andreas edler - mein Senf

31.12.2010

Kabelgedöns

Manche Leute mögen es aber auch tun! Jemine, das wurde ganz schön warm, als ich den Laptop zum Bereinigen in Betrieb genommen habe. Inzwischen hat die Konstruktion wohl auch ihren Dienst aufgegeben. Ich hätte das so ja nicht aus dem Haus gelassen …

Andreas am 31.12.2010 um 19:24 in Basteln, Computer | 0 Kommentare |

31.12.2010

Teldafax

Vor einigen Jahren sind wir zu Teldafax als Stromanbieter gewechselt. Dabei haben wir nicht unwesentlich Geld eingespart. Und das ganz ohne dass ich Wechselbonus oder eventuelle Vorauszahlungen eingerechnet hätte. In den letzten Wochen ist der Anbieter jedoch häufiger in der Presse zu finden. Es scheint nicht alles ganz rund zu laufen. Heute bekamen wir nun einen Brief, in dem von Prozessoptimierung die Rede ist: wir haben uns in den vergangenen Monaten kontinuierlich damit befasst, unsere Prozesse noch effizienter zu gestalten. Wie Sie sicher bereits bemerkt haben, wurde im Zuge dieser Umstellungen Ihr Januarabschlag nicht eingezogen. Ja, das ist einleuchtend und spart sicher ungemein etwas ein, wenn man seine ausstehenden Forderungen nicht mehr einzieht. Diese widerliche Verbuchen macht doch nur Ärger! Wir beenden nunmehr das mit Ihnen vereinbarte Lastschrifteinzugsverfahren ordentlich und fristgerecht … Bankeinzüge von Ihrem Konto werden von uns nicht mehr durchgeführt. Super, und in Zukunft will man auch nichts mehr von uns haben :-) Das ist mal echt nett! Der Abschlagsbetrag wird künftig jeweils zum Ersten eines Monats unter Angabe des o.g. Verwendungszwecks per Überweisung fällig. Bequem und einfach geht dies mit einem Dauerauftrag, den Sie bei Ihrer Bank einrichten können. Ahso! Ich soll in Zukunft dafür Sorge tragen, dass Teldafax das Geld bekommt. Ist ja auch viel einfacher, wenn man eingegangene Zahlungen nachhält, statt nur die Rückgaben zu bearbeiten. Wobei es monetär natürlich wirklich ein Vorteil sein kann, wenn man keine Rücklastschriftgebühren zahlen muss und nur das Mahnverfahren einleiten muss. Letzteres hat man ja so oder so an der Backe.

Noch vor einem Monat schrieb Teldafax, dass man lediglich die Vorauszahler auf Überweisung umstellen würde, wir zahlen jedoch seit jeher monatlich.

Wenn man Lastschriften einreichen möchte, muss man mit seiner Bank einen Vertrag schließen. Interessant in diesem Zusammenhang ist z.B. dieser Thread in einem Forum beim Strom-Magazin. Als ich den Brief heute mittag gelesen habe, dachte ich auch sofort: es geht zu Ende.

Andreas am 31.12.2010 um 14:54 in Geld, Konsum, Service | 0 Kommentare |

31.12.2010

ebay Bewertungen

Ich kaufe eigentlich nur noch selten bei ebay ein, weil sich dort zumeist die gleichen Händler tummeln, die bei Amazon auch rumscharwenzeln und die Kaufabwicklung auf der letztgenannten Plattform mir dann einfach besser zusagt. Was zugegebenermaßen bei ebay einen leidlichen Rückschluss auf den Verkäufer zulässt, ist jedoch das Bewertungssystem. Weit entfernt von perfekt ist es doch ein kleiner Anhaltspunkt und ich habe auch schon Abstand von “super Angeboten” gemacht, wenn jemand unter 99% positiv bewertet war.

Allerdings finde ich die Masche, Bettelbriefe zur Ware zu legen schon dreist. Man kann ja neben “positiv” oder “negativ” noch einen kleinen Text schreiben und neuerdings auch noch differenzierter zu Versand, Beschreibung und Kommunikation etwas hinterlassen. Dabei hat man die Wahl zwischen einem und fünf Sternen. Und 4 Sterne sind echt schon gut! Fünf Sterne sind mit Sahnehäubchen und wenn der Verkäufer Gimmicks bietet, die Ware am Tag nach dem Kauf schon da ist oder sonstwie die Abwicklung hervorragend war. Wenn ich dann so einen Zettel beiliegen habe, geht meine Motivation zu bewerten dramatisch zurück. Es liegt doch am Verkäufer selbst, ob er 5 Sterne verdient oder nicht.

Lieferzeiten von einer Woche, automatisierte Mails und eine 08/15-Verpackung rechtfertigen sicher keinen fünften Stern in der Bewertung. Frech, echt.

Andreas am 31.12.2010 um 14:19 in Benehmen, Geld, Konsum, Service | 0 Kommentare |

30.12.2010

Wer zahlt das Räumen

Die Zuwegung zu meinen Eltern ist ein öffentlicher Weg, steht zumindest so auf dem Stadtplan und es ist auch kein Schild “Anlieger frei” zu finden. An dieser Zuwegung leben 8 Menschen und etliche Pferde. Die Stadtwerke verirren sich nie dort hinunter. Den ganzen Winter über mussten meine Eltern und die Nachbarn mit Treckern und Einachsschleppern mit Räumschilden den Weg selbst frei halten. Jetzt hat’s auch den Winterdienst erwischt
… des Zuwegs zum “Wilden Schmied”, wo ein Räumfahrzeug der Stadtwerke von der Strecke abgekommen war … “Die Zufahrt für die Feuerwehr ist wieder frei”, sagte Wolfgang Bicknese von den Stadtwerken nach gelungener Bergung und der restlichen Räumung des Zuwegs …
Mir ist gar nicht bewusst, dass der Kammweg ein entsprechend dem Räumdienst hoch priorisierter Weg ist. Durchgangsverkehr findet sich dort auch nicht. Im Gegenteil, ich darf noch nicht einmal an allen Tagen der Woche mit dem Auto dort hin fahren. Warum wird der Weg geräumt, während die Häuser meiner Eltern und derer Nachbarn ruhig abbrennen dürfen, weil die Feuerwehr nicht durch kommt? Die gleiche Frage stellten sich übrigens auch schon andere Bürger, deren Zuwegungen nicht geschoben wurden …

Andreas am 30.12.2010 um 7:45 in Bad Oeynhausen, Service, Stadtwerke, Wetter | 1 Kommentar |

28.12.2010

Winterwege

Die Bilder sind vom 24.12., als wir zu Fuß in die Innenstadt gegangen sind. Viele Anwohner hatten den Gehweg vor ihren Grundstücken vorbildlich frei geschoben. Es wäre trotzdem nicht möglich gewesen, mit dem Rad den Weg durchgängig zu fahren. Es war zu Fuß sehr anstrengend, weil stellenweise gar nichts geräumt war. An anderen Stellen war der Schnee genau an den Querungen der Fahrbahn zu Hügeln aufgehäuft. Das ist nicht erst seit gestern so, vor 12 Tagen habe ich eine diesbezügliche Mail geschrieben. Bisher keine Antwort. Aber da wo man nicht fahren darf, da wird geräumt.

Andreas am 28.12.2010 um 22:36 in Bad Oeynhausen, Verkehr, Wetter | 0 Kommentare |

28.12.2010

Autowerkstatt

Huete morgen habe ich unter traurigen Blicken den Silverlit XTR wieder eingepackt und nach dem Frühstück zurück ins Spielzeugfachgeschäft nach Löhne gebracht. Der Umtausch war problemlos möglich, nach ein paar hin und her gewechselten Worten. Es ist in Deutschland sicher nicht ganz einfach einen Ort zu finden, der in einem Wohnhaus liegt und nicht mit WLAN, DECT oder Handys belegt ist. Und andere 27Mhz-Fernsteuerungen funktionieren bei uns ja auch. Das Ding war einfach kaputt.

Tscha, und als ganz kleinen Trost habe ich dann Schraubendreher und Minigasbrenner gezückt, um den ganz altenRenner von Dickie wieder flott gemacht. In der Steuerung war tatsächlich nur die Antenne abgebrochen und mit einem kleinen Bohrer, etwas Lötzinn und dem besagten Brenner konnte ich ein feste, leitfähige Verbindung herstellen. Der Wagen ist immer nur noch eine Webmiles-Prämie, aber er fährt nun auch wieder rückwärts. Puh, gerade noch so gerettet.

Andreas am 28.12.2010 um 22:07 in Auto, Basteln, Modell | 0 Kommentare |

26.12.2010

Letzter Weihnachtstag

Ok, es hat schon wieder geschneit. Ist ja nicht so, dass ich gestern erst den Hof frei geräumt habe. Als ich heute morgen aus dem Fenster guckte, habe ich das Umdrehen im Bett gleich verschoben, bin aufgestanden, habe meine ollen Draußen-Klamotten (hat eigentlich noch wer “Draußen-Zeug”?) angezogen und bin angefangen, den Hof wieder frei zu schaufeln.

Immerhin kommt heute Alex’ Sippe zu Besuch und allein mengenmäßig passen die schon nicht in ein Auto. Minimum 4 PKWs reisen da an – und das auch nur, wenn man alle voll besetzt. Irgendwo müssen die ja auch parken. Zumindest unsere Einfahrt habe ich dann soweit schneefrei gemacht, dass man die Pflastersteine wieder sehen kann.

Und wo ich schon mal dabei war, habe ich den Wendehammer bis zum Dörgen hoch auch noch vom Neuschnee befreit. Wir haben zwar geraten oben zu parken, aber bestimmt fahren welche runter (ist justamente passiert ;-) und dann soll das wenigstens ohne Festfahren vonstatten gehen.

Den Wintergarten am Haus haben wir auch beheizt, damit man sich dort aufhalten kann. Dabei ist dann gleich ein konstruktiver Mangel aufgefallen, den wir bisher noch nicht bemerkt haben, weil der Wintergarten eher als Durchgang genutzt und nie geheizt wird. Das Eis auf dem kleinen Dach und der vorgelagerten Dachrinne beginnt zu schmelzen und der Erbauer war so klug, die Oberkante der kastenförmigen Zinkrinne genau dort enden zu lassen, wo auch die Makrolonplatten auf der Balkenkonstruktion aufliegen. Ja, ohne Gummidichtung.

Schmilzt nun der Schnee kann er nicht durch die vereiste Rinne abfließen und das Wasser sucht sich einen anderen Weg. Wohin wohl? Genau.

Ich habe dann mal mit Hammer, Meissel und Gasbrenner die Dachrinne frei gemacht und nun klappt’s auch mit dem Abfluss. Auf jeden Fall habe ich nun das nächste Frühjahrsprojekt recht konkret vor Augen :-/

Und jetzt kommen die Gäste! :-)

Andreas am 26.12.2010 um 16:36 in Arbeit, Basteln, Haus, Mecker, Werbung | 1 Kommentar |
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