andreas edler - mein Senf

31.10.2010

Nochmal in Eidinghausen

Heute waren wir zum Kaffee, Kuchen und Abendbrot bei der Verwandschaft in Eidinghausen-City. Und da nach reichlich genossenem Kuchen dringend ein Verdauungsspaziergang angeraten ist sowie die derzeit größte Baustelle Oeynhausen in Kirschkernspuckweite ist, sind wir dort auch hingepilgert. Genauso wie das gute Dutzend anderer Schaulustiger, die wir dort antrafen ;-)

Alle waren sich einig und guter Dinge, dass wohl in einem Monat endlich die Sperrung der Eidinghausener Straße aufgehoben wird. Dann wird’s auf den ganzen kleinen Ausweichschleichwegen hoffentlich wieder ruhiger …

Andreas am 31.10.2010 um 22:07 in Essen, Feier, Foto, Nordumgehung | 4 Kommentare |

30.10.2010

Klassentreffen an der Grundschule

Heute morgen haben wir im Garten ein bisschen rumgewirkt, das letzte Mal in diesem Jahr den Rasen gemäht, die wuchernden Rosen geschnitten, damit ich endlich das Rosengitter neu machen kann, bisschen aufgeräumt und altes Plastikspielzeug von Tim entsorgt. Ich denke, der Winter kann jetzt kommen – da können wir dann im Keller mal klar Schiff machen.

Am nachmittag stand dann ein Klassentreffen an der Grundschule auf dem Plan. Tims Klasse traf sich rund um den Lehmofen, der ordentlich befeuert wurde um danach leckeren Pflaumenkuchen und Pizza zu backen. Das Wetter hat uns einen astreinen Herbsttag beschert und die Essenzubereitung klappte auch ganz ausgezeichnet.

Ich glaube, es hat allen ganz viel Spaß gemacht. Auch wenn das ein oder andere etwas ernstere Wort gewechselt wurde. Da werde ich nächste Woche mal ein wenig telefonieren …

Andreas am 30.10.2010 um 20:47 in auf der Piste, Essen, Feier, Schule, Wetter | 0 Kommentare |

29.10.2010

Nordumgehungsbilder

Allerbestes Wetter – und trotzdem den Tag im Büro verbracht :-) Nützt ja nichts, irgendwie muss man die Brötchen auch bezahlen können. Nach Dienstschluss habe ich mich zu Hause aber sofort in die warmen Radklamotten gezwängt und die letzten 90 Minuten Tageslicht genutzt, um noch etwas frische Luft zu schnappen. Bin nur kurz kreuz und quer durch Eidinghausen und Dehme gekurvt, habe ein paar Fotos gemacht und an der neuen Brücke in Eidinghausen noch Bekannte getroffen und ein wenig gequatscht. Super angenehm gewesen!

13 Km | 20 Km/h Schnitt | 46,4 Km/h max. | 105 Höhenmeter

Andreas am 29.10.2010 um 23:24 in Fahrrad, Foto, Nordumgehung | 0 Kommentare |

28.10.2010

Windows 7 Service Pack 1 Release Candidate

Was für ein sperriger Name für so ein Stück Software. Noch dazu eines, das mir reichlich Arbeit gemacht hat. Auf dem kleinen EeePC läuft Windows 7 auf einer 16GB großen SSD. ca. 3,5 GB sind noch frei und als Microsoft den RC für das erste Service Pack zum benutzten Betriebssystem veröffentlicht hat, musste ich natürlich rumspielen.

Habe die 32bit-Versin runter geladen und gleich auf das Ding drauf geschmissen. Nach über einer Stunde Installation gefolgt von Reboots und automatischer Konfiguration, teilte das Setup lapidar mit, dass ein Fehler aufgetreten sei und die Installation daher rückgängig gemacht werde. Kein Problem denke ich, ist ja ein Systemwiederherstellungspunkt gesetzt worden.

Doch nachdem diese wieder ewig dauernde Aktion beendet war und Windows neu gestartet war, präsentierte es sich mit einem schwarzen Hintergrund und behauptete, nicht legal erworben zu sein. Denkste! Ich habe drei komplett legale Lizenzen hier rumliegen und benutze die auch. Alles zureden, Schlüssel nachträglich eingeben und Updates installieren brachte nichts: das Ding schien zerschossen. Toll. Ich habe die Gelegenheit genutzt und alles platt gemacht. Wird sowieso viel dran rumgedaddelt und nun habe ich wieder einen sauber installierten kleinen Begleiter.

Und komm’ mir keiner mit Linux oder Mac, da gibt’s auch Probleme und ich hab’s auch schon geschafft, Linux zu schreddern ;-)

Andreas am 28.10.2010 um 21:23 in Basteln, Computer, Programme | 0 Kommentare |

27.10.2010

Unbeleuchtet

Polizei Mi-Lü: Radfahrer angefahren und schwer verletzt
… gegen 06:30 Uhr, befuhr ein 20-jähriger Rahdener mit seinem Fahrrad die Weher Straße … Er war auf der rechten Straßenseite unterwegs, obwohl für den Radverkehr auf der aus seiner Sicht linken Straßenseite auch ein Zweirichtungsradweg vorhanden war … Als ein auf der Weher Straße entgegen kommender PKW Opel nach links in eine Grundstückseinfahrt abbog, übersah der 56-jährige Espelkamper Autofahrer [beim Linksabbiegen] den in der Dunkelheit unbeleuchteten Radfahrer, dessen Bike auch keinen Frontreflektor aufwies … Der 20-Jährige, der zur Unfallzeit keinen Helm, dafür jedoch einen Kopfhörer trug, erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen.
Darüber rege ich mich auch immer auf. Radfahrer, die bei Dunkelheit unbeleuchtet am Straßenverkehr teilnehmen. Das nervt! Man sieht sie nicht als Fußgänger, nicht als Radfahrer und auch als Autofahrer. Wobei letztere etwas im Vorteil sind, da deren Beleuchtung durchaus ausreicht, um Hindernisse rechtzeitig erkennen zu können – gerade wenn man eigentlich besonders aufmerksam sein sollte. Z.B. wenn man langsam nach links in eine Grundstückseinfahrt abbiegen will und dabei eine Fahrspur kreuzen muss.

In diesem Fall hat aber ganz klar, der Radfahrer komplett dusselig gehandelt. Gibt bei denen halt genauso viele Stoffel, wie unter den Autofahrern. Was ich ihm jedoch nicht anlasten kann ist:
- er trug Kopfhörer. Na und? Hatte der Autofahrer die Scheiben runter und das Radio aus? Wenn nicht, hört er von seiner Umwelt genauso viel, wie jemand mit Kopfhörern auf den Ohren. Und ich gehe selbstverständlich davon aus, dass diese nicht überlaut eingestellt waren, so wie ich das Gleiche bei Autofahrern voraussetze.
- er hatte keinen Helm auf. Na und? Leuchtet der im Dunkeln oder hätte den Unfall verhindert? Kein Stück – und da die Polizei nicht davon schreibt, dass er Kopfverletzungen davon trug (und das hätte sie getan, wenn sie damit die Notwendigkeit des Helms untermauern hätte können), dann hat der fehlende Helm rein gar nichts mit dem Unfallhergang zu tun.
- er benutzte nicht den Zweirichtungsradweg. Sehr gut, alles richtig gemacht. Die Polizei wird nicht müde darauf hinzuweisen, wie gefährlich Geisterfahren ist und prangert jeden Radler an, der Radwege oder gar Gehwege in der verkehrten Richtung benutzt (ich im übrigen auch!). Aber wenn die Verwaltungen solchen Blödsinn vorschreiben, dann ist das plötzlich der seligmachende Gral, oder was? Zweirichtungsradwege sind gefährlich!

Das fehlende Licht ist allerdings unverzeihlich. Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Nabendynamo gegönnt. Ohne Licht geht gar nicht! Leider habe ich letztlich gelesen, dass es statistisch überhaupt keinen Unterschied macht, ob man als Radler beleuchtet oder nicht unterwegs ist, man wird trotzdem umgefahren.

Andreas am 27.10.2010 um 8:02 in Fahrrad, Presse, Regeln, Verkehr | 4 Kommentare |

26.10.2010

Handtuchreservierung

Hallo liebes Team der Bali-Therme,

wir waren in den letzten beiden Wochen zweimal mit unserem siebenjährigen Sohn in der Bali-Therme. Ihm gefällt es (ein bisschen wider Erwarten) sehr gut und selbst nach 6 Stunden wollte er eigentlich noch nicht nach Hause.

Eigentlich wären damit die Weichen gestellt, wieder öfter die Sauna zu besuchen – so wie wir es in den Jahren vor dem Nachwuchs getan haben. Leider mussten wird feststellen, dass es für Kinder keinerlei Ermäßigung gibt und diese den vollen Preis von 20,50 Euro zahlen müssen. Ich finde das ist – wie man so schön sagt – “Ein Wort zum Sonntag”. 61,50 Euro für unsere Kleinfamilie können wir uns beileibe nicht so oft leisten, wie Sie es wahrscheinlich gut finden würden. Und es ist glücklicherweise nicht so, dass wir jeden Cent umdrehen müssen.

Welche Gründe haben dazu geführt, keine Ermäßigungen für Kinder/Jugendliche anzubieten? Angesichts der Tatsache, dass es sowieso die absolute Ausnahme ist, Kinder oder junge Jugendliche in der Sauna anzutreffen, kann es sich wohl nicht um einen monetären Faktor handeln. Eher im Gegenteil, womöglich würden bei einer Ermäßigung mehr junge Familien die Sauna besuchen, weil sie eben nicht mehr Betreuung für den Nachwuchs suchen müssen.

Ansonsten waren unsere letzten Besuche sehr erholsam. Sieht man vom zunehmenden Trubel am Sonntagnachmittag ab.

Etwas stößt mir allerdings jedesmal sehr sauer auf: Sie schreiben in Ihrer FAQ “Kann ich meine Liege im Saunabereich mit einem Handtuch reservieren? – Nein, jede Liege soll für die Gäste jederzeit nutzbar sein und ist nicht mit einem Handtuch zu reservieren.”

Zum einen “Kann” man das selbstverständlich tun, wie bei jedem Besuch eindrucksvoll zu sehen ist. Die meisten Gäste reservieren umgehend nach Betreten des Saunabereiches eine Liege und sind sauer, wenn man sie darauf anspricht oder gar die Handtücher zusammenfaltet, weil man sich selbst hinlegen möchte. Und zum anderen ist die Formulierung “soll” im zweiten Satz für diese Klientel der Freifahrtschein zur Reservierung.

Schreiben Sie bitte klipp und klar und vor allen Dingen deutlich sichtbar, dass Reservierungen von Liegen nicht zulässig sind und hängen Sie bitte ebenso deutlich sichtbar Hinweise auf, dass man Liegen auch freiräumen darf, falls alle reserviert sind und man sich selbst hinlegen möchte. Noch schöner wäre, wenn sich das Personal darum kümmern würde, dann könnten sich die Gäste den sich daraus ergebenden Ärger sparen.

Nein, ein Apell an die Vernunft ihrer Besucher reicht leider nicht aus. Das sieht und merkt man leider bei jedem Besuch! Ihre bisher in dieser Sache getroffenen Vorkehrungen sind leider wirkungslos.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal

Andreas Edler

Andreas am 26.10.2010 um 19:03 in auf der Piste, Benehmen, Geld, Schwimmen, Service | 2 Kommentare |

24.10.2010

Lamy Bleistift

Letztes Jahr ist der Nachwuchs eingeschult worden und hat von seiner Patentante einen Schreiblern-Bleistift von Lamy geschenkt bekommen. Das Ding solle ganz toll sein, prima zum Lernen. Liegt auch gut in der Hand, sieht schick aus und fühlt sich wertig an.

Allerdings hat mich das Ding regelmäßig genervt, da es irgendwie nicht länger als drei Tage am Stück in einer benutzbaren Form bleiben wollte. Letztlich hatte ich die Faxen dann dicke und habe eine Mail an Lamy geschrieben. Hallo liebes Lamy-Team,

mein Sohn hat vor ca. einem Jahr den Druckbleistift “Modell 109 – LAMY abc” von seiner Patentante geschenkt bekommen, um damit in der Grundschule (damals erste Klasse) zu schreiben. Ich bin überzeugt, sie meinte es nur gut!

Das Ding treibt mich in den Wahnsinn. Es vergeht fast kein Tag, an dem es nicht auseinandergefallen bei mir auf dem Schreibtisch liegt … “Papa, kannst Du mal bitte …”. Derjenige, welcher sich das Teil ausgedacht hat, muss es garantiert nicht benutzen.

Die durchaus schicke Holzhülle lässt sich nicht zu einer festen Verbindung mit den Innereien überreden. Sobald man die Mine herausdrehen möchte, fällt das ganze Schreibgerät auseinander. Dieses Verhalten zeigte der Stift übrigens vom ersten Tag an. Und es wurde nicht daran herumgebrochen oder sonstwie Gewalt angewendet. Weder äußerlich noch an den inneren Teilen kann ich Beschädigungen feststellen.

Ich halte das Ding – zumindest unser Exemplar – für Schrott.

Dies nur als kleines Feedback.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Edler
Daraufhin habe ich vom Supportteam eine freundlich formulierte Mail bekommen, in welcher mir geraten wurde mit dem defekten Stift zum Fachhändler zu gehen und ihn dort reparieren zu lassen. Ein Bleistift, der knapp 8 Euro kostet. Für einen Bleistift sicher ein sehr stolzer Preis, in absoluten Zahlen gesehen jedoch …

Geärgert hat mich das nicht, aber ich war schon ein wenig verwundert. Ich bin wirklich nicht auf Gratis-Gimmicks aus, oder so. Ich wollte nur mitteilen, dass es halt nicht funktioniert. Das mache ich eigentlich immer, wenn was Murks ist :-) Manchmal interessiert es die Hersteller – meistens die, deren Produkte eh schon gut sind und nur kleine Verbesserungen zum meinem Wohlbefinden benötigen würden. Manchmal schreibt man in die hohle Hand. Ich habe Lamy jedenfalls noch eine Mail geschrieben, in welcher ich den Begriff “wirtschaftlicher Totalschaden” angesichts der Produktkosten erklärt. Fahren, Parken, Laufen etc. … und das für 8 Euro.

Ausdrücklich habe ich noch erwähnt, dass ich keinen neuen Bleistift möchte und auch keine kostenlose Reparatur. Nur dass es klasse gewesen wäre, wenn mir kurz gesagt worden wäre: “Hallo, ja, kennen wird, da muss da und dort ein bisschen Kleber hin und dann hält das wieder. Passiert schon mal. Tschüss!”. Ich bin ja bereit, dann zu basteln, möchte aber nicht alles wild mit Heißkleber verhunzen, wenn man es auch eleganter hinbekommt. Nun, und nach dieser zweiten Mail hat man sogar angerufen. War zwar Alex dran, weil ich noch im Büro war, aber das ist ja ebensogut. Haben sich über die Formulierungen in der Mail gefreut und dass sich überhaupt Zeit genommen wurde, darüber zu berichten und man würde uns selbstverständlich einen neuen Bleistift schicken.

War nicht meine Absicht und nicht mein Wunsch, aber es ist trotzdem sehr nett und höflich. Eine etwas ausführlichere Mail habe ich auch noch bekommen mit einer kurzen Erläuterung, wo die Holzhülle auf dem Kunststoff *eigentlich* verklebt sein sollte – fehlte bei unserem Exemplar offensichtlich. Mit ein paar Tropfen Sekundenkleber war das Ding dann ganz schnell repariert und ist seitdem nicht wieder auseinandergefallen. Ein paar Tage später hatten wir auch noch ein zweites Exemplar im Haus.

Und Lamy hat einen zufriedenen Kunden mehr! So stelle ich mir guten Service vor!

Andreas am 24.10.2010 um 18:54 in Lernen, Schule, Service, Tools | 0 Kommentare |
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