| Wer hat Erfahrung mit konservativer Therapie nach Achillessehnenriss? |
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09.05.10 11:14
tobi85
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Wer hat Erfahrung mit konservativer Therapie nach Achillessehnenriss?
Hallo, ich bin 25 jahre, neu hier und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Ich habe mir am 30.04.2010 beim Sprint(Fussballtraining) die achillessehne gerissen. Bin dann ins Krankenhaus und nach einer genauen Untersuchung sagte mir der Arzt, die Sehne ist durch. Abstand zwischen den Enden beträgt 1,5cm, in Spitzfussstellung treffen die sehenenenden aufeinander. Er schlägt mir eine OP vor.Auf nachfrage von Mir ob es ohne OP auch geht sagte er das es so auf jedenfall zusammenwächst aber ich werde dann halt nicht mehr fussballspielen können, weil ich nach einer konservativen behandlung nicht mehr die kraft im Fuss bekomme wie vorher.
Ich entschied mich für die konservative Behandlung.
Da für mich Fussball oder andere ähnliche Sportarten für mich eh nicht mehr in frage kommen(2001,Schulterbruch rechts,2004 Kreuzbandriss links,2007 Schulterlluxation links alles beim fussball)meinte mein Hausarzt das die konservative Behandlung die richtige ist.
Ich habe jetzt vacoped in 30 grad spitzfussstelllung.
Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Gruß Tobi
Zuletzt bearbeitet am 09.05.10 11:16
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09.05.10 11:42
Andreas  Administrator

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Re: Wer hat Erfahrung mit konservativer Therapie nach Achillessehnenriss?
Die Festigkeit der Sehne ist nach einer konservativen Behandlung identisch mit der, die durch eine operative Behandlung erzielt wird. Es gibt hier genug Betroffene, die nach einer konservativen Behandlung wieder ihren Sport - auch Fussball - ausüben.
Bei Patienten, bei denen ein höheres Risiko der Bewegung während der Behandlung vermutet wird - z.B. jüngere Menschen, die "hibbelig" sind ;-) - wird gerne operiert. Man muss bei konservativer Behandlung disziplinierter sein. Ansonsten hast Du nur Vorteile: keine Operationsrisiken, keine Folgeinfektionen, keine Schmerzen.
Gruß
Andreas -- Der Verlauf meiner Ruptur bzw. deren Heilung ... mein Senf!
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09.05.10 22:12
Eledilnicht registriert
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Re: Wer hat Erfahrung mit konservativer Therapie nach Achillessehnenriss?
Hallo,
ich (37 weiblich) habe mir meine Achillessehnenruptur (komplett durch) vor exakt einer Woche (02.05.2010) beim Bowling zugezogen.
Im Unfallklinikum wollte man sofort operieren (Privatpatient) , ich wollte aber zunächst vom Adrenalin runter und mich um Information bemühen. Dazu kommt, dass ich Panik vor einer OP in Vollnarkose hatte, da ich erst im letzten Jahr nach einer Bandscheiben-OP lange brauchte, um wieder auf die Beine zu kommen. Das hat man mehr oder weniger beleidigt zur Kenntnis genommen und den rechten Fuß erstmal in Spitzfußstellung eingegipst. Seit 3 Tagen habe ich den VacoPed mit 30 Grad und sehe sehr zuversichtlich in die Zukunft.
Meine Recherchen im Netz ergaben, dass die Gefahr einer Reruptur geringfügig höher ist bei konservativer Behandlung. Das wird durch die fehlenden möglichen Folgen bei einer OP aber aufgewogen....sehe ich jedenfalls so.
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10.05.10 12:03
heike1nicht registriert
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Re: Wer hat Erfahrung mit konservativer Therapie nach Achillessehnenriss?
Hallo,
wenn ich noch mal wählen könnte, würde ich es auch konservativ machen.
Und wenn überhaupt operativ, dann miinimalinvasiv. Dies ist die schonenste Methode für das Gewebe; und dies ist wichtiger als man denkt. Ausserdem gibts dann weniger Wundheilungsstörungen, weil die Naht dann nicht direkt über der Sehne verläuft. Die Haut dort ist eh sehr dünn und wenn man das Bein belastet, ist die Haut dort unter enormer Spannung. Minimalinvasiv machen aber längst nicht alle Krankenhäuser. Also vorher fragen.
Die meisten àrzte raten zum Operieren, zumindest wenn sie selbst operieren. Vollnarkose braucht man aber nicht, ich bin selbst 2x mit spinalanästhesie operiert worden. Warum vollnarkose nötig ist, sollen die mal erklären.
Gruss, Heike
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11.05.10 11:07
pepeluschkonicht registriert
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Re: Wer hat Erfahrung mit konservativer Therapie nach Achillessehnenriss?
zwei wochen zwei tage ist es her der riss wird konservativ behandelt. schmerzen sind weg allerdings neige ich zum starken verkrampfen der wadenmuskulatur was besonders nachts nicht angenehm ist.gestern hatte ich ultraschall der arzt konnte noch keine heilanzeichen sehen und meinte ich würde wahrscheinlich um eine op nicht herumkommen. darauf hin ging ich zum primar und ließ mich anschauen dieser meinte die rupentzündung ist schon wunderbar zurückgegangen und jetzt soll ich mit einer orthese mit dem belasten beginnen. man merkt der schulmedizin an hier nicht unbedingt ein wundermittel zu haben und bei 5 ärzten hat man fast schon 5 meinungen. mein gefühl sagt mir das die konservative meth. besser ist. in zwei wochen weiß ich mehr und melde mich dann wieder
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11.05.10 15:50
Toninicht registriert
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Re: Wer hat Erfahrung mit konservativer Therapie nach Achillessehnenriss?
Hallo zusammen, meine Ruptur war vor 5 Jahren habe ebenfalls auf konservativ gesetzt, und ich muss sagen jederzeit wieder, bei mir war der Riss fast am Muskelübergang, also wär eine OP eh nicht sehr optimal gewesen. Hatte damals den Vacoped 30° f. 4 Wochen, dann 15° f. 4Wochen und 0 Grad f. 2 Wochen. Schaut euch auch die Maistherapie an, nachlesen, hat mir sehr gut getan. Leute Kopf hoch und nicht verrückt machen, in der Ruhe liegt die Kraft. Euer Toni
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29.06.10 15:44
Eriknicht registriert
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Re: Wer hat Erfahrung mit konservativer Therapie nach Achillessehnenriss?
Hallo zusammen,
ich habe mir am 13.06. beim tennis die rechte Achillessehne gerissen,sofort Krankenhaus, dann OP am 15.06. Ging eigentlich alles fast ohne Schmerzen. Ich habe seit der OP vor 14 Tagen einen vacoped mit Spitzfussstellung. Ich nehme den schuh oft ab da ich noch kühlen muss. Leider habe ich von meinem Arzt keine infos über den weiteren Verlauf erhalten, ausser ich sollte Geduld haben. Ich fange jetzt an den Fuss etwas zu belasten,natürlich nur mit Gehhilfen. Ich hoffe die Genesung geht schnell da ich auch wieder arbeiten muss,kann mirjemand Tips geben wies am besten weitergeht ?
Viel Grüße und gute Besserung an alle die zur Zeit das Gleiche erfahren
Erik
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01.08.10 22:35
Ullinicht registriert
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Re: Wer hat Erfahrung mit konservativer Therapie nach Achillessehnenriss?
Hallo,
hab mir vor 5 Tagen die Achillessehne halb durchtrennt, werde auch mit konservativer Therapie behandelt. Ich hatte eigentlich kaum Schmerzen, aber seit einem Tag habe ich fast dauerhaft Schmerzen in der Wade (ähnlich wie bei einem Hundebiss). Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen oder vielleicht Tipps.
Wünsche allen Gleichgesinnten alles Gute,
Ulli
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02.08.10 21:27
tobi98nicht registriert
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Re: Wer hat Erfahrung mit konservativer Therapie nach Achillessehnenriss?
Hallo,
Ich hatte auch nach ein paar tagen ziemliche Schmerzen in der Wade. Vor dem Aufstehen zuerst hinsetzen das hilt ein wenig. Ansonsten meinte mein Arzt das sei wegen dem Muskelabbau. Das war dan auch so, denn nach 2 Wochen waren die schmerzen weg und die Muskulatur hat ziemlich stark abgebaut. Mitlerweile sind 3 Monate nach meinem Riss(Sehne war komplett durch) vergangen und seit 4 Wochen gehe ich ohne VacoPed-Schuh. Für mich war die Konservative Behandlung der beste Weg da ich jetzt schon ohne Probleme so gut wie alles wieder machen kann. Meine Achillessehne ist jetzt 1 cm länger als normal aber bis jetzt merke ich keine Einschrenkung.
Wenn du noch irgendwelche Frage hast schreib einfach. Hoffe das hier hielft ein dir ein wenig.
MFG Tobi
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10.08.10 10:13
Ullinicht registriert
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Re: Wer hat Erfahrung mit konservativer Therapie nach Achillessehnenriss?
Hey danke für die Antwort! Die Schmerzen werden jetzt auch langsam erträglicher. Hoffe, dass es bei mir auch so schnell geht mit dem verheilen! MfG Ulli
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