andreas edler - mein Senf

Inntalradweg vom 25.05.2007 - 30.05.2007
von Innsbruck nach Passau Braunau


Freitag | Samstag | Sonntag | Montag | Dienstag | Mittwoch


Braunau bis Passau

Der Inn hinter Innsbruck

Der Blick aus dem Fenster verhieß zumindest keinen Niederschlag und die Straße begann abzutrocknen. Vielleicht wird es ja noch was. Also schnell die Sachen bereit gelegt. Die beiden anderen lagen noch in den Kojen und ich bin bei sowas kein Langschläfer. Um spätestens 7 war ich immer auf den Beinen. Ich kann nicht ruhig liegen, wenn ich noch weiter will. Nach und nach kam Leben in die Bude und die Meinungen zu einer Weiterfahrt waren uneinheitlich. Da wir uns darauf verständigt hatten, dass nicht die Mehrheit, sondern Veto entscheidet, sind wir halt nicht mehr Rad gefahren. Schade. Um 9:58 Uhr ging der nächste erreichbare Zug nach Passau - genug Zeit für ein ordentliches Frühstück. Meine Sachen hatte ich fix gepackt.

Der Inn hinter Innsbruck

Die Bahnfahrt war sehr unspektakulär und ausgesprochen günstig. Etwas über 12 Euro pro Person inkl. Fahrrad. Da kann man nicht meckern. Dafür aber auch ausschließlich Bummelzüge, die an jeder Milchkanne halten und 1 Stunde Aufenthalt unterwegs in "Neumarkt-Kallham". Das Wetter wurde langsam immer besser und sogar die Sonne kam zum Vorschein. Ich hätte mir hier noch schnell eines der köstlich duftenden halben Hähnchen kaufen sollen, aber mitnehmen wollte ich nicht und so richtig Hunger hatte ich auch nicht. Gegen 14 Uhr erreichten wir schließlich Passau. Dort kannten wir uns vom letzten Samstag ja noch aus und sattelten ein letztes Mal die Fahrräder. Flugs ging es durch die Innenstadt über den Inn zur Pension Gambrinus, über die ich nun gar nichts mehr schreiben kann, außer dass sie kulanterweise auf weitere Park- oder eine Stornierungsgebühren verzichtet haben. Vielen herzlichen Dank dafür! Denn selbstredend haben wir hier keine Nacht mehr angehängt. Jetzt wollten wir nur noch nach Hause!

Der Inn hinter Innsbruck

Der Bulli war schnell beladen. Die Räder wieder ihrer Sättel beraubt auf dem Heckgepäckträger verzurrt und nach einem letzten Blick in die Runde waren wir wieder auf dem Asphalt und auf dem Weg nach Hause. An der Tanke Diesel für den weiten Weg bunkern und los geht's. Die Kilometer fließen dahin, der Motor brummt, den Stern und den Spiegel habe ich je zweimal durch, da fahren wir um eine halbe Stunde vor Mitternacht auch schon wieder in Bad Oeynhausen auf den Hof. Lars hatten wir vorher in Bielefeld abgeliefert. Sachen ausgepackt, was gegessen, geduscht und dann ab ins Bett. Auch wenn ich den ganzen Tag nur rumgesessen habe, war ich doch hundemüde.

Mal schauen, wohin es nächstes Jahr geht ...

Einkaufen?!

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