28.02.2009
Nachdem ich die Nacht eher wach verbracht habe und mich damit beschäftigte, alte Fernsehaufnahmen zurecht zu schneiden und zu muxen, war der Tag ziemlich trödelig. Wollte ein Regal bauen aber verschoben, nachmittags im Werrepark einen Tanzauftritt der kleinen Nichte angeguckt und danach, als ich mich Tim “Episode V” gehört habe, einfach so eingeschlafen. Passiert mir auch nicht oft ;-)
Um kurz vor 18 Uhr hatte ich schon die Abendgarderobe an und überlegte, ob ich DSDS im Sitzsack oder auf dem Sofa guckte, als es am Küchenfenster klopfte und ein Freund sehr erstaunt war, dass ich nicht fertig war. Völlig vergessen! Wir wollten doch mit dem Rad zur Turnhalle um beim Badminton den heimischen Verein anzufeuern! Also flugs in die Jeans geschlüpft, das Fahrrad geschnappt und los.
Bad Oeynhausen gegen Paderborn – und für die Paderborner ging es um den Aufstieg. Den sie wohl dank recht souveränem Auftritt auch geschafft haben. Haben natürlich trotzdem den Lokalmatadoren die Daumen gedrückt. Und nebenbei habe ich versucht in der Halle ohne Blitz halbwegs erträgliche Fotos zu machen. Aber dazu brauche ich wohl wirklich eine andere Kamera. Meine ist noch zu lichtschwach – oder ich zu doof. Eins ist etwas geworden glaube ich, der Rest schon etwas unscharf.

Steht nun schon das zweite technische Gimmick auf der Kaufliste. Playstation 3 (wegen dem BlueRay-Player) und eine digitale Spiegelreflexkamera. Hat mal jemand einen Lottoschein?
28.02.2009
Wobei es gerade wohl weniger die allgemeine Schlaflosigkeit ist, sondern die falsche Abendgestaltung. Ich habe ausnahmsweise vor’m Kamin im Sessel gesessen und auf dem EeePC mit Kopfhörern eine (sehr schön fotografierte!) Dokumentation über Geologen in der Antarktis geguckt. Sehr entspannend – bin ich fast bei eingeschlafen. Und dann auch noch früh ins Bett, gegen 11 Uhr. Absolut untypisch für mich. Und nun habe ich den Salat. Immer wenn ich eigentlich derart ausgeruht bin, kann ich nicht schlafen. Dann fängt’s an zu kribbeln im Arm und ich muß mich bewegen. Super nervig. Ist ja nicht so, dass man davon wach wird, im Gegenteil, mir klappen gleich die Augenlider runter, aber ich kann nicht einschlafen, weil ich ständig mit dem Arm zappeln muß. Jaja, die üblichen Mittelchen “Liegestütz” und “Hanteltraining” habe ich schon durch.
27.02.2009
Jedesmal eine Tortur, wenn ich am Layout was bastele. Klappt es, zerschießt es mir was? Die Seite wächst schon seit mehr als einem Jahrzehnt und wird im wesentlichen per Hand gepflegt. Nix mit CMS und so – SQL Fehlanzeige. Alles händisch mit Includes und bisschen PHP zusammengeflickt. Bloß nicht anfassen, solange es nicht explodiert ist alles OK. Scheint ja auch diesesmal wieder halbwegs funktioniert zu haben. Nur noch mehr geht echt nicht. Dann muß ich wirklich mal über einen kompletten Neuaufbau nachdenken. Und NÖÖÖ, da habe ich gar keine Lust zu.
PS.: Ja ich weiß, ein paar der statischen Unterseiten müssen noch angepasst werden.
26.02.2009
Nichts los im Moment. So im allgemeinen, als auch mit mir. Erkältung war nie richtig weg und seit gestern abend, wird’s auch anscheinend wieder mehr. Halsweh, Kopfschmerzen … bin mit der Gesamtsituation unzufrieden. Gesundheitlich jetzt. Bewegung kommt auch zu kurz, weil ich Warmduscher bei dem useligen Wetter keine Lust habe, mich in den Sattel zu setzen (außer dem Weg zur Arbeit).
Ich will Frühling!
24.02.2009
Die Benzinpreise werden ja nun schon irgendwie nach den Gezeiten oder dem Menstruationszyklus der Frau des Lieferanten festgelegt. Aber nach was die beim Gas gehen, kann ich nicht erkennen …

24.02.2009
Nachdem nebenan der Herr unkreativ ein wenig mit Alexa gespielt hat, musste ich natürlich auch daddeln. Nun bin ich mir über die Relevanz meiner Seiten für die große, weite Welt durchaus im Klaren und weit davon entfernt Höhenflüge zu veranstalten. Aber trotzdem freuen mich Ausschläge in Countern natürlich. Und da fiel mir eine andere Seite zu Themen rund um die Lokalpolitik ein, die sich letztlich darüber mokiert hat, dass die Seite einer ebenfalls lokalen Parteifraktion die Kommentarfunktion ihres Blogs zur Vortäuschung höherer Aktivität mißbrauchen würde. Letztendlich stellte sich das aber als ein Fehler des verwendeten CMS heraus.
Ebendiese andere Seite nimmt für sich in Anspruch, die Meinung der weitaus meisten Einwohner der Stadt zu einem bestimmten Themenkreis zu vertreten und hat ebenfalls einen Counter auf der Seite. So einen, wie man ihn aus dem letzten Jahrzehnt kennt, so einen grafischen Zähler, der immer hübsch einen hochzählt – mit (wahrscheinlich und vermutlich einstellbaren) Intervallen zwischen den einzelnen Visits. Und just dieser wurde in einem der vielen Kommentare auf der Seite neulich erwähnt, da er sich anschickte (und inzwischen auch hat) die Eine-Million-Besucher-Marke zu knacken. Und da bin ich natürlich ein bißchen neidisch ;-) Eine Million, deuka! Aber was eine Million? Pageviews, Visits, gar Hits?
Es gibt bei Alexa ein Funktion, mit welcher man die Reichweite verschiedener Seiten im Netz vergleichen kann. Auch den Rang und meinetwegen auch die Pageviews. Wie gesagt, ich bin mir der mickrigen Relevanz meiner Seite hier durchaus bewusst. Umso erstaunter war ich dann ob des Ergebnisses aus dem Vergleich zwischen meiner privaten Popanz-Seite und der Meinungsplattform der großen Mehrheit in Bad Oeynhausen. Ja, natürlich, die Seite bedient einen eng umrissenen Bereich und ich schreibe über Gott und die Welt, aber trotzdem. Da hätte ich – ganz ohne Polemik – deutlich mehr erwartet.
Zum Vergleich habe ich mal die Reichweite der Neuen Westfälischen dazu genommen. Zwar keine bundesweite Tageszeitung, aber doch schon etwas größer. Die Eine-Million-Besucher-Seite ist übrigens jeweils der rote Strich ganz unten nahe der Nulllinie … zuerst nach Pageviews

Und hier einmal der Reichweitenvergleich

Und natürlich bin ich mir auch der Relevanz und der Ungenauigkeit solcher Tools bewusst. Aber diese Ungenauigkeiten gelten dann für alle damit verglichenen Seiten, eine Tendenz zeigt so ein Vergleich aber durchaus an.
24.02.2009
POL-MI: Rabiater Autofahrer schlug zu
… Als ihm auf der relativ schmalen Straße ein PKW mit ungebremster Geschwindigkeit begegnete, wich er dem VW-Passat aus und hob anschließend -erbost über das rücksichtslose Fahrverhalten- die Hand. Der 51-jährige Autofahrer glaubte einen Stinkefinger gesehen zu haben, wendete und folgte dem Radler. Im Bereich des Buchenweges drängte er den 19-Jährigen nach rechts ab und versperrte ihm den Weg. Er stellte ihn zur Rede, wobei der Radler eine Backpfeife erhielt und ein Tritt gegen die Speichen folgte … Tägliches Geschäft auf den Straßen.
Ich bin gestern seit längerem auch wieder mit dem Rad zur Arbeit und hatte schon vergessen, wieviele Honks da draußen im Auto rum fahren. Auf dem Hinweg ist ein Autofahrer, der mir den Weg versperrte, ja noch gnädigerweise einen halben Meter zurück gerollt, damit ich auf der vorfahrtsberechtigten Straße nicht anhalten mußte.
Auf dem Rückweg waren aber an der Einmündung Breitenbachstraße/Steinstraße ein Mercedes- und ein Audifahrer sehr erstaunt, dass man auch als Radfahrer durchaus mal Vorfahrt hat. Was haben die sich aufgeregt … was die wohl machen, wenn denen mal jemand so kackfrech wie sie selbst die Vorfahrt nimmt?
Mir war das da fast egal, denn ich hatte noch genug Adrenalin im Blut von dem halbwüchsigen Fahrer eines kleinen Lupo, der mich links auf der Gegenfahrbahn der Königstraße gegenüber der Getränkehandlung Held überholte, während ich mich schon zum Abbiegen in die Steinstraße auf der linken Spur eingeordnet hatte. Mehr als ein halber Meter Abstand ist natürlich nicht drin, wenn man sich bei durchgezogener weißr Linie bereits vollständig im Gegenverkehr befindet. Unnötig zu erwähnen, dass er ganz schön zirkeln musste, um bei dem Tempo wieder auf die ganz rechte Spur zu kommen und sich an der sowieso roten Ampel anzustellen. Denn natürlich wollte der Affe geradeaus fahren. Warum er bei roter Ampel die 20 Meter nicht einfach mit 30 (so schnell war ich) hinter mir her fahren konnte, vermag ich nicht zu verstehen. Nicht verstanden hat er offensichtlich auch meine nicht gerade leise vorgetragene Standpauke.
Im Gegenverkehr deutlich zu schnell überholen und dann den Überholten noch schneiden. Und wollte mir erzählen, ich hätte mich falsch verhalten, weil ich nicht auf dem Radweg fuhr. Würde ihm ja zustimmen, wenn da ein Radweg wäre! Und selbst wenn, ist das immer noch kein Grund, selbst so eine Scheiße zu machen. Genauso wenig wie man jemanden verprügelt, der sich (zu Recht) über die eigene rücksichtslose Fahrweise beschwert. Solchen Leute gehört der Führerschein auf empfindlich lange Zeit entzogen. Halbes Jahr tut sicher gut. Und bevor jetzt alle jammern “Und wenn die den Führerschein für den Job brauchen?” … nun, bei solchen Leute sollte die Dauer des Fahrverbots verdoppelt werden! Wer auf den Lappen angewiesen ist und sich so wenig unter Kontrolle hat, bei dem läuft soviel im Kopf verkehrt, dass er gar nicht geeignet ist, ein motorisiertes Fahrzeug zu führen.