andreas edler - mein Senf

31.01.2009

Versackt

Da musste jemand sein Arbeitsgerät stehen lassen … und nun ist es fest gefroren …

Andreas am 31.01.2009 um 23:01 in Foto, Tagesgeschehen | 0 Kommentare |

31.01.2009

3 Monate warme Bude

Der Winter ist überraschend kalt und lang. Wir feuern den Kamin jeden Tag an, um unser Wohnzimmer muckelig warm zu machen. Leider geht das ordentlich auf die Vorräte – aber wird sind vor ein paar Wochen bereits angefangen für Nachschub zu sorgen. Ein Ahornbaum im Wald stand ziemlich windschief und wurde gefällt. Inzwischen ist er auch hübsch zerliegt und gespalten, dem Tranport zu uns stand also nichts im Wege.

Zweimal mußte der New Holland den gefüllten Miststreuer zu uns ziehen und wir haben das Holz im Carport gestapelt. Nun muß es 2 bis 3 Jahre lagern, bevor es verbrannt werden kann. Hoffentlich reicht der Rest im Garten so lange …

Andreas am 31.01.2009 um 21:59 in Arbeit, Haus | 2 Kommentare |

31.01.2009

Verschrottungsprämie

Im Radio überbieten sich die Autohändler mit günstigst Angeboten und tatsächlich – wider meinem Erwarten – rennen die Leute in Scharen zu den KFZ-Verkäufern und reißen ihnen die Spritschleudern aus den Händen. Nur ist das zum Einen leider nur ein begrenzter Zeitraum, denn irgendwann ist der Pott leer, und zum Anderen kurbelt es nicht die Konjunktur an. Oder ist der Einzelhandel ein Konjunkturmesser? Die Autoindustrie schiebt weiterhin Kurzarbeit, bei Opel dauert es weiterhin “wenn’s gut läuft” 8 Wochen bis der Corsa beim Kunden ist und sowieso geht ein Großteil des Geldes zu Skoda, Renault, Peugot, Honda, Toyota … alles urdeutsche Unternehmen. Alles richtig gut für unsere Konjunktur. Darüber kann ich mich schon ärgern.

Der nächste Punkt ist – und das ist gerade in meinem Umfeld passiert – dass da zwar 11 Jahre alte Wagen verschrottet werden, aber so ein Corsa 1.2 Eco mit 80.000 Kilometern auf der Uhr ist nicht das, was ich als Schrottkarre bezeichnen würde. Nicht wenn man sich als Ersatz und für den gleichen Zweck einen Fabia kauft, der mit 60 PS hoffnungslos untermotorisiert ist und dann noch mehr Dreck in die Atmosphäre pustet, als der kleine Corsa. Ich denke solche Fälle gibt es genug.

Vor dem Hintergrund von einer “Umweltprämie” zu sprechen, grenzt schon fast an Verarschung. Ich bleibe dabei, dass man die allgemeine Konjunktur nur dadurch ankurbeln kann, indem man den Leuten die nicht in der Lage sind regelmäßig zu konsumieren, diese Möglichkeit gibt. Sprich: Mindestlöhne und eine Absenkung der Einkommenssteuer in den niedrigen Einkommensbereichen. Wenn ich eh schon 5.000 Euro Netto habe, dann *kann* ich konsumieren und *ich* würde es auch tun. Bei 1.000 Netto für einen Vollzeitjob geht das leider nicht. Da kann ich mir übrigens auch nicht erlauben meinen alten 11 Jahre alten Corsa gegen einen Fabia einzutauschen.

Andreas am 31.01.2009 um 14:46 in Auto, Fraglich, Geld, Politiker | 4 Kommentare |

31.01.2009

Luke, ich bin Dein Vater!

Er kennt bis jetzt nur Episode I und IV als Hörspiel … mit welcher soll ich wohl weitermachen?

Andreas am 31.01.2009 um 11:18 in Film, Kino, Kleidung, Spielen | 0 Kommentare |

29.01.2009

Gewonnen

Von Zeit zu Zeit verlose ich drüben auf filmfacts.de Dinge,, die mir von den Filmverleihern zur Verfügung gestellt werden. Kostet mich (außer dem Porto) nix. Und seit ein paar Monaten möchte ich zu den obligatorischen Gewinnspielfragen auch immer ein Freitextfeld ausgefüllt haben. Die meisten Teilnehmer kommen nämlich über die Gewinnspielforen, klickern sich gerade durch und sind wieder weg. Ich habe dann überhaupt keine Lust, so jemandem z.B. eine Tasche für über 100 Euro zu übersenden, wenn es dafür noch nicht einmal ein “Danke schön” gibt. Naja, darum gucke ich mir neben der richtigen Lösung eben auch noch das Freitextfeld an, was derjenige so schreibt. Die Guten kommen dann in die Verlosung.

Und diesesmal fiel das Los dann sogar auf jemanden aus der Heimatstadt. Der Name sagte mir nichts, die Adresse auch nicht – aber mein Blog war dem Teilnehmer offensichtlich bekannt ;-) Und die Beschreibung, wofür und von wem die Tasche benutzt werden würde, war mit Abstand die ausführlichste. Da der Zielort nur wenige Meter vom Büro entfernt war, habe ich mir das Porto gespart und habe den Preis persönlich übergeben. Ich glaube, das sollte ich öfter machen! Es macht deutlich mehr Spaß, wenn man sieht wie sich andere Leute freuen, als einfach nur ein Paket bei der Post abzugeben.

Andreas am 29.01.2009 um 19:55 in Gewinner | 5 Kommentare |

28.01.2009

Fahrradkontrollen

28.01.2009 | 15:20 Uhr | POL-MI: Weit über 1000 Fahrradfahrer überprüft – immer öfter in der falschen Richtung unterwegs
… Zwar mussten die Beamten insgesamt rund 280 Verwarnungsgelder erheben und Mängelzettel ausstellen, dennoch ist die Zahl der Radfahrer ohne Licht nach Angaben der Beamten leicht rückläufig. Dafür nahm die Benutzung des falschen Radweges leider zu …
Das ist auch meine Beobachtung. Ohne Licht sind hier im Dörgen grob geschätzt nur noch 25% der Radfahrer unterwegs. Nabendynamo sei Dank!

Dass immer mehr Leute auf der falschen Seite radfahren – teilweise sogar auf Seitenstreifen und nicht nur auf kombinierten Geh- und Radwegen – ist allerdings von den Kommunen selbst verursacht. Überall sprießen nur einseitig angelegte aber in beide Richtungen benutzungspflichtige kombinierte Geh- und Radwege aus dem Boden. Ich kann verstehen, dass da bei einigen schlicht der Überblick fehlt, wann und wo man nun fahren soll. Vor allen Dingen da es Straßen gibt, wo beides erlaubt ist – zumindest der Beschilderung nach. Was sich Kommunen dabei denken, verschließt sich mir. Wahrscheinlich gar nichts. … Demnach verletzten sich im Dezember in Minden bei neun Unfällen sechs Personen leicht und eine schwer. In drei Fällen trug der Fahrradfahrer zum Unfall bei, indem er den falschen Radweg benutzte beziehungsweise in die falsche Richtung fuhr … Da dort nicht explizit steht, dass dies ausschließlich durch Radfahrer verschuldete Unfälle sind, gehe ich mal frech davon aus, dass demnach 2/3 der Unfälle eben nicht durch Radfahrer initiert wurden. Das hört sich für mich danach an, dass man die anderen Verkehrsteilnehmer verstärkt kontrollieren sollte. Diese 3 besagten Radfahrer fuhren ja offensichtlich sogar auf einem Radweg. Woher weiß ein kreuzender Verkehrsteilnehmer denn, dass der Radfahrer dazu nicht durch eine entsprechende Beschilderung gezwungen wird? Aber immerhin schreibt die Polizei ja, dass die Radfahrer in den Fällen zu den Unfällen nur “beitrugen”. Der Rest ging dann vom anderen aus.

Ich kann tatsächlich nicht verstehen, warum so ein Bohei um diese Gruppe Verkehrsteilnehmer gemacht wird. Werden für KFZ ähnlich oft ähnlich groß angelegte Aktionen mit Ahndungen ähnlich “schlimmer” Vergehen gemacht? Parken auf Geh- und Radwegen, an Kreuzungen die Radwege zustellen, Vorfahrt an Rad- und Fußgängerüberwegen nehmen usw. An der Eidinghausener Straße könnte man an einem beliebigen Morgen wegen dieser Dinge reichlich Verwarngelder kassieren. Aber leider hat diese Klientel eine zu große Lobby. Das interessiert die Polizei nicht mal wenn sie daneben steht. Aber mit den rüpeligen Radlern kann man es ja machen …

Andreas am 28.01.2009 um 18:03 in Fahrrad, Presse, Verkehr | 3 Kommentare |

27.01.2009

Schwarze Männer und freilaufende Hunde

NW vom 27.01.2009 – Hundehalterin in Panik
Die Sonne geht bald auf, langsam erwacht die Stadt. … Zufrieden beobachtet sie ihre Hündin Ronja, die neben ihr und in der Nähe des Dehmer Grillplatzes über raureifbedeckte Feldwege zieht. Um 7.45 Uhr findet diese Idylle ein jähes Ende, als zwei dunkel gekleidete Männer in etwa 250 Meter Entfernung genau auf die Dehmerin zusteuern. Der Hund schlägt an, die Frau gerät in Panik. Erst später stellt sich heraus, dass es sich bei den zwei Unbekannten um Mitarbeiter des Ordnungsamtes gehandelt hat.
Es ist natürlich eine bodenlose Frechheit, wenn man beim idyllischen Morgenspaziergang in den reifbedeckten Auen durch andere Menschen gestört wird. Da ist es nur allzu natürlich, dass der Hund sofort anschlägt – andere Spaziergänger ist er nicht gewohnt. Üblicherweise rechnet man ja auch nicht mit entgegenkommenden Personen. Und welch Unverfrorenheit: die sind auch noch dunkel gekleidet. Ich würde ebenfalls sofort Panik bekommen. Es ist wirklich schlimm geworden in unseren traumhaft schönen Weserwiesen.

Noch viel schlimmer finde ich allerdings, wenn ich auf frei herum laufende, laut kläffende Hunde treffe. Jeden Augenblick muß ich damit rechnen, dass mich so ein Raubtier anfällt und im besten Fall nur zusabbert. In den seltensten Fällen gehorcht dann der Vierbeiner seinem hilflos rufenden Frauchen/Herrchen “Purzel, bei Fuß!” – Purzel springt fröhlich die Zähne fletschend weiter um den inzwischen panischen Fußgänger oder verfolgt die Füße auf den sich munter drehenden Pedalen des friedlichen Radlers. “Der will nur spielen, der tut nichts!”

Wenn man schon erwischt wird, während man seinen Hund frei herum laufen lässt und nicht rechtzeitig die Kurve kriegt, dann sollte man sich nicht auch noch über das Ordnungsamt mokieren! Vor allen Dingen sollte man niemanden für dumm verkaufen.

Andreas am 27.01.2009 um 18:28 in Bad Oeynhausen, Presse | 4 Kommentare |
Einkaufen?!

blogoscoop
Letzte Kommentare
Counter webhits
Design & Realisation:
www.edler-online.de