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andreas edler

Achillessehnen-Forum

op bei achillodynie
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15.04.09 15:20
silkedierauchige

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op bei achillodynie

hallo zusammen
also an alle die noch nicht operiert sind und "nur so" leiden.
ich hatte 4 jahre lang probleme mit der rechten achillessehne. mal wars ein bischen besser, mal wieder viel schlechter. ich hatte so einen dauerbommel von den verklebungen schon an der sehne dran. nach eben über 4 jahren und x verschiedenen behandlungen von massagen, kg, strom, ultraschall, laser, bandage, achillotrain, stillhalten, doch wieder bewegen, einlagen... hatte ich die schnauze einfach nur voll und hab am 2.4.09 operieren lassen.
doof. äh. igitt. mist.
war 2 tage im krankenhaus u renn seit dem mit der gipsschiene auf krücken rum - haushalt, kochen, arbeiten ist alles nix. und wirklich toll gehts mir auch nicht. wird laufend dick, tut immer noch weh, und ich hab schon keine lust mehr zu lesen.
heute hab ich den vacoped bekommen, den ich ab dem 15.tag tragen soll - für weitere 6 wochen. wenn ich mir andere op-geschichten durchles, frag ich mich echt, obs wirklich so schlimm war. wars wirklich nötig zu operieren??? denen gehts nach der op so, wie mir vorher. na danke. da hätt ich wohl besser vorher mal reingeschaut.
ich traf 3 tage vor dem op-termin auf eine heilpraktikerin/chiropraktikerin die mit cranio-sacral-methode arbeitet. die hat mir versprochen, sie würd das auch ohne op hinbringen. und nach der 1 behandlung die ich hatte gings mir 1 tag lang auch wirklich besser, und dann halt wieder wie immer. wobei sie dann meinte, das würd kommen.
nur ich hatte halt keine geduld mehr und mein op-termin stand.
jetzt zweifle ich, obs richtig war.
ich glaub echt, sie hätts vielleicht doch hinbekommen, und dann wären mir die noch bevorstehenden 3 monate mit gehschuh, krankengymanstik, evtl. reha usw usw möglicherweise erspart geblieben.
also ich kann jedem echt nur sagen - wirklich alles alles alles ausprobieren.
ein bekannter hatte mit der gymnastik am treppenabsatz - also diese dehnung/belastung 5 x täglich - nach 6 monaten erfolg.
und dazu noch cranio sacral - um die ursache zu beheben, nicht die auswirkung.
hätt eigentlich klappen können.
dauert sicher lang - aber mit op ist man ja auch nicht schneller. im gegenteil - wie ich leider erst jetzt weiss.
und allein die vorstellung, dass ich jetzt noch weitere 6-8 wochen alleine nicht mobil bin. nachdems bei mir der rechte fuß ist, ist mit autofahren ja wirklich gar nix.
und dass das mit dem muskelverlust im unterschenkel tatsächlich so deutlich ist wies manche beschreiben, wusste ich auch nicht. ich wollt am 27.5. auf mutter-kind-kur. der arzt in der aufnahme meinte nur ja, das klappt schon. scherzkeks. bis dahin bin ich den vacoped noch gar nicht los. und im büro brennt nach 2 wochen auch schon das chaos durch - von wegen wenn sie wollen, können sie nach 3 tagen wieder arbeiten. wie denn, wenn nach 30 min sitzen der fuß anschwillt.
also - ganz eindringlich an alle - op nur wenns gar nicht anders geht.
und mindestens 2 - besser 3 meinungen einholen. und wer noch keine 3 jahre leidet sollte an eine op nichtmal denken.

23.05.09 23:31
Muttiii

nicht registriert

Re: op bei achillodynie

Hallo an alle,

Mensch, das tut mir ja so leid mit dir . Ich habe seit 10 jahren Achillodynie und zwischendrin gings mir richtig schlecht, konnte nur noch humpeln und hatte vor allem nach dem Sitzen einen solchen Anlaufschmerz, dass ich verzweifelt war. Mein Chirurg hatte mir auch dringend zu einer OP auf beiden Seiten geraden. Zum Glück war meine beste Freundin ebenfalls Chirurgin, so dass ich mir eine weitere meinung einholen konnte. Sie sagte mir: alles ausprobieren und unbedingt zunächst konservativ behandeln, denn eine OP an einer kranken Sehne ist immer ein Risiko. Dann ging ich zu einer Heilpraktikerin, die mich nach der Bowen-Methode behandelt hatte. Genau weiß ich nicht, was hier passiert, aber angeblich verbessert dies die Funktion der Fascien und überhaupt des Stoffwechsels. Außerdem bekam ich Vitaminpräparate und das hat die erste Verbeserung gebracht. Heute nach 2 Jahren bin ich fast beschwerdefrei, aber ich muss darauf achten, dass ich immer Eilagen trage, regelmäßig dehne und vor allem Vitaminpräparate einnehme. Ich kann jedem nur raten, alle konservativen Mittel zuerst auszuschöpfen.

31.05.09 10:47
Strübchen

nicht registriert

Re: op bei achillodynie

Ja und ich hatte die HP-Behandlung für meine Reizung im Ohr, mit Akupunktur, das hat auch super geholfen!!! Schulmediziner wollen doch meistens nur Geld verdienen. Die Sehne, die gerissen war, ist mit OP behandelt worden und ich zweifle, ob das echt gut war?

13.01.10 14:33
ICH

nicht registriert

Re: op bei achillodynie

ICH BIN AM 26AUGUST 09 AN DER RECHTEN ACHILLESSEHNE OPERIERT WORDEN!ICH HATTE EINE GEWEBEEINLAGERUNG MIT EXTREMER ENTZÜNDUNG! BEI DER OP WURDE MEIN GEWEBE ENTFERNT WOBEI DIE SEHNE GESPALTEN WURDE!JETZT GEHT ES AUF 5 MONATE ZU DIE VERGANGEN SIND ICH TRAGE MITTLERWEILE WIEDER EINEN VACUPED SCHUH DA BEIM CT RAUSGEKOMMEN IST DAS ICH EINEN CA 5 CM LANGEN TEILRISS IN DER SEHNE HABE!!! SEIT DER OP HATTE ICH STÄNDIG NE SCHWELLUNG UND SCHMERZEN UND JETZT WEIS ICH AUCH WARUM!!! ICH ERFAHRE JETZT ENDE DES MONATS OB DER SCHUH WAS GEBRACHT HAT WOBEI ICH IMMER NACH WIE VOR SCHMERZEN HABE UND DIE SCHWELLUNG NICHT MAL ANSATZWEISE KLEINER GEWORDEN IST!!!! ICH BIN AM ENDE MEINER NERVEN ANGELANGT!!! WER HAT ÄHNLICHE NEGATIVE ERFAHRUNGEN GEMACHT ODER WER HAT NEN RAT FÜR MICH BESTEN DANK IM VORAUS!!

14.01.10 07:12
Andrea

nicht registriert

Re: op bei achillodynie

Hallo ICH,

deine Geschichte hört sich nicht so toll an. Das Problem ist, wenn die Achillessehne schon länger entzündet ist, dann wird sie mehr und mehr geschädigt. Mein Arzt sagte nach meiner 1. OP zu mir, meine AS sei sehr morode und er befürchte, dass sie nicht hält und er hatte damit Recht.

Ich hatte vor meiner 1. Ruptur schon ca. 3/4 Jahre Probleme mit Entzündungen in der AS. Im Oktober 2008 ist sie dann gerissen, nach der OP schaffte ich 20 Wochen bis zu meiner Reruptur, im März 2009 wurde ich das 2. Mal operiert und jetzt im Dezember wurde wieder eine Teilreruptur festgestellt.

Meine ganze Geschichte kannst du unter folgendem Link lesen:
http://www.andreas-edler.de/achillessehn...235_14.html#133

Bei AS die durch Entzündungen so geschädigt sind hilft nur eins, so lange wie möglich nach der OP schonen und danach ganz langsam alles angehen.

Was mich bei dir aber wundert, ist dass du trotz Ruhigstellung im Vacoped Schmerzen hast, das dürfte eigentlich nicht sein. Gegen die Schwellung hab ich mir einen Kompressionskniestrumpf verschreiben lassen, denn nach so einer OP ist es ganz normal das der Fuß noch lange danach anschwillt. Der Strumpf hilft mir sehr gut die Schwellung in Grenzen zu halten.


Ich wünsche dir gute Besserung und viel Geduld.


LG
Andrea

16.01.10 00:27
Gecko

nicht registriert

Re: op bei achillodynie

Hallo an alle,
das hier hört sich ja nicht so gut an. Werde es aber auch mal mit einem Kompressionsstrumpf versuchen Meine Op war am 11.12.09 und ich laufe in der Wohnung schon barfuss rum. Draussen allerdings noch mit dem Walker. Anfang Feb. möchte ich ohne alles wieder Auto fahren und laufen (arbeiten) können. Hat jemand noch Tipps um die Schwellungen und Schmerzen in den Griff zu bekommen?
Ich wünsche allen gute Besserung

16.01.10 09:11
Andrea

nicht registriert

Re: op bei achillodynie

Hallo Gecko,

erst mal willkommen im Club. Du darfst nach 5 Wochen schon barfuß rumlaufen?
Das erscheint mir sehr schnell. Denn nach der OP sollen die meisten wenn sie auf normale Schuhe umsteigen dürfen noch mindestens 1/2 Jahr ein Fersenkissen im Schuh haben.

Ich weiß nicht ob du meine ganze Geschichte gelesen hast (siehe Link oben), aber ich hatte 20 Wochen nach der 1. OP noch eine Reruptur und jetzt 8 Monate nach der 2. OP eine Teilreruptur. Ich bin zwar nicht die Regel und ich möchte dir auch keine Angst machen, aber ich möchte dir zur Vorsicht und Geduld raten.

Die Schwellung wird die noch länger begleiten, vor allem wenn du wieder den ganzen Tag auf den Beinen bist, Schmerzen hatte ich nach den beiden OP's allerdings so gut wie keine. Vielleicht solltest du wirklich alles etwas langsamer angehen.

Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute.

LG Andrea

11.02.10 13:21
Pablo

nicht registriert

Re: op bei achillodynie

Ich habe auch eine "schöne" Geschichte !

Angefangen hatte alles vor 6 Jahren mit einem leichten stechen an der Sehne ! Doch wurde es nach kurzer Zeit schlimmer und schlimmer und ich beschloß zu meinem Arzt des vertrauens zu gehen ! Dieser riet mir den Fuß still zu halten und immer wieder Eis drauf zu tun, desweiteren bekam ich Einlagen verpasst ! Es wurde wieder besser und ich spielte weiter Fußball, doch nach einem Jahr war alles wieder da, schlimmer als zuvor und es half auch nichts ! Wieder zum Doc der überwies mich an einen Ortopäten ! Man stellte mich auf den Kopf, stellte nen Beckenschiefstand fest und ich bekam mal wieder Einlagen verpasst aber andere ! Es half nichts !

Wieder zum Doc doch diesmal zu einem anderen, dieser guckte drauf, sagte mir irgendwas von ner Spritze und Injektion da war es auch schon passiert, eine Cortisonspritze bekam ich ! Hab ich mir doch dabei nicht weiter was gedacht, machte ich meinen nächsten Schritt und jeglicher Schmerz war verschwunden !!!! Wundermittel dachte ich !

Wieder Fussball ein halbes Jahr lang ,wieder Spritze ein viertel Jahr ,Spritze 4 Wochen, und alles war wie gehabt ! Schmerzen !

Nächster Schritt Krankenhaus.


Man hat mich September an der linken Achillessehne operiert ! Man sagte mir nach 6-8 Wochen könnte ich wieder beschwerdefrei laufen. Nun im Februar nach mittlerweile 5 Monaten kann ich dies immer noch nicht ! Und ich spreche nicht vom Joggen sondern vom normalen gehen !!!!!

Ich denke ich bin 32 Jahren restlos verbraucht !

Ich will nicht mehr und kann auch nicht mehr ! Und Vertrauen zu irgendeinem Doktor/Arzt habe ich auch keins mehr ! Jegliche Heilpraktiker können mir gestohlen bleiben ! Hatte ich zwischendurch auch ausprobiert, hatte allerdings das Gefühl als würde es dannach schlimmer !

Tja Fazit: Bei mir hat gar nichts geholfen !!!!!

11.02.10 13:53
Andrea

nicht registriert

Re: op bei achillodynie

Hallo Pablo,

das hört sich alles nicht sehr gut an. Deine Vorgeschichte ist ähnlich der meinen. Ich hatte auch jahrelang Achillodynie und bekam dann auch mehrmals Cortisonspritzen in die Sehne. Eine Antibiotikabehandlung wg. einem Infekt gab mir dann im Oktober 2008 den Rest, da war meine 1. Ruptur.

Das Problem ist, dass die Sehne inzwischen sehr degeneriert ist und die kleinsten Belastungen führen immer wieder zu Microrissen und dann hast du wieder Schmerzen. Ich hatte deswegen im März 2009 eine Reruptur und jetzt im Dezmber 2009 eine Teilreruptur. Inzwischen bin ich wieder bei einem anderen Arzt und der hat mich sehr ernst genommen.

Er meinte, die Sehne müsse auf alle Fälle noch weiter behandelt werden, aber ich müsse auch aufpassen, dass sie nicht nochmal reißt. Ich solle die Sehne zwar soviel wie möglich bewegen, aber mit nicht zu großer Belastung. Das heißt, wenn man auf der Couch liegt, den Fuß immer hin und her wippen oder auf dem Fahrradergometer mit wenig Belastung fahren. Die Sehne lebe durch die Durchblutung und umso mehr sie geschont wird und so poröser wird sie.

Dass du beim Heilpraktiker eine Verschlimmerung verspürt hast, das wäre ein gutes Zeichen gewesen, da hättest du weiter machen sollen. Durch homöopathische Mittel gibts immer eine Erstverschlimmerung, bei Weiterbehandlung kommt aber dann nach und nach die Besserung. Du musst bedenken, du hast das Problem ja auch schon lange Zeit und das kann nicht von heute auf morgen weggezaubert werden.

Ich wünsch dir trotz allem gute Besserung

Gruß Andrea

13.02.10 13:41
Pablo

nicht registriert

Re: op bei achillodynie

Hallo Andrea !

Es ist ja nicht so als wäre ich nur einmal bei einem Heipraktiker gewesen, da war ich wohl des öfteren !

Aber das was du da erzählst.... da kriege ich Angst ! Ich lese da nur Ruptur, Teilruptur......

All das mit dem Bewegen kenne ich auch und viel dehnen soll ich auch ! Wenn es ja mal helfen würde, irgendwas und ich wäre dabei !

Was die alles mit dem Bein veranstaltet haben, da fehlen mir die Worte !

Habe jetzt am 22.02. nochmal einen Termin im Krankenhaus, der will sich das nochmal angucken, mal sehn was er sagt ! Ob es nochmal ein Strohhalm ist vermag ich nicht zu glauben....leider.....

Aber bis an mein Lebensende mit den Schmerzen möchte ich ja auch nicht leben ! Daher wird weiter ausprobiert und ausprobiert und ausprobiert.....

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