Bin mit leichten Kopfschmerzen aufgewacht – natürlich, ich habe ja auch Urlaub – und mich trotzdem gefreut: draußen schien nämlich ganz unübersehbar die Sonne! Nachdem der Nachwuchs in der Schule und wir gesättigt waren, habe ich mich dann auf’s Rad gesetzt und bin eine kleine Runde gefahren. Nur Straße und keine Wanderwege. Bis Kirchlengern und zurück. Und man merkt ganz deutlich, dass die kalte Jahreszeit begonnen hat, denn die motorisierten Verkehrsteilnehmer können nicht begreifen, dass da jemand mit einem Rad auf der Fahrbahn unterwegs ist. Sie können es nicht nur nicht begreifen, sie versuchen sogar aktiv zu zeigen, was sie davon halten. Ich bin ganz schön oft geschnitten und viel zu dicht überholt worden. Inkl. angehupt werden und Stinkefinger zeigen. Was denken sich solche Vollhonks eigentlich? Kann nicht viel sein.
Insofern habe ich es mir nicht nehmen lassen, einem gerade von einem Löhner Fahrradpolizisten(!) rausgewunkenem KFZ-Treiber deutlich zu sagen, was ich von seiner Parkweise halte, nachdem er dem Winken des Radpolizisten auf dem Radweg folge leistete und mich dadurch ausbremste. Natürlich so, dass es der Polizist auch hört. Ich hoffe, er hat das berücksichtigt – gewartet habe ich nicht.
Nach der Tour hatten sich meine Kopfschmerzen noch ordentlich verstärkt, den Nachmittag und Abend habe ich daher leidend auf dem Sofa verbracht.
28,4 Km | 22,1 Km/h Schnitt | 43,9 Km/h max. | 123 Höhenmeter
Heute nachmittag haben wir Besuch von Freunden bekommen. Vorher haben wir hier im Haus ein wenig rumgedrömmelt und ich habe an filmfacts.de gebastelt. Dabei habe ich schon gemerkt, dass irgendwas mit dem Kopf nicht stimmte. Schmerzen hinter dem Auge, Nase zu, geht die Erkältung denn nie weg. Als der Besuch da war und wir beim Kaffee saßen, wurden die Schmerzen immer stärker, bis ich es dann gar nicht mehr ausgehalten habe und Gastgeber Gastgeber sein ließ.
Habe mich ins Bett gelegt und vor mich hin gelitten. Irgendwann habe ich eine Sumatriptan genommen, weil ich nicht mehr erkennen konnte, ob es Schmerzen wegen der Neben- und Stirnhöhlen waren, oder eine fiese Migräne. Nach 3 oder 4 Stunden rumwälzen geht es jetzt wieder gerade so. Zieht zwar immer noch fies hinter’m Auge, aber nicht mehr so unerträglich.
Gestern im Büro habe ich mir am Vormittag schon eine Formigran genehmigt, weil die Migräne vom Sonntag wieder zuschlug. Das hat dann auch erstmal gewirkt und bis zum Bett gehen gereicht. Heute nacht um halb 4 bin ich aber wieder mit einem ganz fiesen Dröhnschädel aufgewacht – mit Übelkeit und allem drum und dran. Ich habe dann den Rest Sumatriptan genommen (mehr gibt’s jetzt für diese Attacke nicht – bin ja kein Junkie!) und habe mich die folgenden 2 Stunden schön hin und her gewälzt. Ich bin dann heute morgen auch nicht ins Büro gegangen. Hänge hier rum, fühle mich total betäubt, mein Magen rebelliert und ich wechsle immer zwischen Bett und Toilette. Der Kopf scheint über den Berg, aber der Rest fühlt sich an wie in einen Sack gesteckt und mit dem Fleischklopfer bearbeitet :-/
Am Samstag bin ich zeitig aufgestanden. Musste noch Klamotten zusammenpacken für eine Nacht. Und wer weiß wie das Wetter werden würde – also kurze Hose für die Fahrt, lange für abends, 2 kurzärmlige T-Shirts, eins mit langen Ärmeln, ein Hemd, Paar Sandalen für die Fahrt, 2 Paar Schuhe für abends … ja, ich bin ein Mädchen
Aber wenn der beste Kumpel heiratet, muß man auf dem Junggesellenabschied ordentlich vorbereitet sein. Köln wurde in einem komplizierten Entscheidungsprozess als Ziel der Prozession ausgewählt und nachdem im Volvo alle möglichen Sitzplätze belegt waren, durfte der neue Luftmassenmesser auf der Autobahn beweisen, was er zu leisten vermag. 3 Stunden mit mehr oder weniger viel Stau und Pausen später rollten wir in Köln auf den Parkplatz des mondänen Park-Inn und trafen dort die bereits wartenden anderen 2 Drittel der Truppe.
Schnell die Zimmer belegt, bisschen die Staub der Fahrt abgeschüttelt und rinn in die eigens angefertigten Gruppen-Shirts. Der zukünftige Bräutigam bekam eins in Grün, während wir anderen in einem freundlichen Schwarz die Straße betraten. Machte Sinn bei der Hitze Der Plan war, sich vom Hotel zum Rheinufer vorzuarbeiten und dabei an den erreichbaren Stehtischen der Kneipen jeweils die ein oder andere Partie Tipp-Kick gegen womöglich anwesendes Weibsvolk auszutragen. Nach anfangs leicht schleppendem Verlauf nahm dieses Vorhaben dann aber doch Fahrt auf und die Weiblichkeit entpuppte sich als durchaus spielfreudig.
Nach einer kleine Stärkung im “Früh” ging’s wieder auf die Piste, von Kneipe zu Kneipe um gegen 21 Uhr endlich die Rheinpromenade zu erreichen. Dem Bräutigam war da schon ziemlich warm um’s Herz Mir leider auch – im Kopf. Ich hatte bis dahin nur 4 Kölsch getrunken, weil ich – wahrscheinlich wegen Streß im Büro, der Autofahrt, der Sonne auf dem Kopf und meiner allgemeinen Neigung zu solchen Wehwehchen – ziemlich fiese Migräne bekommen hatte. Im Früh begann es mit einer kleinen Explosion im Kopf, die sich an der frischen Luft leider nicht verflüchtigte. Nach einer Stunde am Rhein war für mich Schluß und ich hab’s gerade noch aus dem Taxi in’s Hotelzimmer geschafft, bevor die Übelkeit dem Magen genug zugesetzt hat
Nachdem da nix mehr kam, habe ich den Rettungsanker Sumatriptan eingeworfen und die eine Stunde bis zur Wirkung den Würgereiz unterdrückt. Und ab Mitternacht bin ich dann in dem etwas zu kurzen Hotelbett weggedämmert. Bis um zwei Uhr mein Zimmergenosse ganz leise ins Zimmer schlich, damit icht weiter schlafen konnte. Warum er mir dann durchaus engagiert den verpassten Abend erläuterte, kann ich mit seinr hehren Absicht mich nicht aufzuwecken, nicht in Einklang bringen. War aber OK, der Kopf war da zwar noch ziemlich duhne, aber wenigstens schmerzfrei. So erfuhr ich, dass ich einiges an Silikon im Dollhouse verpasst habe.
Naja, das kenne ich ja schon aus Hamburg und von RTL II. Nicht bewusst war mir, dass die Hotelbetten nicht nur kurz, sondern auch schmal waren und wenn ich auf eins nicht stehe, dann ist das Körperkontakt zu Männern in Betten bei 32°C Lufttemperatur. Und bei Schnarchgeräuschen kann ich auch nicht schlafen. Habe ich mich also im Viertelstundentakt um die eigene Achse gedreht, meine Decke und den Platz im Bett verteidigt und darauf gewartet, dass es Tag wurde. 1 Minute bevor der Wecker um 8 Uhr geklingelt hätte, habe ich ihn ausgeschaltet und bin in die Dusche gehüpft. Danach habe ich das sauteure Frühstücksbuffet geplündert. War dem Preis angemessen.
Dann noch ein bisschen rumgammeln und um 12 Uhr mittags waren wir wieder auf der Piste Richtung Heimat. Dem Bräutigam hat’s dem Vernehmen nach gefallen und genau das sollte das Ergebnis des Abends sein. Ich hätte mir für mich einen etwas anderen Verlauf gewünscht, aber da steckt man nicht drin. Der Wahrscheinlichkeit nach, werde ich dann aber auf der Hochzeit einen freien Kopf haben … auch nicht schlecht!
Lange ist’s her, dass ich eine Sumatriptan genommen habe. Aber eben habe ich doch wieder zur Chemie gegriffen. Und diesesmal auch früher als sonst. Irgendwann muß sich die Erkenntnis, dass es von allein einfach nicht besser wird wohl mal festsetzen. Man muß sich wirklich nicht mit den Schmerzen rumquälen!
Nichts los im Moment. So im allgemeinen, als auch mit mir. Erkältung war nie richtig weg und seit gestern abend, wird’s auch anscheinend wieder mehr. Halsweh, Kopfschmerzen … bin mit der Gesamtsituation unzufrieden. Gesundheitlich jetzt. Bewegung kommt auch zu kurz, weil ich Warmduscher bei dem useligen Wetter keine Lust habe, mich in den Sattel zu setzen (außer dem Weg zur Arbeit).
Heute und morgen steht wieder ein Workshop zum “Business Continuity Management” auf der Tagesordnung. Und natürlich habe ich seit Samstagabend Kopfweh. In der Nacht zum Sonntag habe ich gegen halb vier 50mg Sumatriptan genommen. Das hat mir dann auch über den Sonntag geholfen. Leider kann ich die Uhr danach stellen, dass ich in der zweiten Nacht wieder raus muß, um weitere 50mg nach zu werfen. So auch diesmal. Dann ist morgens der Kopf zwar schmerzfrei – aber dumpf wie ein Wattebausch und ich bin groggy wie nach einer 140 Kilomter Fahrradtour bei Gegenwind. Macht so einen Workshop nicht angenehmer, hat aber geklappt. Gehe jetzt auch mal ins Bett – ist ja für meine Verhältnisse noch zeitig Ausschlafen!
Nach dem zweiten Aufwachen blinzelte ich unter der Decke her und sah etwas völlig Verrücktes draußen am Geländer vom Balkon: Sonnenstrahlen! Gleich aufgesprungen (auch weil der Bäcker sonst zu hat) und schnell in die Dusche. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass sich heiß duschen 2 Stunden nach der Einnahme von Sumatriptan auf der Kopfhaut wie eine Nagelkissenmassage anfühlt? Keine richtigen Schmerzen, aber ganz schön kribbelig. Dann schnell mit dem Rad zum Bäcker. Unglaublich frische Luft da draußen. Fast niemand unterwegs und sogar die Mindener Straße ist ausnahmsweise mal erträglich laut. Advent. Der M-Klasse-Fahrer, der mir in der 30-Zone entgegen kam hatte ein nicht ganz so entspanntes Gesicht wie ich – hätte mal auch das Rad zum Brötchenholen nehmen sollen. Nur einen Fehler habe ich gemacht. Das gute Wetter hat mich dazu verleitet, keine Handschuhe anzuziehen. Aber ich kann schon wieder tippen
Ist klar, Wochenende und mein Schädel brummt. Keine Ahnung woran es liegt. Ändert sich das Wetter? Habe ich zuviel Würstchen gegessen? Fehlt Koffein? Nikotin scheidet aus. Ätzend. Bisher drücke ich mich noch um eine Tablette, aber heute nachmittag soll ich einem Freund bei seinem Rechner helfen, wenn’s dann ‘ne Stunde vorher nicht besser ist hinter der rechten Schläfe, muß mal wieder die Chemie ran.