07.09.2011
Im Urlaub, als wir im Stralsunder Meeresmuseum das Modell der Trieste bestaunten, fiel mir ein, wo ich von dem Tauchboot zu allererst gelesen hatte: in einem kleinen Pelikan Tramp Buch. Kleine Mini-Taschenbücher, die es wohl mal in den 80er zu kaufen gab. Die haben damals auch ein bisschen dazu beigetragen mein Interesse an Science-Fiction zu wecken.
Ich habe danach ein bisschen im Netz gestöbert, und sogar eine Seite gefunden, auf der noch jemand von den kleinen Tramps schwärmte, ebenfalls über die Science-Fiction-Geschichten.

Und weil mir das mit der Trieste nicht aus dem Kopf ging, habe ich hier zu Hause ebenfalls gestöbert und tatsächlich alle Bücher – zumindest soweit ich mich erinnere – gefunden. Schön! :-) Die Abenteuer des Raumschiff Vathor habe ich sogar doppelt und ein Exemplar ist in einem gar nicht so schlechten Zustand. Der Rest der Bücher sieht aus, als hätte ich sie damals ziemlich bestimmungsgemäß benutzt ;-)
23.01.2011
Opa sei Dank wurden wir auf diesen Termin hingewiesen. Weder wussten wir, dass der Mann heute eine Lesung in der Druckerei für sehr junge Zuhörer hielt, noch war mir der Name “Joachim Hecker” überhaupt ein Begriff. Unter anderem moderiert er “Heckers Hexenküche” im WDR 5 Radio – auch das ist mir – zu meiner Schande – kein Begriff gewesen. Wir haben jedenfalls flugs noch 3 Karten gekauft und fanden uns um viertel vor 3 im Begegnungszentrum Druckerei ein. Der Saal war gut gefüllt, die ersten Reihen und eine große Teppichfläche für die Kinder reserviert und dann ging es los.

Es wurde aus einem Buch der kleinen Forscher vorgelesen und zu den Geschichten passende Experimente mit einfachen Haushaltsmitteln durchgeführt. Das alles sehr interessant und gut gelaunt vorgetragen. Die Kinder hatten richtig Spaß und Lachen und ungläubiges Staunen wechselte sich ab. Als Hecker die Funktionsweise eines Ventils mittels einer Murmel und eines Luftballons erklärte war sekundenlang Totenstille im Saal. Echt witzig!
Und Tim hatte sogar einen Auftritt auf der Bühne. Mit vier anderen Kindern durfte er laut knuspernde Sachen essen und mit einem Stetoskop als Mikrofon konnten alle das Geknusper laut mithören. Klasse. Nach der Show hatten wir noch die Möglichkeit die Bücher mit den Experimenten zu kaufen. Tim bekam den “ Kinder Brockhaus
” und hat ihn sich gleich mit einer persönlich Widmung verschönern lassen.
Ein schöner Nachmittag!
01.06.2010
Mir selbst gefällt es auf der Startseite nicht besonders, wenn dort alle Artikel in voller Länge zu finden sind. Das verlängert die Ladezeiten und ich muss u.U. deutlich mehr scrollen, wenn ich etwas suche oder “überblättern” möchte. Auch auf meinen eigenen Seiten.
Also habe ich letztlich mal bei den neuesten Artikeln die “more” Funktion von WordPress ausprobiert. Ich find’s gut … und die anderen?
19.05.2009
Gleich geht’s weiter mit der Schulung. Habe 5 1/2 Stunden gut geschlafen, weil ich das Buch gestern *unbedingt* noch zu Ende lesen musste und das Licht daher erst gegen halb 2 ausgeknipst habe. “Illium” oder generell die Bücher von Dan Simmons kann ich nur empfehlen. Komplex, verwirrend, spannend und fesselnd. Zu Hause wartet schon der zweite Band “Olympos” darauf, aufgeschlagen zu werden.
20.01.2009
Seit Wochen schon quäle ich mich durch die Biographie von Steven Wozniak, dem Mann der den Apple I und II erfand, die lernbare Fernbedienung ersann, den ersten Dualprozessorrechner baute, eine Möglichkeit fand sich von Säuglingen durch die Wohnung navigieren zu lassen und trotzdem ganz und gar bescheiden geblieben ist. Kerl, war das eine Selbstbeweihräucherung. Streckenweise ganz unerträglich zu lesen. Nicht nur weil es so vor Eigenlob triefte, sondern weil der Stil so unglaublich holprig ist. Ich glaube ja, dass “Woz” ein wirklich guter Ingenieur ist und echt was geleistet hat, aber ich habe – eingeschlossen mir – noch nie jemanden gehört gelesen, der sich so heftig selbst auf die Schulter geklopft hat.
Da ist mir “Die Microsoft-Story. Bill Gates und das erfolgreichste Software- Unternehmen der Welt
” von Daniel Ichbiah deutlich lieber. Flüssiger geschrieben, neutraler formuliert und irgendwie auch spannender. Das Taschenbuch, welches hier im Regal steht ist jedenfalls schon etwas zerfleddert, weil ich das Buch mehr als einmal in der Hand hatte.
Um das Dreigestirn der aktuell meistgenutzten Betriebssysteme zu vervollständigen, erwähne ich hier auch noch “Just for Fun: Wie ein Freak die Computerwelt revolutionierte. Die Biographie des Linux-Erfinders
“. Das Buch habe ich gelesen, aber wirklich kein einziges Kapitel parat. Ich erinnere mich, dass ich es wirklich gut fand, da eine Menge technischer Kram drin vor kam und der Schreibstil recht robust war.
09.11.2008

War es heute morgen noch reichlich ungemütlich mit Regen und beständigem Wind, so klarte es ab 12 Uhr mehr und mehr auf. Aber wo es so gemütlich im Wohnzimmer war, konnte ich mich nicht aufraffen, eine Runde mit dem Rad zu drehen. Lieber habe ich mit dem Nachwuchs den alten Spruch “Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten” in die Praxis umgesetzt. Ja, ich weiß, Pluto ist jetzt ein Zwergplanet. Na und? Die Eselsbrücke funktioniert trotzdem. In seinem heißgeliebeten Lexikon steht tatsächlich schon allerlei Wissenwertes, aber die Bilder der Planeten sind “nur” gezeichnet. Da erinnerte ich mich an die 25 Jahre alte Ausgabe von “Unser Kosmos
“, die im Regal steht. Ich habe das Buch früher verschlungen, mehrfach! Und ich kann jetzt immer noch problemlos 1 oder 2 Stunden auf dem Sofa sitzen und die Bilder angucken oder einzelne Passagen des verständlich und spannend geschriebenen Buches lesen. Tim sah das ähnlich und so haben wir Uranus, Neptun, Spiralnebel, Balkengalaxien, den Mars und noch vieles mehr angeguckt.
Allerdings rief dann der Museumshof mit einem Markt zwei Drittel der Familie sind dorthin gefahren, während ich mich doch noch in den Sattel geschwungen habe und die Portarunde gefahren bin. Ich sollte dem Schweinehund wieder regelmäßiger in den Arsch treten. Nach den ersten 300 Metern macht das Fahren jedenfalls sofort richtig Spaß, egal wie gemütlich das Sofa vorher war.
25 Km | 25 Km/h Schnitt | 36 Km/h max. | 128 Höhenmeter
15.08.2008
“Focus” und “Stern” habe ich immer als recht dicke Magazine in Erinnerung. Die jeweils letzten 2 Exemplare dieser Entertainment-Broschüren gingen vom Umfang her aber drastisch in Richtung “Micky Maus” Heft.