VDE konform sind…Batterie und Wechselrichter vom gleichen Hersteller ! und nicht SMA mit BYD oder LG oder Fronius, Kostal etc.mit einzelnen Akkus. Wenn die Hersteller von den Wechseltierchen hinter ihren Garantie Bestimmungen stehen würden, dann würden die auch die Garantie von den Akkus übernehmen.Somit muss der Installateur nicht für ein zusammengebasteltes System von zwei Herstellern 10 Jahre Garantie geben…im übrigen für ein Produkt was er nicht selbst gebaut hat, sondern lediglich installiert hat, aber der Gesetzgeber äußert sich da ganz klar dazu.Der Wechselrichter muss auf den Akku abgestimmt sein und dann übernimmt der Hersteller auch die Garantie. Bei VW muss ich mich auch nicht mit dem Akku Hersteller auseinander setzen. VW passt die Leistungselektronik auf den Akku an und VW gibt die Garantie.Pflegeladung und Wetterbasierendes Lademanagement sind für die Lebensdauer eines Akkus extrem wichtig.Mach es Dir bitte nicht zu einfach, ein Speicher ist nicht nur ein Akku. Mercedes hat das mit den LG Akkus und SMA auch versucht und das war ein Desaster. Eine zusätzliche Notstromversorgung ist für viele Leute heutzutage auch wichtig…alle PV Anlagen sind netzgeführt und gehen beim Netzausfall vom Netz. Mit Speicher und einer Backup Box ist das jedoch nicht so.
      Fazit:
      Bei Eigenverbrauchsanlagen gibt es heute nicht die Überlegung mit oder ohne Speicher. Mach das Dach voll und passe den Speicher an deinem Verbrauch an. Nicht zu groß und nicht zu klein. Vom Akku sollte er sein und dann hast Du mit deiner Investition in deiner PV Anlage auch einen wirtschaftlichen Erfolg und glaube nicht das ganze gedöns von der Cloud…das ist lediglich ein Stromvertrag.

  26. Wir haben uns auch von Energieversum in dieser Woche beraten lassen. Dem Angebot musste ich hinterhertelefonieren, weil der Berater es vergessen hatte, obwohl er es beim Besuch schon fertig hatte.
    Unter Angebot stellten wir uns allerdings was anderes vor! Es war wie eine Präsentation mit Zahlen, die fehlerhaft und teils nicht nachvollziehbar waren und aus der in keinster Weise hervorging, was da verbaut werden soll. Auf meine telefon. Frage, ob wir da mal was konkreteres bekommen könnten, erhielten wir die Antwort, das bekämen wir erst, wenn wir die Anlage mit Hilfe dieser ” Präsentation” bestellen. Wir kaufen doch nicht die Katze im Sack. Wie sind eure diesbezüglichen Erfahrungen?

  27. Hallo,
    Leider sind unsere Erfahrungen mit ENERGIEVERSUM nicht ganz so positiv.
    Wir haben im Juli 21 den Vertrag zur Lieferung und Montage einer PV Anlage mit Speicher und Wallbox in der Garage bestellt. Vorausgegangen war eine Beratung mit sehr viel Halbwissen und vielen “Versprechungen”.
    Montage der PV Elemente (31 Stück a 370W) erfolgte am 3.11.2021 – nicht von ENERGIEVERSUM, sondern von einem Subunternehmen. Ein Mitarbeiter sprach etwas Deutsch, der Rest nicht. Für die Montage wird kein Gerüst aufgebaut, einfach mit Leitern und Nutzung der Regenrinnen als Abstützung. Das hat natürlich Folgen, die Dachrinnen würden beschädigt und sind seit dem Montagetermin an mehreren Stellen undicht. Darüber hinaus mussten die Dachpfannen hochgeschoben werden. Nach Fertigstellung der Dacharbeiten waren mehrere Dachpfannen weiterhin verschoben, in der Nähe des Firstes war eine Pfanne heruntergerutscht, so das das Dach offen war.
    Die Kabel der PV Anlage wurden über das Dach auf die Nordseite geführt und dann in einem Kabelkanal in den Keller geführt. Die Ausführung dieser Arbeiten ist absolut unprofessionell. Entgegen der Absprache mit dem Verkäufer wurde dieser Kanal sichtbar verlegt.
    Auf unsere Frage nach der Zuleitung für die Wallbox in der Garage wurde darauf verwiesen, dass diese Arbeiten durch ein anderes Team erfolgen würde.
    Am 30.12.21 kamen “die Elektriker” zur Installation des Wechselrichters, Akkus waren gerade nicht lieferbar. Zunächst musste eine weitere Verteilung installiert werden, obwohl der Verkäufer als auch der Innendienst nach Zusendung von Fotografien der Situation vor Ort versichert haben, dass keine zusätzliche Verteilung erforderlich wäre. Es stellte sich heraus, dass der Zusatzschrank vollkommen leer ist – falls das EVU irgendwann entscheiden sollte, eine Fernwirkanlage zu installieren, dann wäre dieser Schrank notwendig.
    Neben dem Wechselrichter wurden auch die Kabel für die Wallbox zur Garage nach aussen verlegt. Hierzu war ein weiterer Wanddurchbruch im Keller erforderlich.
    Auch diese Arbeiten wurden ohne Fachkenntnis durchgeführt. Wenn man mit einem 40mm Bohrer (4 schneidig) von innen nach außen bohrt, muss man sich nicht wundern, wenn der halbe Klinker abbricht. Das Ganze dann mit Bauschaum zu kaschieren, macht es nicht besser.
    Die Kabel (1x 5x4mm2, 2 x Ethernet) wurden aufgerollt und im Vorgarten platziert.
    Unsere Frage, wie es weiter gehen sollte – dafür ist ein anderes Team zuständig !
    Also noch am 30.12. einen Statusbericht an den Innendienst und den Verkäufer versandt.
    Und hier kommt ein wesentlicher Mangelpunkt von ENERGIEVERSUM zum Tragen.
    Es gibt keinen Projektverantwortlichen.
    Im Januar wurden auf unser Drängen die Akkus montiert und es kam die Schlussrechnung.
    Liefertermin der Wallbox – irgendwann, voraussichtlich August, September 2022.
    Natürlich haben wir der Rechnung widersprochen und auf Lieferung und Montage der Wallbox bestanden. Im Februar haben wir ENERGIEVERSUM in den Lieferverzug mit Verzugsstrafe gesetzt, da noch nicht einmal eine Antwort auf unsere diversen Nachrichten erfolgte. Es hilft auch nicht, die Geschäftsführung anzuschreiben, die antwortet genauso wenig.
    Mitte März wurde uns ein Termin zur Montage der Wallbox genannt. Da uns bis zu diesem Zeitpunkt kein Plan zur Verlegung der Kabel in die Garage bekannt waren , haben wir auf die Verlegung in der Erde, die wir bereits am 30.12. vorgestellt hatten, hingewiesen und nachgefragt, ob diese Variante genommen werden sollte.
    Antwort des Innendienstes – ja.
    Die Mitarbeiter des Subunternehmers, die dann am 25.03. erschienen, wussten von nichts. Wir haben den Termin dann gecancelt und die Arbeiten in eigener Regie durchgeführt – die Rechnung zu diesen Arbeiten, die nicht durch ENERGIEVERSUM durchgeführt wurden, haben wir selbstverständlich weitergeleitet und streiten uns jetzt über die Bezahlung.
    Nach gut einem halben Jahr ist die Anlage immer noch nicht fertig gestellt.
    Wir haben das volle Programm genommen, inklusive des Steuerpaketes.
    Nur zur Anmerkung, wir haben uns leider dahingehend informieren lassen, als Kleinunternehmer aufzutreten. Das führt zu dem warmen Regen der Erstattung der MwSt, gleichzeitig aber zur Verpflichtung Umsatzsteuer zu entrichten und abzuführen.
    Das kann also, abhängig von der Einspeisung, sehr schnell zu einem Minusgeschäft zu werden.
    Ähnliches für die Förderung der Wallbox.
    Die NBank von ENERGIEVERSUM zahlt 500 €, die KfW. 900€.
    Ist sicherlich etwas aufwändiger, wird aber nicht durch ENERGIEVERSUM gewählt.

    Unsere Empfehlung also PV Anlage ja, aber prüft, ob es denn ENERGIEVERSUM sein muss

    • Steuerlich war das auf jeden Fall die richtige Wahl (korrekterweise müsste es aber heißen, dass Sie auf die Kleinunternehmer-Regelung verzichtet haben – und damit der Regelbesteuerung unterliegen. Kann man in § 19 UStG nachlesen).
      Nicht vergessen, nach Ablauf von 5 Jahren dem Finanzamt den Wechsel von der Regelbesteuerung zur Kleinunternehmerregelung mitzuteilen! Danach ist die Umsatzsteuer dann erledigt für den Rest der Laufzeit.
      In den 5 Jahren + zeitanteilig das Jahr der Inbetriebnahme wird das umsatzsteuerlich bei Einspeisung + Eigenverbrauch im Leben niemals zu einem Verlustgeschäft.

  28. Hallo, wir haben seit Dezember 2021 eine Solaranlage von Energieversum installieren lassen und einen Senec Speicher gekauft. Leider habe wir nicht so gute Erfahrungen gemacht. Der Aufbau klappte mit Subunternehmern aus Russland. Aber alles danach ist eine Katastrophe. Seit März wurde unser Speicher von Senec abgeschaltet aus der Ferne. Es sollen bei drei Speichern Verpuffungen aufgetreten sein. Ostern wurde dann langsam alles wieder mit geringerer Leistung hochgefahren, Dann wieder abgeschaltet, wieder hochgefahren usw. Gestern bekamen wir eine Mail, dass nun alles in Ordnung ist und der Speicher wieder in den normalen Betrieb geht. Heute wurde er wieder abgeschaltet, ein Anruf brachte keine Informationen. Wir sind mit unserer Geduld am Ende.

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