Unsere finanziell sicher nicht besser als wir aufgestellte Nachbarkommune zeigt, wie man es richtig macht, legt einen Zahn zu und unterstützt den Kreis auf dem Weg zur “Fahrradfreundlichkeit”. Konkrete Zielvorgaben für einen Radwegeplan, geführte Touren und über das Internet abrufbare Routen helfen dabei sehr. Am allerwichtigsten jedoch: es wird überhaupt in der Presse erwähnt! So muss das sein.
Nachdem wir das Badezimmer sauber hatten, dröhnte mir der Schädel gehörig. Die Reinigungsmittel und das Silikon den ganzen Tag haben mir doch etwas zugesetzt. Musste raus an die frische Luft, nur einmal Rasen mähen in einer Regenpause hat nichts geholfen. Bin dann mit dem Scott Aspect 50 runter zur Werre, um mir das Hochwasser anzugucken. Aber das war gar nicht mehr so viel zu sehen.
Nur noch der Schlamm machte die Wege rutschig (und stinkig!). Das Wasser selbst war genauso schnell wieder verschwunden, wie es gekommen war. Nachdem ich ausgiebig die im Bau befindliche Werrebrücke fotografiert hatte, bin ich auf der südlichen Seite der Werre Richtung Siel gefahren. Aber auch hier gab’s nichts besonderes zu sehen. Bis auf etwas Matsche und platt gedrückter Uferbewuchs zeugte nichts mehr vom Hochwasser. An der Unterführung der Eidinghausener Straße hat es die Böschung weggespült und das Geländer los gerissen.
Aber das scheint der einzige größere Schaden zu sein und genau an der Stelle soll kurzfristig sowieso renoviert werden. Hoffen wir mal, dass der Fluss bis dahin nicht noch mehr Erde abträgt! Genug Wasser ist im Flussbett noch. Am Sielwehr strömt es gewaltig.
Und auch flussabwärts ragen normalerweise die Steine aus dem Wasser. Ich will noch ein bisschen Sommer haben, das ist mir alles viel zu hebrstlich hier!
Auf dem Nachhauseweg bin ich kurz angehalten und habe auf der Flutmuldenbrücke ein paar Fotos gemacht. Leider nur mit dem Handy, weil die große Kamera zu Hause im Regal liegt.
Richtung Werre
Richtung Siel
Für August ist so ein Anblick schon ungewöhnlich. Ging vor allen Dingen ratzfatz, bis die Mulde derart vollgelaufen ist – und es regnet immer noch!
Nach Bielefeld nun auch Bad Oeynhausen. Beide Orte existieren nicht. Oeynhausen allerdings wohl nur virtuell. Die Homepage ist seit gestern abend eine weiße Seite bzw. ein “500 internal Server Error” – je nachdem ob man mit oder ohne “www.” aufruft.
Aber ganz ehrlich? Der sieht super aus finde ich. Die Fehlermeldungen meines Servers kommen viel profaner daher. Oder ist das eine Browsereinstellung?
Polizei Minden-Lübbecke: Randalierer verwüsteten das Freibad “Lohe” in der Nacht vom 12.08.10 auf den 13.08.10 in Bad Oeynhausen
… Sie zerschlugen mehrere Stühle und warfen Holzliegen und Holzbänke in die Becken. Hierdurch wurde u.a. die Lasur der Becken beschädigt. Die Täter gaben sich hiermit aber noch nicht zu Frieden. Sie warfen einen neuen Reinigungsroboter ins Wasser. Dieser wurde erst diese Saison für ca. 23.000 € angeschafft … Wenn ich sowas lese, kriege ich die Hasskappe! Was reitet jemanden, um so einen Scheiß zu veranstalten? Mutwillig das Eigentum anderer zerstören, ohne Sinn, Verstand und/oder Vorteil für sich sebst? Warum zerstört man Haustüren und Autos mit Bauschaum?
Bei solch asozialen Subjekten sollte man bei der Bestrafung nicht zimperlich sein. Sehr wahrscheinlich werden die Täter nicht reiferen Alters, sondern eher jugendlich sein. Ein Führerscheinverbot für 5-10 Jahre sollte als Strafe angemessen sein. Das ist eine MMaßnahme, die wirklich zieht und der Zielgruppe weh tut. Alles andere, Sozialstunden oder Geldstrafen, die sie eh nicht zahlen können, regen doch nur zum Schmunzeln an.
Und noch etwas: es ist übrigens u.a. wieder Geld der Allgemeinheit, welches hier vernichtet wurde Deins und meins. Für den Roboter gab es Zuschüsse von der Stadt! Noch schlimmer wiegt jedoch m.E. das hier der persönliche, nicht unerhebliche Einsatz einiger weniger so dermaßen mit Füßen getreten wird.
Seit ein paar Jahren finden am Freitag vor der “Kurparkbeleuchtung” … äh … den “Parklichtern” Konzerte statt. Da waren Superstars am Start und richtige Musiker, kleiner und größere Künstler und wir haben uns alle nicht angesehen. Das letzte Konzert welches wir (unabhängig voneinander ;-) besucht haben, war Robbie Williams und davor Michael Jackson – womit klar wäre, wie ausgeprägt unsere Frequenz ist. Die letzten Konzerte im Kurpark haben wir jeweils im Park vor dem Konzertgelände mitbekommen. Das war eigentlich auch ganz gut.
In diesem Jahr haben wir dann aber doch mal Geld ausgegeben, um auf das eigentliche Gelände zu kommen. 42 Tacken schon Monate vorher auf den Tisch gelegt. Trotzdem sind wir nicht zur gesamten Veranstaltung gegangen. “Fünftürer” kenne ich nicht und 18 Uhr ist auch ganz schön früh, wenn man bis Mitternacht bleiben will. Auch “Livingstone” hat mich nicht gereizt, so dass wir erst den Einlass passierten, als die “H-Blockx” das zweite Lied anstimmten. Schnell jeder noch ein Bier von den leicht überforderten Thekenmädchen entgegen genommen und dann zuhören.
Einige der Lieder kannte ich von früher, andere nicht und manche Coverversionen bekannterer Stücke fand ich richtig gut. Allerdings merkte man, dass es noch – trotz bekanntem Namen – Vorband war. Auf dem Gelände tummelten sich noch überschaubare Menschenmengen und vertrieben sich die Zeit mit Essen und Trinken. Nachdem die H-Blockx mit dem Reportoire am Ende waren (oder die Zeit abgelaufen war) begann der Aufbau für “Jan Delay”. Und um kurz vor 22 Uhr begannen die Musiker mit dem Test der Instrumente. Da wurde es denn auch voller auf der Wiese direkt vor der Bühne.
Um 22 Uhr stürmte dann die ganze Truppe auf die Bühne und legte los. Hat mir sehr gut gefallen. In der Zeitung stand zwar, dass sich manche Leute gewünscht hätten, Jan hätte mehr gesungen und weniger geredet, aber gerade das fand ich super. Ein richtiger Entertainer – andere Liga wie Robbie Williams, aber schon die gleiche Sportart. Echt. Mit fortschreitender Stunde wurden auch die sturen Ostwestfalen lockerer und sogar ich habe ein bisschen mit den Füßen gewippt ;-)
Tolles Konzert bei dem ich den Eintritt nicht bereut habe. Auch wenn ich am Ende weder gerade stehen noch beschwerdefrei laufen konnte. Ich bin ganz offensichtlich ein alter Mann *g* Und das eigentliche Feruerwerk steht ja sogar noch aus …
Im Zuge der Baumaßnahmen der A30n (Nordumgehung) ist auch der Else-Werre-Radweg bzw. der Radweg auf der gegenüberliegenden Seite der Werre in Mitleidenschaft gezogen – sprich: gesperrt. Das wird sich wohl auch noch etwas hinziehen. Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Natur das dann zurück erobert.
Ich wollte, nachdem ich diese Bilder gemacht hatte, erst einen Meckerbeitrag schreiben und darauf hinweisen, dass es doch wahrscheinlich insgesamt weniger Aufwand ist, etwas zu pflegen auch wenn’s gerade mal nicht in Benutzung ist, statt es total verkommen zu lassen und dann komplett neu zu machen. Aber irgendwie gefällt mir dieses Wilde und Ungepflegte.
Sieht wirklich schön aus und es macht – bei gutem Wetter – Spaß dort entlang zu fahren. Wenn’s nass ist, trübt die Feuchtigkeit das Vergnügen doch nachhaltig. Als ich gestern dort rumfuhr, um ein paar Bilder von den neuen Brückenpfeilern zu machen, stellte ich fest, dass zwischenzeitlich doch jemand tätig geworden sein muss. Und da stellte sich mir dann doch die Frage, ob es nicht besser ist, richtig aufzuräumen, statt nur die Spitzen zu beschneiden.
Das wuchert doch alles noch mehr zu und ich glaube schon jetzt bekommt man die Pflastersteine nur noch durch hochnehmen und neu Verlegen wieder in Ordnung. Bin ein bisschen ratlos, was ich von dieser Halbpflege halten soll.
Weil, sicherer wird es dadurch nicht. Im Gegenteil. Wenn es es nass ist und der Weg wieder freigegeben wird, dann hat man hier ‘ne schicke Rutschbahn. Von der ganzen Matsche, die unter den Brücken höchst selten geräumt wird mal ganz abgesehen.
Heute morgen wurden in der NW die Tragepfeiler der Hängebrücke über die Werre beschrieben – bzw. dass die gestern aufgebaut wurden. Das wollte ich mir doch mal anschauen und bin eben mit dem Rad los, um ein paar Bilder zu machen. Bin dann auch noch nach Eidinghausen rein. Habe dann doch mehr als ein Foto gemacht und alles zum Picasa-Album hinzugefügt.
Die Baustelle ist verdammt groß und in Eidinghausen ist die Trasse schon ziemlich tief im Boden. Und es ist noch längst nicht alle Erde abgetragen, die weg muss.
15 Km | 17 Km/h Schnitt | 36 Km/h max. | 80 Höhenmeter
Nachdem sich auf der Schützenbrücke eine ältere Dame medienwirksam die Haxen gebrochen hat und dafür unser Stadtwerkechef sogar persönlich eine Strafe zahlen musste (unverständlicherweise übrigens – nur um das mal zu sagen) ist man jetzt tätig geworden und hat die Brücke rutschfest gemacht.
Eine andere Möglichkeit gab es nicht, als das schöne Holz derart zu verschandeln? Das sieht ja aus, als hätte man Vogelsand mit Leim auf die Belagbohlen geschmiert. Ist das so schon die Endfassung?
Ich glaube, ich muss nicht extra erwähnen, dass ich die Abstimmung zum Nichtraucherschutz in Bayern mit großer Genugtuung zur Kenntnis genommen habe. Und sebstverständlich begrüße ich es, wenn eine solche restriktive Regelung auch in NRW eingeführt würde.
Die Vergangenheit hat ja deutlich gezeigt, dass die von den Rauchern viel eingeforderte Toleranz von ihnen eben nicht geübt wird. Die Nichtraucher werden weggeschickt oder lächerlich gemacht. Und wenn ich irgendwo höflich darum bitte, doch nicht zu rauchen, dann werde ich doof angemacht. Ist das Toleranz, wenn man immer auf seinem “Recht” besteht? Und da genau diese Freiwilligkeit, die ach so gerne von den Rauchern beschworen wird, ganz offensichtlich nicht funktioniert, muss eine gesetzliche Regelung her.
Die gültige Regelung mit abgeschlossenen Raucherbereichen wird hier in Oeynhausen z.B. teilweise reichlich kurios ausgelegt. So ist z.B. im “New Orleans” der untere Bereich das Raucherabteil. Hier befindet sich u.a. die Theke. Der obere Bereich ist für die Nichtraucher reserviert. Wo zieht eigentlich Rauch noch mal hin? Nach unten? Und wie kommt der konsumwillige Nichtraucher in seinen vermeintlich rauchfreien Bereich? Äh, ja, er muss sich durch die Rauchschwaden kämpfen. Gleiches gilt auch für das “Brösel”, wo man immerhin den Nichtraucherbereich nach unten verlegte. Aber auch hier muss man sich durch den verqualmten oberen Teil bemühen, um zu den Nichtrauchern zu gelangen. Sehr sinnvoll!
“Bleib doch weg!” wird mir nun von den Rauchern gesagt und sie werden es nicht glauben: genau das habe ich auch getan. Sollte eine restriktivere Regelung kommen, hätten also zwei Gastronomiebetriebe in Bad Oeynhausen einen Kunden mehr. Nur um mal was zum avisierten Kneipensterben zu sagen. Solche Leute wie mich gibt es übrigens noch mehr.
Das lächerlichste Argument der Raucher bezgl. des bayrischen Volksbegehrens ist übrigens die fehlende Demokratie angesichts ca. 37% Wahlbeteiligung. Liebe Leute, genau das ist Demokratie! Es steht jedem frei seine Meinung kund zu tun oder nicht. Wer es nicht tut, dem ist es nicht wichtig genug und der hat nachher eben die Klappe zu halten. Wer seinen Arsch für seine Meinung nicht hoch kriegt, ist selbst Schuld!