andreas edler - mein Senf

31.03.2010

Vertikultieren

So ganz passte es vom Wetter noch nicht, aber es soll ja wieder feuchter werden und ich habe nun diese Woche Urlaub und nicht später. Nachdem ich dann vormittags bei einer Arbeitskollegin das WLAN, DLAN, T-Home Entertain und die automatischen Updates eingerichtet hatte, habe ich schnell den Vertikultierer besorgt. Leider gestaltete sich die Rasenpflege nicht so fluffig wie geplant. Beim Starten des Motors mittels Handstarter, riss mir nämlich das Starterseil. Und das ist in aller Regel bei solchen Konstruktionen eine fiese Fummelei!

So auch hier. Ich habe lauthals die Konstrukteure bei Briggs & Stratton verflucht, die es mir nicht ermöglichten auf einfache Art und Weise an das Seil zu kommen, welches sich um die Startwelle gewickelt hatte.

Zudem war da wohl schon mal jemand dran, denn eine von drei Schrauben, die gelöst werden mussten, war vernudelt. Natürlich und selbstverständlich die, die am schlechtesten zu erreichen ist. Der Apfel zum reinbeißen ist sehr sauer: Motor abbauen. Das gestaltete sich dann aber einfacher, als ich dachte. 2 mal Kreuzschlitz, 4 mal 13er Nuß, zack. Danach ließ sich auch die vernudelte Schraube mit einer Kneifzange und Schmackes lösen.

Hatte dann auch schnell das aufgeribbelte und gerissene Seil in der Hand. Damit ab zum Gartengerätehändler um die Ecke und ‘ne halbe Stunde später lief der Motor. Leider hatte ich nicht gesehen, dass das Seil an einer scharfen Kante scheuerte und somit wieder mal nur das Symptom, aber nicht die Ursache behoben. Das ist aber auch nur eine Fingerübung.

Nun ist der Rasen schick gelüftet und kann wieder wachsen. Auf Düngen und Nachsäen haben wir vorerst noch verzichtet. Vielleicht nach dem ersten Schnitt.

Andreas am 31.03.2010 um 22:17 in Arbeit, Basteln, Garten | 0 Kommentare |

31.03.2010

Fehler richtig abgeschrieben

Als ich heute mittag von meinen Eltern den Vertikultierer holte, um meinen Rasen auf Vordermann zu bringen, konnte ich den Borweg nicht herunter fahren. Polizei, Notarzt und ein Einsatzwagen der Feuerwehr versperrten den Weg. Zumindest sah es so aus und ich wollte da nicht mit dem Anhänger durchzirkeln.

Anscheinend ist ein älterer Herr am Steuer seines Hummer – aus welchen Gründen auch immer – ohnmächtig geworden, hat die Kontrolle über den Wagen verloren und ist in einen Vorgarten gerollt. So weit so richtig.

In der Pressemeldung der Polizei heisst es nun Presseportal der Polizei NRW … zu Beginn einer leichten Kurve weiter geradeaus und prallte gegen die Hauswand … Die Neue-Westfälische übernimmt das fast wortgleich Neue Westfälische … Die Polizei ermittelt, dass der “Hummer” auf der abschüssigen Fahrbahn zu Beginn einer leichten Kurve geradeaus gefahren und gegen die Hauswand geprallt ist … Allein: das stimmt nicht! An dieser Stelle ist der Borweg schnurgerade, wie man auf meinem Foto schön sehen kann. Die erwähnte – gar nicht mal so leichte – Kurve beginnt ca. 150 Meter hinter dem Unfallort. Es kann also tatsächlich gar keine Rede davon sein, dass der Wagen in einer Kurve geradeaus gefahren ist. Er ist vielmehr auf der Geraden nach links von der Fahrbahn abgekommen – was auch nicht weiter ungewöhnlich ist und am Unfall an sich nichts ändert.

Was mich wundert ist: warum gibt die Polizei die Örtlichkeiten falsch wieder? Und es ist ganz einfach falsch. Und was mich nochmehr wundert: der Redakteur der NW war vor Ort – ich habe ihn in seinem Auto gesehen – der ist die Straße sogar hinauf gefahren. Ist ihm dabei nicht aufgefallen, dass da keine Kurve war und ist?

Sicher ist das eine Kleinigkeit und hat auf die Meldung an sich keine Auswirkung (keine die ich erkennen könnte), aber bei der Ausdrücklichkeit mit der die Umgebung beschrieben wird, sollte die Beschreibung doch passen. Und ganz ehrlich erwarte ich von einer Zeitung, so klein sie auch sein mag, dass soetwas auffällt. Das ist doch Recherche, oder nicht?

Da jammern die Printmedien, dass ihnen die Leser weglaufen. Ist doch kein Wunder, wenn sie nur abschreiben und dabei nichtmal offensichtliche Fehler korrigieren. Ich habe jedenfalls nicht erst seit heute arge Probleme mit dem geschriebenen Wort in Zeitungen. Wer sagt mir denn, dass es immer nur solche Nebenschauplätze sind, die nicht korrekt wiedergegeben werden?

Andreas am 31.03.2010 um 18:02 in Fraglich, Kommunikation, Medien, Presse, Verkehr | 0 Kommentare |

30.03.2010

Tagewerk

Heute habe ich den Vormittag vor dem Rechner verbracht. Ich muß bis in einer Woche endlich mal eine Sache zu Ende bringen, an der ich schon ziemlich lange herum bastele, die mir aber nicht so richtig gefallen hat. Habe heute morgen noch mal alles von vorne neu gemacht und bin jetzt etwas zufriedener.

Danach ging’s zur Krankengymnastik und dann in den Garten. Wir haben 100 Euro für Rindenmulch ausgegeben und das Geld haben wir dann heute morgen schön vor’m Haus verteilt. Auf das das Unkraut in den nächsten 2 bis 3 Jahren nicht durchkommt. Sieht jetzt auf jeden Fall besser aus als vorher.

Danach hat mich endlich mal Sky erreicht. Die versuchen es schon seit Wochen, rufen allerdings immer dann an, wenn die meisten Leute auf der Arbeit sind. Was das für Rückschlüsse auf deren Kundenstruktur zulässt, weiß ich auch nicht. Auch die angepriesenen Sendungen kann ich sicher nur dann in Gänze konsumieren, wenn ich den Nachmittag auch komplett vor dem Bildschirm verbringe. Mir sind jedenfalls 16,90 Euro für das Grundangebot viel zu viel. Noch dazu wenn ich mich 12 Monate binden muß und in dem Preis noch nicht einmal HD enthalten ist. Das kostet noch mal 10 Euro extra und beinhaltet dann im Grundangebot nur 2 Sender. Will ich mehr, muß ich noch weitere Pakete zu je 16,90 Euro dazu buchen. Bin ich also schon bei 43,80 Euro für das zusätzliche Spielfilmpaket in HD – zumindest wenn ich die Dame richtig verstanden hat. Die konnte gar nicht begreifen, dass mir das zu teuer war. Vor allen angesichts der Tatsache, dass ich auch noch gerne mal ins Kino gehe und annähernd 600 Filme auf Originalmedien hier rumstehen habe. Irgendwie will das ja auch alles finanziert sein.

Immerhin habe ich meinen Allzeit-Rekord um Längen gebrochen. 43 Minuten und 39 Sekunden hat das Telefonat gedauert! Ich muß der Dame Hochachtung zollen, für ihr Durchhaltevermögen. Allerdings konnte sie mein Angebot, 10 Euro für das Grundangebot bei 2 monatiger Kündigungsfrist ohne Mindestlaufzeit nicht begreifen! Es würde sogar Kunden geben, die sich beschweren dass sie sich nicht für 24 Monate binden dürfen. Jemine, wer schreibt denen solche Sachen auf den Zettel.

Andreas am 30.03.2010 um 18:57 in Arbeit, Garten, Kommunikation, Service | 1 Kommentar |

30.03.2010

Getaped

Heute hatte ich den (voraussichtlich) letzten Krankengymnastiktermin. Ich war anfangs ein bisschen skeptisch, was das Kneten anging, aber es hat wirklich etwas geholfen. Leider sind die Schmerzen beim Heben immer noch da und die Schulter ist auch noch nicht völlig in Ordnung. Ich werde wohl meinen Hausarzt noch einmal besuchen und nach Nachschlag fragen. Bietet sich ja an, da Donnerstag das neue Quartal beginnt ;-)

Zum Abschluß bekam ich noch einmal was, das ich noch nie hatte: ‘n Tape. Soll die Schmerzrezeptoren stimulieren. Zumindest fühlt es sich nicht unangenehm an. 7 – 10 Tage soll’s drauf bleiben. Bin gespannt, wie der Stoff nach ein paar mal Duschen aussieht ;-)

Andreas am 30.03.2010 um 14:06 in Gesundheit | 5 Kommentare |

30.03.2010

Ohne Schutzkleidung

Die Presseberichte der Polizei erstaunen mich immer wieder. Offensichtlich scheint jetzt neben dem obligatorischen Fahrradhelm, der bekanntlich auch gegen Atombombenabwürfe Schutzwirkung zeigt, die Schutzkleidung bei Motrorradfahrern dran: POL-MI: 19-Jähriger trifft unerwartet auf ein Reh
… In der Nacht zum Dienstag gegen 2.30 ist ein 19-jähriger Motorradfahrer ohne Schutzkleidung mit einem Reh im Petersäger Ortsteil Eldagsen kollidiert … als das Reh dem Motorradfahrer auf dem Mühlenweg direkt vor das Fahrzeug sprang …
Da hatte die Schutzkleidung so gar nichts mit dem Unfallhergang zu tun. Noch dazu sich der Fahrer nur leicht verletzte. POL-MI: Leicht verletzt das Ziel erreicht
… befuhr ein 19-jähriger Motorradfahrer ohne Schutzkleidung … Nachdem er die Brücke passiert hatte, bog er bei grüner Ampel nach rechts ab. Als er mit verringerter Geschwindigkeit auf den Parkplatz des Diakoniegeländes einbog, fuhr eine 25-jährige Pkw-Fahrerin auf das Motorrad auf und brachte den jungen Mann zu Fall.
Auch hier hatte die Schutzkleidung rein gar nichts mit dem Unfallhergang zu tun. Wieder nur leichte Verletzungen, bei denen auch die Schutzkleidung nichts gebracht haben dürfte. Mit keinem Wort wird erwähnt, dass die PKW-Fahrerin gepennt hat.

Wenn in solchen Fällen “ohne Schutzkleidung” – auch bei Fahrradfahrern – erwähnt wird, stellt sich mir die Frage, warum das Fehlverhalten der Autofahrer nicht ebenso explizit genannt wird. “Ohne auf den Verkehr zu achten”, “mit unangepasster Geschwindigkeit”, “die Vorfahrt missachtend” wären Formulierungen die sehr, sehr oft passen würden, in den Pressemitteilungen unserer Freunde und Helfer allerdings so gut wie nie auftauchen. Dort wird meist nur händeringend nach Entschuldigungen Erklärungen gesucht, warum der Autofahrer wirklich nichts machen konnte. Glücklicherweise wird es wieder Sommer, so dass wir die “tiefstehende Sonne” in Zukunft wieder öfter in der Presse begrüßen dürfen.

Hinweis: Ich habe hier ausdrücklich überhaupt nichts zu Sinn oder Unsinn irgendwelcher Schutzkleidung geschrieben. Bevor gleich wieder die entsprechenden Kommentare kommen.

Andreas am 30.03.2010 um 11:47 in Auto, Kommunikation, Presse, Verkehr | 2 Kommentare |

30.03.2010

Jetzt fangen die Christen auch mit dem Bomben an

tagesschau.de: Verschwörung christlicher Milizionäre aufgedeckt
… In den USA haben Ermittler eine Verschwörung mutmaßlich militanter Christen aufgedeckt. Die Staatsanwaltschaft Detroit erhob Anklage gegen acht Männer und eine Frau: Sie sollen geplant haben, einen Polizisten zu töten und auf seiner Beerdigung einen Anschlag zu verüben …
Interessant finde ich die Reaktionen. Während beim Islam so eine Meldung ausreicht, um die Invasion eines ganzes Landes zu starten, wird bei christlichen Attentätern die ganze Chose in Frage gestellt: … Das Ganze sei doch von der linken Heimatschutzministerin Janet Napolitano ausgeheckt, “um die gesamte Anti-Regierungsbewegung in Misskredit zu bringen”, glauben die einen. Die anderen höhnen: “Ich sehe es regelrecht vor mir: die hatten Atomwaffen bis unters Dach!”. Viele fragen auch nach Beweisen … Bleibt festzuhalten: es gibt keinen Unterschied in den Religionen. Letzten Endes fangen die an, Rabbatz zu machen. Hat man schon von militanten Atheisten gehört?

Andreas am 30.03.2010 um 8:57 in Religion, Tagesgeschehen | 0 Kommentare |

30.03.2010

EU-weite Netzsperren

Jetzt geht das Theater schon wieder von vorne los. Und alle Politiker, die jetzt noch bekunden wie unsinnig so ein Verfahren ist, werden umfallen, nachdem die EU es beschlossen hat. “Wir müssen das doch umsetzen …” ich hör’s schon. Justizministerin streitet mit Brüssel über Netzsperren
… Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) bleibt dabei: Sie will Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten lieber löschen statt sperren und geht damit auf Konfronation zur EU-Kommission … Ablehnend gegenüber EU-weiten Sperren für kinderpornographische Internetseiten äußerten sich auch Politiker von FDP, SPD und Grünen …
Gut, dass der Bosbach von dem Thema wirklich nicht den Hauch einer Ahnung hat, hat er öffentlich schon oft genug bewiesen. Bosbach sagte dagegen der „FR“, mit dem Vorschlag der EU-Kommission werde „ein einheitlicher Standard geschaffen, um gegen das grenzüberschreitende Problem vorzugehen“. Die Sperren könnten Nutzer warnen, „dass sie sich beim nächsten Klick strafbar machen“. Dass der Zensur dadurch Tür und Tor geöffnet werden, befürchtet Bosbach nicht: „Was offline verboten ist, muss auch online untersagt sein.“ Es besteht doch gar kein Unterschied zwischenn off- und online. Warum ist der Mann so fürchterlich erkenntnisressistent? Warum will der Mann nicht, dass Kinderpornografie gelöscht wird? Was hat er gegen einen viel weitergehenden Vorschlag? Warum setzt er nicht einfach um, was jetzt schon möglich ist? Wird er von der Kinderpornomafia bezahlt?

Andreas am 30.03.2010 um 8:40 in Fraglich, Politiker, Tagesgeschehen, Web | 0 Kommentare |
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