31.03.2009
Seit heute sind wir was Hygiene angeht einen richtigen Schritt nach vorne gegangen. Der Vorgänger wurde irgendwann in 1992 gekauft, tat zwar noch seinen Dienst, jedoch mit immer nachlassender Leistung. Außerdem konnte man ihn nur noch durch Trennen vom Stromnetz ausschalten.
Nachdem die nette junge Frau vom Blog nebenan mit ihrem Dyson wohl ganz zufrieden ist, habe ich auch entschieden, dass wir so ein Teil brauchen. Da das Gerät gestern nicht auf dem Gepäckträger vom Büro nach Hause transportiert werden konnte, haben wir ihn erst heute ausprobiert. Und … holla die Waldfee! Der olle Ikea-Teppich ist ja schwarz und nicht anthrazit! Scheiß die Wand an, hat der da noch Staub rausgeholt. Das kann man im durchsichtigen Auffangbehälter klasse sehen.
Und für’s Auge ist das Teil auch was. Ich habe vorher schon ganz gerne Staub gesaugt, aber mit so einer Wumme in der Hand, macht es noch mal soviel Spaß. Coole Sache. Bis jetzt sind wir sehr zufrieden mit dem Teil.
31.03.2009
Pünktlich Feierabend gemacht, schnell nach Hause geradelt, die Klamotten gewechselt und wieder rauf auf’s Rad. Bünde und zurück wollte ich fahren und hab’s auch gemacht. Leider war die dünne lange Hose noch nicht gewaschen und ich musste die Winterhose anziehen … das wurde mir dann am leichten Hügel nach Kirchlengern hoch doch ein bißchen warm. Allerdings hatte ich nicht so viel Hitze wie die zwei Rennradler, die bereits in kurzer Hose und T-Shirt unterwegs waren. Die müssen ganz offensichtlich deutlich mehr Watt geleistet haben, als ich :-)
38 Km | 25 Km/h Schnitt | 46 Km/h max. | 178 Höhenmeter

Auf dem Heimweg habe ich nochmal nach der Warnbake geschaut, da ich letztlich noch mal von Angesicht zu Angesicht auf den Mangel hingewiesen habe. Tatsächlich hat sich was getan! Sie lehnt nun nicht mehr am Baum, sondern steht wieder senkrecht auf ihrem Sockel. Geräumte Blätter aus dem letzten (und wahrscheinlich vorletzten auch) Herbst: Fehlanzeige.
Man kann also durchaus festhalten, dass der Radweg an der Eidinghausener Straße weder geräumt noch instand gehalten wird und außerdem in einem sehr mängelbehafteten Zustand befindet. Somit existiert dort auch keine Benutzungspflicht. Das habe ich der Stadt auch bereits mitgeteilt und keine Antwort darauf erhalten. Das ist dann doch eigentlich eine Zustimmung, oder?

30.03.2009
Wie war das? Jeder Mensch kennt jeden anderen Mensch auf der Erde über maximal sieben Stationen. Wieviele Links benötigt man dann wohl, um durch klicken auf jede andere x-beliebige Seite zu kommen? Kann nicht viel sein. Leute: lasst das Linken sein! Ihr müsst sonst damit rechnen, nicht in Ruhe ausschlafen zu können LG Karlsruhe, Beschluß vom 26. März 2009 – Qs 45/09
Eine Hausdurchsuchung ist gerechtfertigt, wenn jemand einen Link auf kinderpornographische Seiten setzt. Strafbar macht sich der Betreiber einer Website bereits dadurch dass er einen gezielten Link auf eine Internetseite mit derartigen Inhalten setzt und sich diese zu einem eigenen Inhalt macht. Aufgrund der netzartigen Struktur des World Wide Web ist “jeder einzelne Link (…) kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte, auch wenn diese erst über eine Kette von Links anderer Anbieter erreichbar sind”.
30.03.2009
Ich habe das schon mal erwähnt, die Firma SIKU ist ein ganz großartiger Laden. Die Modelle sind zwar nicht gerade die Billigheimer in den Regalen der Spielwarenhändler, aber dafür super detailiert und trotzdem so stabil, dass auch kleinere Hände damit spielen können. Leider sind die nicht immer so kräftig, wie man sich das wünschen würde und neigen schon mal dazu, die festgehaltenen Pretiosen nicht gegen die Schwerkraft schützen zu können.
So ging es auch dem nagelneuen Claas Xerion 3000
, den Tim letztlich von Opa bekam. Am nächsten Tag stolz wie Oskar im Kindergarten vorgeführt, hingefallen, Kippladerhalterung gebrochen. Hätte ich kleben können, aber dann war’s das mit kippen. Im Siku-Service-Bereich fanden sich zwar allerlei Führerhäuser und Achsen für die verschiedenen Modelle, aber nicht dieser Kippaufsatz. Also höflich per Supportformular nachgefragt und … tada … heute brachten die Nachbarn ein kleines Päckchen vorbei, welches dort abgegeben wurde.
Ich hatte natürlich Tim als Empfänger angegeben und so stand’s auch auf dem Adressaufkleber. Da konnte man Augen leuchten sehen, als er – schon im Schlafanzug und kurz vor’m ins Bett gehen – seinen Namen auf dem Päckchen sah. Nach dem Auspacken kam er aus dem Grinsen gar nicht mehr raus! Und das beste … auf der beigefügten Rechnung steht als Endsumme exakt “0″ Euro.
Vielen Dank SIKU! So stelle ich mir Service vor. Da kauft man dann die auch gerne die Produkte. Können sich viele, viele, viele Firmen eine ganz dicke Scheibe von abschneiden.

Z.B. Sony, bei denen es nicht möglich ist, die unglaublich hübsche Tastatur der Sony Vaio JS Serie
einzeln als Ersatzteil zu beschaffen. Habe von Pontius bis Pilatus telefoniert, aber keiner war zuständig und der letzte in der Kette, ein Service-Partner, verstand gar nicht was ich wollte. Sollte denen mal die Adresse des Marketing-Menschen von SIKU geben …
30.03.2009
Nö, meine Zugriffszahlen auf dieser Seite interessieren mich gar nicht. Ich schreibe nur für mich. Liest ja eh keiner, sieht man ja an den spärlichen Kommentaren … Leute die ihr ganz offensichtlich hier lest, gebt doch auch mal laut ;-) Nein ganz ehrlich, ich weiß ja wo die Zahlen herkommen. Ab Oktober sieht das wieder anders aus …

29.03.2009
Heute morgen ein paar Stunden im Büro gewesen, bis mich gegen 14.00 Uhr die Familie zum Stadtbummel abgeholt hat. In Oeynhausen war verkaufsoffener Sonntag (was ich an sich ziemlich nervig finde) und Frühlingsmarkt. Also reichlich Remmi-Demmi. Tim ist Trampolin gesprungen, wir hatten das erste Eis des Jahres und die Sonne schickt sich offensichtlich wirklich an, den Frühling einzuläuten.
Zu Hause aber trotzdem erstmal die Beine hoch legen … naja, unter den Schreibtisch. Habe noch an einer Seite für einen Verein gebastelt. Wurde mir richtig warm bei, weil die Sonne plötzlich und unerwartet gegen 18 Uhr durch’s Fenster schien. Da hat mich dann doch noch mal die frische Luft gerufen. Raus auf’s Rad und den kleinen Jungen gleich mitgenommen. Bis zu den Weserbrücken sind wir zusammen gefahren, ich bin dann über die Brücke Richtung Porta gefahren und Alex ist mit Tim umgekehrt nach Hause.
In Vennebeck wurde an einer Kreuzung ein ganzer Wald abgeholzt. Das sieht sehr ungewohnt aus. Bin mal gespannt, was da gemacht wird. Der Asphalt ist jedenfalls noch ein Waschbrett

Auf dem Rückweg von der Porta merkte man den nahenden Frühling. Es waren alle unterwegs: unangeleinte Hunde – groß wie Schafe, Inliner – breit wie Lastwagen und die neue Rennstrecke zwischen Dehmer Grillplatz und Kußbrücke wurde auch bestimmungsgemäß benutzt. Alles bestens! Nur die Zeit ist natürlich eher gemächlich. Timmie ist zwar für seine Verhältnisse im “Turbo-Gang” gefahren (sagt er), aber … naja, ist ja noch ein kleiner Junge.
21 Km | 20 Km/h Schnitt | 37 Km/h max. | 70 Höhenmeter

28.03.2009
Was ein Hick-Hack. Vor über einem Jahr stand die Radstation am Bahnhof in Bad Oeynhausen bereits arg auf der Kippe. Der alte Betreiber war sich nicht sicher, inwieweit er den Betrieb aufrecht erhalten konnte, weil die Bahn den Mietvertrag für den Radladen nicht sicher verlängern wollte. Und es kam tatsächlich wie es kommen musste, Thomas Groß wechselte mit dem Radladen in die Brüderstraße. Einzusehen, dass von dort die Radstation nicht beschickt werden konnte. Nur wer tritt die Nachfolge an? Dazu wusste die Stadt auch keine Antwort. Monatelang wurde sich in Schweigen gehüllt, dann jemand präsentiert, der aber nur Wochen später wieder abgesprungen ist.
Nun hat sich mit dem Handwerks-Service endlich ein kompetenter Betreiber gefunden. Es handelt sich dabei um ein Tochterunternehmen der Kreishanderkerschaft Wittekindsland und der Handwerksorganisationen, die im Bezirk der Kreishandwerkerschaft Wittekindsland ihren Sitz haben.
Die alten, neuen Räumlichkeiten erstrahlen in neuem Glanz und sogar eine kleine Werkstatt für den flinken Service zwischendurch ist installiert.
Heute war die feierliche Eröffnung, zu der sogar der Bürgermeister anwesend war und eine kleine Einführungsrede hielt. Wenn die gute Stimmung aller Anwesenden symptomatisch für den weiteren Betrieb der Station sein wird, dann ist in Bad Oeynhausen – zumindest was diesen Teilaspekt der Fahrradfreundlichkeit angeht – alles in Butter.
Und wie man hörte gehen auch die Buchungszahlen nach oben, seitdem bekannt wurde, dass nun endlich ein gesicherter Betrieb möglich ist. Aufgrund der unsicheren Situation ist die Auslastung der Abstellanlage von fast an die 100% auf angeblich unter 50% gesunken. Da die Leute ja trotzdem noch das Rad benutzt haben, wurden eben alternative Abstellpläze gesucht – und die waren dann auf dem Bahnhofsvorplatz. Nun wird sich hoffentlich auch die Situation der wild abgestellten Fahrräder entspannen. Hat mich persönlich zwar nicht gestört, aber ein richtig hübscher Anblick war’s tatsächlich nicht.

Nachdem die Förmlichkeiten der Eröffnung erledigt waren, gab es den zweiten Teil der kleinen Zusammenkunft. Denn noch eine Neuerung gibt es für die Stadt Bad Oeynhausen: sie ist nun Mitglied im ADFC Kreisverband Minden! Klasu Müller-Zahlmann bekam von Vorstandssprecher Wolfgang Weber die gerahmte Mitgliedsurkunde überreicht.

Nach den Reden, den Fotos und einigen netten Unterhaltungen, habe ich mir noch eine leckere Bratwurst gegönnt und bin dann (glücklicherweise in einer Regenpause) nach Hause geradelt :-)