andreas edler - mein Senf

23.08.2006

Werre-Wehr Kosten

Ich bin eben mal wieder an der Werre lang gefahren und habe am Wehr geschaut, wie sich alles nach ein paar Tagen darstellt. Nun, es ist keine Besserung zu verzeichnen. Immer noch trostlos, wie sich da in Werste die Werre präsentiert. Und das Echo welches man aus der Zeitung und Gesprächen mitbekommt ist durch die Bank negativ. Ich wage zu behaupten, dass den abgesenkten Wasserpegel niemand gut findet.

Am allerwenigsten die Kanuten, die sich durch eine dauerhafte Auflösung wohl um einen neuen Trainingsplatz für die Jugend und um ein neues Vereinsheim kümmern müssen. Auch diejenigen mit Grundstücken und kleinen Ferienhäusern sind in den Arsch gekniffen. Was soll man mit so einem Steg, der ein paar Meter über dem Wasserpegel schwebt.

Und allen Beteuerungen der Verantwortlichen zum Trotz glaube ich nicht, dass es sich nur um eine temporäre Maßnahme handelt. Angesichts der doch sehr massiven Provisorien zum Stauen des Kokturkanals, sieht es für mich so aus, als ob die dauerhafte Absenkung bereits beschlossene Sache ist. Man fühlt sich ein wenig verarscht.

Und nun mal eine kleine Milchmädchenrechnung:

  • Unzufriedene Bürger, Absenkung der Werre, Nichtreperatur des Wehrs, kein Platz für Kanuten, kein Platz für Angler, Renaturisierungsmaßnahmen des Flußbettes der Werre
    Kosten laut Presse: 10 Millionen, davon Zuschüsse 9 Millionen, bleiben für Bad Oeynhausen 1 Million
  • Zufriedene Bürger, Kanuten und Angler zufrieden, Instandsetzung des Wehrs, hübscher Anblick eines natürlichen Werreufers
    Kosten laut Presse: 1 Million von Bad Oeynhausen zu bezahlen.

Da frage ich mich doch, was man noch groß überlegen muß? Ich behaupte aber jetzt schon mal, dass die Oeynhausener Führung den ersten Weg wählt …


Andreas am 23.08.2006 um 18:42 in Bad Oeynhausen | 0 Kommentare |


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