andreas edler - mein Senf

Kühlungsborn vom 07.08. bis 21.08.2008

Anreise | 08. | 09. | 10. | 11. | 12. | 13. | Halbzeit | 15. | 16. | 17. | 18. | 19. |20. |Abreise

08.08.2008 - Freitag - Ankommen

Es kam tatsächlich so, wie es der Weterbericht gemeldet hat. Wolken lösten die verhalten scheinende Sonne ab, um gleich danach ordentlich Regen abzuwerfen. So kann man nicht planen! Frühstück gab's im Vorzelt, weil es draußen nicht gemütlich aussah. Danach lockerte es aber auf und wir machten die Räder startklar. Der kleine Junge war schon ganz wild darauf, in die Stadt zu fahren. Er wollte den Hafen sehen. In dem Augenblick, in dem wir die Räder in Fahrtrichtung aufgestellt hatten, öffneten sich die Wolken - Abbruch. Ab ins Zelt, lesen, spielen, dösen.

Nach einer Stunde war wieder alles trocken und wir trauten uns vom Campingplatzgelände. Tim ist noch ziemlich langsam auf dem Rad, aber es macht ziemlich Spaß ihm zuzugucken, wie er so grinsend auf seinem Rad durch die Gegend schleicht. An der Promenade in Kühlungsborn angekommen, machten die Wolken von Westen her schon wieder einen ziemlich ungemütlichen Eindruck.

Also notgedrungen kehrt Marsch. Zwar hatte sich Alex gerade noch eine funktionell zu meiner Vaude-Jacke passende Jack Wolfskin Regenbekleidung zugelegt, aber sonderlich scharf die auszuprobieren war keiner von uns. Mit den ersten dicken Tropfen erreichten wir unser Ferienheim, stellten die Fahrräder unter den spezial gefertigten Fahrradunterstand und guckten 10 Minuten dem Regen zu. Länger dauerte der Zauber nicht, bis wieder strahlender Sonnenschein herrschte. Da es inzwischen aber schon Mittag war, gab's erstmal was zu futtern und dann ein bißchen dösen.

Dann wieder in den Sattel und einen erneuten versuch gestartet. Diesmal kamen wir weiter. Bis zur Promende, wo wir kurz anhielten und uns umguckten, um dann weiter zu fahren bis zum großen Spielplatz auf halber Strecke bis zum Hafen. Kurz gespielt und dann weiter zum Hafen.

Tim bestaunte die Schiffe und suchte, ob er welche vom letzten Jahr entdecken würde. Aber die waren wohl alle auch im Urlaub. Pommes gab es leider auch nicht mehr, weil der Imbiss, in dem wir letztes Jahr so lecker gegessen hatten, um 17 Uhr die Küche dicht machte. Dafür haben wir dort einen echten Hubschrauber starten sehen! Das war spannend. Noch ein letzter Blick nach Heiligendamm, dann radelten wir wieder zurück zum Campingplatz.

Inzwischen hatte es sich wieder bezogen und angefangen zu nieseln. Auf einen Grillabend haben wir daher verzichtet und stattdessen kalte Schnitzel auf Brot vertilgt. Und danach Abendprogramm wie zu Hause ;-) Das Kind schläft im Bett und wir haben ein bißchen Fernsehen geguckt ...

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