Als ich um 8.30 Uhr die Augen aufschlug guckte mich der kleine Junge an und verkündete, dass Mama zum Joggen sei. Was mich insofern verwunderte, als es in Strömen regnete. Aber zwischen los laufen und meinem aufwachen scheinen sich die Pforten des Himmels geöffnet zu haben. Und leider schlossen sie sich auch nicht gleich wieder. Immer wieder gab's Schauer und Regen.
Tims neuer Freund kam vorbei und im Vorzelt wurde das Spielzeug auf dem Teppich ausgebreitet, im Bett "Benjamin Blümchen" gehört und sobald es nicht regnete, draußen mit dem Fahrrad gefahren.

Am Nachmittag wurde es dann doch noch mal etwas trockener und wir sind kurz zur Promenade, wo Tim sich auf einem Trampolin vergnügte. Das Trampolin steht direkt gegenüber von einem - auf einer Wiese aufgebauten - Piratendorf. Dort kann man allerlei Schnick-Schnack kaufen, mit Pfeil und Bogen schießen, sich mit Henna die Hände bemalen oder den Kopf massieren lassen. Für's leibliche Wohl ist auch gesorgt und die beiden Jungs ließen sich eine gegrillte Wurst für zwischendurch schmecken.

Als die ersten Regentropfen nieder gingen, ging's zum Platz zurück, den wir im Schutz des kleinen Wäldchens am Strand auch fast gänzlich undurchnässt erreichten.

Zum Abendbrot gab's das typische Campingessen: Eierravioli! Allerdings verfeinert mit einer kleinen Portion Kartoffelpürree :-) Ist ja nicht so, dass ich das nicht auch zu Hause gerne esse ;-)