andreas edler - mein Senf

31.10.2009

Aero-Peek

Habe ich schon mal gesagt, dass ich von Windows 7 ziemlich begeistert bin? Also so, dass es richtig Spaß macht, alles auszuprobieren? Das war bei Windows 95/98/Me/2000/XP nicht so. Gestern abend war ich wieder mal sehr zufrieden mit der Onboard-Media-Center-Software, wegen der ich das eigentlich der DVB-S-Karte beiligenden Globe-TV gar nicht mehr installiert habe. Läuft super. Und sogar in der Aero-Peek-Vorschau der Superbar wird das Bild verkleinert angezeigt … so als Film jetzt. Und wenn man länger drauf bleibt, dann werden alle anderen Fenster transparent, damit man das gesuchte Fenster besser findet :-) Alles nur Kleinigkeiten, aber die zeigen dass man sich diesmal ernsthaft Mühe gegeben hat mit der Entwicklung des Systems.

Andreas am 31.10.2009 um 16:44 in Programme, Tools | 0 Kommentare |

31.10.2009

Das widert mich an

Westfalen-Blatt, 31.10.2009: Ansgar Brinkmann findet milden Richter
… Statt ein Fahrverbot zu verhängen, hat es das Amtsgericht Halle bei einem Bußgeld von 100 Euro für eine deutliche Tempoüberschreitung belassen. Der Ex-Fußballprofi bei Arminia Bielefeld war 2007 mit Tempo 97 durch eine 50er-Zone in Borgholzhausen gefahren …
100 Euro weil er fast doppelt so schnell wie erlaubt gefahren ist? Diese bewusste (47 Km/h zu schnell passiert nicht einfach so), wahnsinnige Gefährdung anderer Menschen ist mit zweimal Essen gehen abgegolten? … Mehrmals sei Brinkmann beim Telefonieren am Steuer erwischt worden, beim Fahren über rote Ampeln und beim Überschreiten von Tempolimits. In sein Urteil nahm Hunke die Vorgeschichte aber nicht auf. »Diese alten Sachen sind tilgungsreif«, sagte der Richter, und erzählte dem Angeklagten zudem: »Bis vergangenen Sommer hatte ich noch eine Arminia-Dauerkarte.« … Ich hoffe nicht, dass das in unseren Gerichten Usus ist. Da wir ein notorischer Regelübertreter “laufen gelassen” und der Richter erläutert noch nebenbei, dass er ein Fan des entsprechenden Fußballvereins sei? Züchten wir hier irgendwo Bananen? Diese alten Sachen sind eben nicht tilgungsreif, wenn der betreffende Verkehrsteilnehmer regelmäßig so weitermacht wie bisher.

Ich fasse mal zusammen was ich verstanden habe: man muß Dinge nur lange genug abhängen lassen, bis sie nicht mehr von Interesse sind, mittelmäßig populär sein und beteuern … … »Sie können doch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Trainingseinheiten fahren.« Das sah Brinkmann anders: »Ich bin permanent im Auto bis Holland und Belgien unterwegs.« … … dass man seinen Führerschein unbedingt benötigt, dann kann man fast ungeschoren auch mal 100 97 für 50 durchgehen lassen. Man korrigiere mich bitte, wenn man den ganzen Artikel anders verstehen kann. Ehrlich, sowas widert mich an.

Andreas am 31.10.2009 um 12:32 in Recht, Regeln, Verkehr | 0 Kommentare |

31.10.2009

20 Sekunden gestanden?

Polizei MI-LÜ: Sachschaden mit Unfallflucht. 30.10.2009, 14:29 Uhr
… musste ein 20 jähriger Unfallbeteiligter von der Straße In der Ahe kommend an der Einmündung Mindener Straße / In der Ahe verkehrsbedingt warten. Nachdem er bereits ca. 20 Sekunden gestanden hat, fuhr ihm eine Fahrradfahrerin, die den nördlichen Radweg der Mindener Straße in Fahrtrichtung Werre- Park nutzte, gegen den Pkw …
Wenn ich das richtig im Kopf Wie ich eben noch mal nachgesehen habe, wird der benutzungspflichtige Radweg an der Stelle völlig gerade und übersichtlich über die Einmündung “In der Ahe” geleitet. Und ja natürlich, Radfahrer haben an der Stelle dann Vorfahrt vor denjenigen, die aus “In der Ahe” kommen. Dass die Frau entgegen der Fahrtrichtung fuhr, sehe ich dabei an der Stelle als ziemlich nachrangig an, weil in Bad Oeynhausen sowieso niemand weiß, in welche Richtungen die Radwege der Mindener Straße an welcher Stelle gerade benutzungspflichtig sind (ob überhaupt ist eine ganz andere Frage!).

Wenn nun der Autofahrer dort 20 Sekunden verkehrsbedingt warten musste, warum macht er das regelwidrig auf dem Radweg? Er nimmt damit den Benutzern desselben die Vorfahrt und kann (ich hab’s eben ausprobiert!) auch von der Haltelinie aus ganz bequem den Verkehr einsehen.

Weiterhin kann ich mir an der Stelle auch kaum vorstellen, dass jemand sehenden Auges in ein weithin sichtbares, lange stehendes Hindernis fährt. Fahrradfahrer haben im Allgemeinen kein Interesse daran, sich zu verletzen. Und das Rammen eines stehenden Hindernisses bietet durchaus Verletzungspotenzial. Ich wäre froh, wenn Gerichte bei solchen Gelegenheiten analog diesem Urteil vorgehen würden: Falschparker zahlen Schaden selbst.

Andreas am 31.10.2009 um 11:33 in Fahrrad, Recht, Verkehr | 0 Kommentare |

28.10.2009

Niedergestreckt

Letzte Woche habe ich bereits zwei Tage im Bett verbracht. Kopfschmerzen, Nase zu – das Wetter und die Jahreszeit ist ja danach. Und weil ich Urlaub hatte, bin ich natürlich nicht zum Artz gegangen – doof. Ging dann erst wieder ein bisschen und am Wochenende schien alles OK. Montag dann den ersten Tag im Büro und gegen Nachmittag merkte ich schon, wie sich der Kopf oben zuzog. Abends hatte ich Fraktionssitzung und schon ziemliche Schmerzen. Nachts kaum geschlafen und gestern Morgen war dann endgültig Schicht im Schacht. Kiefer vereitert, die Ohren zu, Nebenhöhlen zu, Zähne taub, total zitterig – ich hatte sogar schon leichte Bedenken, mit dem Auto zum Arzt zu fahren.

Dort dann eine halbe Stunde im Wartezimmer gesessen, um dann eine Woche aus dem Verkehr gezogen zu werden. Zu Hause habe ich gestern dann nur im Bett verbracht und sogar freiwillig *Tee* getrunken. Essen ging nicht. Und jetzt wechsle ich auch sofort wieder auf’s Sofa. Kann den Kopf nicht oben halten.

Andreas am 28.10.2009 um 8:21 in Gesundheit | 0 Kommentare |

25.10.2009

Letzter Ferientag

Morgen geht die Schule wieder los und ich hatte dem kleinen Jungen versprochen, noch in den Ferien in das Werry Kids Spielparadis im Werrepark zu gehen. Ich war da ja noch nie, Tim mit Alex allerdings schon öfter – und er ist ziemlich begeistert davon.

Von außen sieht man hauptsächlich ein paar Schaufenster und den Eingang, aber dahinter ist der Laden doch ziemlich groß. 6 Trampoline, ein riesiges Klettergerüst mit vielen Rutschen, Bällebad und Luftdruckkanonen für Softbälle. Kicker, Airhockey, 2 Karussels, Riesenlegospielfläche und für die Großen ein Café, in dem es für faires Geld was zu essen und zu trinken gibt.

Macht einen guten Eindruck, vor allen Dingen, da es nicht teuer ist. 4 Stunden waren wir in dem Spielpark und Tim ist gehüpft, gelaufen und gerutscht, bis er komplett durchgeschwitzt war :-) Zwischendurch mal bei einer Fanta ausgeruht und ein wenig mit Lego gebaut – ein Haus, das ungefähr 2 Meter hoch war.

Danach sind wir noch mit dem Rad in die Stadt auf ein Eis gefahren. 17°C zeigte das Thermometer am Fahrrad an – unglaublich, in der letzten Wochen sind wir im Schnee spazieren gegangen.

Jetzt noch Sofa und morgen geht für alle der Ernst des Lebens weiter!

Andreas am 25.10.2009 um 21:54 in Spielen, Unterwegs, Wetter | 0 Kommentare |

24.10.2009

Autostart bei Windows 7

Man hat ja so das ein oder andere Helferlein, das automatisch gestartet werden soll. Und meist reicht dazu eine Veknüpfung im Autostart-Menu von Windows. Bei Xp war das kein Ding – den Ordner kennt jeder. Leider hat Windows 7 mit dieser Tradition gebrochen und ich musste eben ein wenig suchen. Nur damit ich’s beim nächsten Mal wieder finde: c:\Benutzer \Username \AppData \Roaming \Microsoft \Windows \Startmenu \Programme \Autostart

Andreas am 24.10.2009 um 16:05 in Programme, Tools | 0 Kommentare |

23.10.2009

Prominente Berufskraftfahrer

NW vom 23.10.2009: Prominente gehen gegen Bescheide vor
… Bei nicht oder nur geringfügig vorbelasteten Temposündern besteht die Möglichkeit, das Fahrverbot gegen Erhöhung des Bußgeldes aufzuheben, wenn sie vor Gericht nachweisen können, dass sie beruflich unbedingt auf den Führerschein angewiesen sind …
Wenn jemand beruflich auf seinen Führerschein angewiesen ist, dann sollte er sich erst recht in Acht nehmen. Jemand der in solch eklatanter Weise deutlich macht, dass ihm Regeln egal sind, obwohl er darauf angewiesen ist, dass alle anderen sich hoffentlich daran halten, der sollte den Führerschein doppelt so lange abgeben und nicht noch Puderzucker in den Arsch geblasen bekommen!

Und ob jemand prominent ist oder nicht, ist dabei völlig unerheblich! Im Gegenteil, auch hier bin ich der Meinung, dass Prominente dann doch bitte auch die von ihnen selbst so gern beschworene Vorbildfunktion wahrnehmen und den Lappen ohne Murren abgeben sollten.

Andreas am 23.10.2009 um 15:57 in Fraglich, Recht, Verkehr | 1 Kommentar |
Einkaufen?!

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