andreas edler - mein Senf

Sommerurlaub in Kühlungsborn – 26.08.2010 – Freitag

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Wir mussten uns heute morgen keine Gedanken darüber machen, wie wir wach werden: Tim war aufgeregt genug, um gleich mit dem ersten Hahnenschrei die Augen aufzumachen. Es war immerhin sein Geburtstag! Darum war um 7 Uhr auch schon richtig Leben in der Bude. Alex hatte in der Nacht eine große Waffel mit einer Kerze versehen, um schon gleich beim Aufstehen einen “Geburtstagskuchen” parat zu haben. Und die Kerze wurde denn auch stilecht ausgepustet. Danach wurde das erste Paket ausgepackt. Das hatten wir am Vortag von der Rezeption abgeholt, denn dort hing gut sichtbar ein Zettel “Paket für Tim Edler” im Schaufenster. Da hat wohl jemand an den kleinen Jungen gedacht :-)

Im Päckchen war – wie am Vortag schon vom Nachwuchs vermutet – ein Lego-Modell. Gar nicht dran zu denken, mit dem Zusammenbau bis nach dem Frühstück zu warten! Ich hatte in der Nacht kein Auge zubekommen, bin um kurz nach 3 ein wenig über den Campingplatz gewandert und dementsprechend müde. Während der Junge also bastelte, habe ich mich noch mal umgedreht und Alex ist zum Bäcker gegangen. Brötchen kaufen und die Anfang der Woche bestellte Kirschtorte abholen! Als sie zurück war, wurden unsere Geschenke ebenfalls im Wohnwagen drapiert und die Kerzen auf der Torte angezündet. Alles ohne dass das Geburtstagskind dies in seiner Bastelwut mitbekommen hätte :-)

Umso größer die Freude, als er die 8 Kerzen ausblasen durfte und danach weitere Geschenke hastig aufriss. Bücher von den “???”, noch ein Legomodell und – sehnlichst gewünscht – ein Viktorinox-Taschenmesser! Der Tag ist glaube ich gerettet! Nach dem Frühstück hatte Tim Besuch von einem Freund vom Campingplatz, es wurde gespielt und mit dem Rad gefahren und am frühen Nachmittag – als das Wetter endlich aufklarte – ging’s ein letztes Mal an den Strand.

Ich habe glücklicherweise auf der Strandmuschel bestanden, denn es wehte ein spürbarer Wind. Und die Sonne brannte ziemlich ordentlich. Das Thermometer hat knapp die 30°C Marke gekratzt. Tim und ich sind wieder zu der Sandbank rausgeschwommen und sogar Alex hat sich das erst Mal richtig ins Wasser getraut und ist uns gefolgt. Als es leerer wurde am Wasser – so gegen 18 Uhr – sind wir dann auch zurück zum Wohnwagen. Dort haben wir dann unserer Taschen gepackt und die rumfliegenden Plünnen zusammengesucht bevor und während ich den kleinen Grill ein letztes Mal angefeuert habe. In den 14 Tagen haben wir wohl 10 mal gegrillt :-)

Das war dann doch ein erholsamer letzter Tag. Der restliche Urlaub war stellenweise recht nervenzehrend gewesen. Ich kann es nicht gut verdrängen, wenn Dinge nicht in Ordnung sind. Die Geschichte mit dem Auto hat mir in der Vorwoche doch ein bisschen zugesetzt.

Irgendwann sind wir dann ins Bett gegangen und ich habe noch ein wenig Fernsehen geguckt, bevor mir die Augen zugefallen sind. Leider nicht für lange, denn um halb 3 in der Nacht war ich schon wieder wach. Es schien als würde die Welt untergehen. Wurde gar nicht mehr dunkel, weil es nicht einzeln blitzte, sondern eher eine Stroboskopshow wie in der Disko ablief. Die Donner waren so heftig, dass der Wohnwagen wackelte und auf dem Nachbarplatz ist sogar ein wirklich fest abgespanntes Partyzelt zusammengebrochen. Das Wasser lief knöcheltief die Straße vor dem Stellplatz hinunter. Himmel, was für ein Unwetter! Gegen 5 Uhr habe ich mich wieder hingelegt …

Andreas am 28.08.2011 um 19:48 |
Einkaufen?!

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