Bodyshaker

Um richtig Spaß beim Filme gucken auf dem heimischen Sofa zu haben, ist eine ordentliche Baßunterstützung unerläßlich. Dazu setzt man zum einen auf einen Subwoofer oder Standboxen, die einen “Rumms” auch als “Rumms” wiedergeben und nicht mit “Pffft” verwechseln, zum anderen kann man aber auch “lautlose” Unterstützung einsetzen.

Hierzu gibt es seit einigen Jahren sogenannte Bodyshaker. Im Prinzip sind das nichts anderes als Baßchassis ohne Membran. Statt der Membran regt die Schwingspule eine feste Masse an, die mit dem Sitzmöbel verbunden ist, an. So einfach, so effektvoll ist die Sache. Wenn es auf der Leinwand richtig turbulent auf dem LFE-Kanal zugeht, dann beginnt der Bodyshaker mit seiner Arbeit und rüttelt das Sofa ordentlich durch. Richtig dosiert kann das den Filmgenuß recht nachhaltig verbessern.

Tunlichst verzichten sollten man auf dieses tieffrequente Gerumpel bei Musik jedweder Art – da nervt es einfach nur. Ich habe in unser 2 1/2 Sitzer Sofa zwei der günstigsten Shaker implantiert, die ich bekommen konnte. Die teureren Modelle unterscheiden sich meiner Erfahrung nach nur durch eine aufwendigere Umhüllung und sind somit evtl. etwas besser gegen äußere Einflüsse geschützt. Ich habe mein Sofa nicht so oft auf dem Hof stehen und daher reicht wohl die nackte Variante aus.

Die Shaker werden einfach an möglichst festen Stellen innerhalb des Sofas verschraubt – nicht vergessen Kabel herauszuführen – und an einen separaten Verstärker angeschlossen. Das muß nicht ein teurer High-End-Amp sein, es reicht ein ausrangierter Stereoverstärker aus dem Jugendzimmer. Ein extra Verstärker ist unbedingt notwendig, damit man die Vibrationsintensität individuell anpassen kann.

Tja, dann noch den Verstärker an den Sub-Out des Decoders angeschlossen, einen ordentlichen Film eingelegt und ab geht’s ins Vergnügen! :-)

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