andreas edler - mein Senf

Kühlungsborn vom 07.08. bis 21.08.2008

Anreise | 08. | 09. | 10. | 11. | 12. | 13. | Halbzeit | 15. | 16. | 17. | 18. | 19. |20. |Abreise

16.08.2008 - Samstag - 10. Tag

Aufgestanden, raus geguckt und es war Sommer. Der erste richtig sommerliche Tag nach unserem Anreisetag - den wir ja leider zu einem Großteil mit Autofahren und sinnlosem Rumsitzen vor der Rezeption verbracht haben.

Nach dem sonnenbeschienen Frühstück haben wir die Strandmuschel, Handtücher und Decken gepackt und sind den weiten Weg ans Meer gegangen. Mindestens 1 1/2 Minuten sind wir unterwegs, bis wir mit den Füßen im Sand stehen.

Aufgrund des guten Wetters waren wir natürlich nicht die Einzigen, die in der Sonne im Windschatten der Strandmuscheln brutzeln wollten, ein schönes Plätzchen 2 Meter von der Brandung entfernt konnten wir uns aber trotzdem ergattern. Tim begann sofort mit Erdbewegungen im großen Stil, während Alex und ich im Wesentlichen nichts gemacht haben. Bisschen lesen, mal von der einen auf die andere Seite drehen oder in den Wind gucken.

Am späten Nachmittag haben wir die Zelte am Strand abgebrochen, uns den Staub abgeduscht und überlegt, wo und was wir zu Abend essen. Grillen war keinem nach der Mütze, Butterbrote auch nicht, also essen gehen. Wir sind mit dem Rad wieder die Promenade entlang gefahren und haben bei fast jedem Restaurant angehalten und die Karte studiert. Letztendlich sind wir aber schon wieder beim "Hotel am Strand" gelandet. Das Essen war sehr lecker und preiswert. Tims "Pommes mit Fischstäbchen" wurden für 2,60 Euro an den Tisch gebracht. Andere Restaurants wiesen das Gericht mit 5,50 Euro auf der Karte aus. Entsprechendes galt auch für die anderen Gerichte. Und vom Ambiente her ist das "Hotel am Strand" sicher alles andere als eine Pommes-Bude.

Nach dem Essen sollst Du ruh'n oder 1.000 Schritte tun. Tausend sind es nicht geworden, aber 100 vielleicht. Nämlich bis zum Strand. Dort warteten wir mit ein paar Dutzend anderen auf ein gänzich kostenloses Schauspiel. Die Natur hat mitunter einfach die besten Effekte, ganz ohne Dreamworks oder ILM. Man muß sich halt nur an die Anfangszeiten halten. Wiederholungen gibt es nicht.

Darum habe ich auch ganz schön oft auf den Auslöser gedrückt. Knapp 80 Bilder von dem Sonnenuntergang. Ein paar sind auch ansehnlich geworden, finde ich. Ich wüsste ja ganz gern, ob die Menschen mit ihren großen digitalen Spiegelreflexkameras um mich herum, deutlich mehr Erfolge verbuchen konnten.

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