Als wir an diesem Morgen aufstanden, war vom Himmel nicht viel zu sehen, außer einer dicken, grauen Wolkendecke! Dazu blies ein nicht unbedingt schwacher Wind von der See zu uns herüber. Aber kalt war's nicht! Nach einem ausgiebigen Frühstück mit weichen Milchbrötchen vom "Norma"-Markt begutachteten wir erstmal das Meer ...

... und entschlossen uns, heute nichts zu machen. So ganz "gar nichts" dann doch nicht. Die Fahrräder haben mich im Vorzelt immer gestört - das ist nicht das Allergrößte und zwei Räder nehmen eben etwas Platz weg. Mit ein bißchen Plane, Kabelbindern, Einweckgummis und der Haltestange für die Satellitenschüssel war aber schnell ein 1a Unterstand gebastelt und die Drahtesel stehen auch außerhalb des Zeltes trocken.

Am Nachmittag wurde das Wetter wieder etwas besser und wir schauten uns nocheinmal am Strand um. Die Brandung hatte riesige Wellen - bestimmt 1 1/2 Meter hoch! Tim war ganz verrückt und wollte unbedingt baden. Was wir dann auch ganz mutig gemacht haben. Es waren nicht viele Leute im Wasser, aber verstehen kann ich das nicht. War genauso warm wie bei Sonnenschein, eher im Gegenteil, wenn man aus dem Wasser kam, war's am Strand trotz Wind richtig warm. Im Wasser hat Tim ungefähr alles zusammengekreischt, wenn die Wellen ihm bis ans Kinn schlugen. War gar nicht aus der sandigen, braunen Brühe zu kriegen :-) Und als er in dicke Handtücher gemummelt am Strand saß, bin ich auch noch mal in die Wellen - nur etwas tiefer *g* Macht ziemlich Spaß!

Und am Abend wird ein bißchen Kontakt mit der Außenwelt gehalten ...