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13.04.11 14:24
mariasabin

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Heilungsverlauf
Hallo,
ich habe mir beim Basketball am 25.3. die rechte AS gerissen, am nächsten Tag sofort mit Vacoped versorgt, 15 Grad Einstellung, OP am 28.3. mit offener Naht.
Danach wieder Vacoped, aber wieder nur mit 15 Grad. Beim Riss kein Knall zu hören, davor aber seit Monaten Schmerzen, auch im Ruhezustand. Seit dem Tag nach der OP keinerlei Schmerzen, ab und zu ein leichtes Kitzeln oder Ziehen an der Sehne. Die OP-Fäden sind raus, die Naht sieht gut (unter med. Aspekten ) aus, trocken, reizlos. Knöchel und Bein soweit beurteilbar wenig geschwollen. Ich durfte sofort 20 Kilo teilbelasten, nach 4 Wochen soll über 10 Grad auf Nullstellung gegangen werden. Eine Sehnenfaser wurde histologisch untersucht, das Ergebnis bekam ich leider nicht, da die Entlassung aus Kh vor dem Ergebnis war.
Ich habe nach 2 Wochen (also vor 3 Tagen) wieder angefangen stundenweise zu arbeiten, laufe eigentlich ganz passabel an den Krücken.
Nun komme ich zu meiner eigentlichen Frage: was denkt ihr, wann kann ich wieder autofahren und noch viel wichtiger: werde ich in der 15. Woche nach der OP eine lange Autofahrt in den Urlaub (1000km - 10 Std. ) (als Fahrer) machen können ? Wie läuft es sich in der 15. POP auf kieseligem Strand ?
Ich hoffe sehr, dass die Heilung, die bisher so problemlos verlief, auch weiter so fortschreitet. Wobei ich schon ziemlich unsicher bin, wenn der Fuß zum Waschen, Frotteebezug wechseln etc. aus dem Vacoped muss. . Ist es eigentlich normal, dass der Sehnenbereich sich von seitlich her betrachtet so weich anfühlt ? Eine weitere Sorge, die ich habe ist, dass die Heilung von Dauer ist, weil ich eine Haglund Ferse habe, d.h. dort wo die Sehne angewachsen ist, quasi ein Überbein....
Es wäre sehr schön, wenn mir ein paar Leidensgenossen antworten könnten...
Maria
Zuletzt bearbeitet am 05.05.11 21:01
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13.04.11 15:40
AB250263
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Re: Heilungsverlauf
Hallo Maria, wir haben was gemeinsam. Habe ebenfalls am 28.03. meine rechte A-sehen geflickt bekommen. Habe heute bereits einige Kommetare erstmalig ins Netz gestellt. Bin mit 48 Jahren noch zwei Jahre älter als Du aber ein echtes Kämpferschwein (zumindestens behaupten das meine langjährigen Freunde-unter Ihnen auch ein A-OP und später auch noch Kreuzbändergeschädigter). Da ich das ganze bereits im Jahre 2002 am linken Bein bewältigen mußte, weiß ich noch ganz gut wie Du Dich fühlst. Habe mir nach Rückkehr aus dem Krankenhaus direkt (durch Zufall) eine Studienarbeit von Timm Knodel Titel Rehabilation nach Achillisehenruptur besorgt und da stehen ganz wertvolle Tipps drin. Kannst Dir das Ding selber für 9 Euro besorgen oder ich schreibe Dir das wichtigste raus. Ist auf 15 Seiten (DIN A5) recht überschaubar was wichtig ist. Nun zu deiner Frage mit dem Auto fahren. Nach meiner ersten Ruptur habe ich mir damit beholfen, das ich unter die Gipsschiene einen offenen Birkenstock mit Gummibändern fixiert habe, da mein Motorradstiefel mit Keil erst eine oder zwei Wochen später da war und ich aber nach drei Wochen wieder arbeiten gegangen bzw. gefahren bin. Allerdings war das deas linke Bein, Kupplung. Bin nach 9 Wochen nach OP mit meiner Frau in die Türkei - blaue Reise - eine Woche auf nem schwankenden Böötchen, war zwar auch erst ein bisschen skeptisch, aber man wächst an seinen Aufgaben. Heute habe ich meine erste Autofahrt mit rechter Ruptur hingelegt, da ich schon bei fast 0° bin und auch so keine Schmerzen habe. Habe mir meinen Bergwanderstiefel aus dem Schrank geholt und los gings. Prima Gefühl wieder Wind um die Nase wehen zu lassen (Cabrio). Den gestern bekommenen Neopren/Plastikstiefel werde ich wohl nur für die Arbeit zum Einsatz bringen. Mal schaun was der DR. morgen so sagt. Ansonsten hilft nur Training, Training, Training, auch wenn`s manchmal schwerfällt. Habe heute noch zum statischen MUskeltraining mal mit dem Gleichgewichtstraining im Sitzen angefangen. Brett aus dem Küchenhängeschrank auf eine Plastikflasche und los geht die Wipperei und Rollerei nach links und rechts. Ist für Dich aber vielleicht ein bisschen zu früh. Ich gehe davon aus das Du bei guter Konstitution und einigermassen Trainingseifer locker wieder fit bist für deinen Urlaub im Juli. In meinem schlauen Buch steht das man mit dem Training beginnen kann wenn man Zehenstand schmerzfrei durchführen kann und die Gehfähigkeit ohne Abweichung im Gangbild möglich ist. Ich denke spätestens ab diesem Zeitpunkt ist Auto fahren erlaubt, obwohl sich keiner da zu einer präzisen Aussage hinreisen läßt. Also good luck. Andreas
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16.04.11 13:04
mariasabin

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Re: Heilungsverlauf / neue Frage...
Hallo,
ich hab noch eine neue Frage.... mein Arzt meinte beim letzten Kontrollbesuch, dass ich mal ein paar "feste" Schuhe mitbringen soll, weil ich darauf für beide Seiten einen Fersenkeil bekommen, damit ich nach 5 o 6 Wochen POP dann vom Vacoped auf diese Schuhe umsteigen kann. Nun weiß ich nicht, wie so etwas aussehen soll und vor allem welche Schuhe ich dafür nehmen soll. Ich denke Turnschuhe sind bequem und fest, nur habe ich eigentlich fast nur solche, die eine Sohle mit starkem Profil haben. Da wird dieser Keil doch wahrscheinlich draufgeklebt. Wenn die Sohle zu starke Rillen und Profil hat, dann wird das nicht so gut halten und das soll es ja aber auf jeden Fall, nicht dass der Schuh dann die Sohle verliert und ich meine AS erneut.....
Welche Erfahrungen habt ihr ? Muss der Schuh auch ne Nummer größer sein ? Soll er über den Knöchel gehen ?
Ich freue mich über jede Info und Anregung, einen sonnigen Tag Maria
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16.04.11 15:08
camel2000
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Re: Heilungsverlauf
Hallo Maria,
der Fersenkeil kommt in die Schuhe, die Sohle bleibt wie sie ist. Ich hatte die 1. ASR 2001 (links) und vor gut 2Wochen hat es mich rechts erwischt, kenne mich also ein bißchen aus. Über den Knöchel muß Schuh nicht unbedingt, ich fand es damals aber angenehm, weil man sich halt noch etwas geschützt fühlt. Der Wadenmuskel ist ja nach 6 Wochen nur noch Pudding.
Viele Grüße, Steffen
Zuletzt bearbeitet am 16.04.11 15:25
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17.04.11 11:14
AB250263
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Re: Heilungsverlauf
Halli hallo, wollte noch die restlichen Tipps aus der Studienarbeit an alle los werden die mit Ihrer neugestalteten Achilissehne kämpfen . So bald es geht (frühestens 3 Wochen nach OP wegen Wundheilung) sollte man die operierte Stelle und auch den Wadenmuskel in Querrichtung zur Sehnen massieren. Nennt sich fachbegriffsmäßig Querfriktion Ich werde mir dazu das Öl Feingold Vitamin E supra 600l E aus der Apotheke holen. Soll laut Internet-Tipp zusätzlich helfen das vernarbte Gewebe geschmeidiger zu machen. Als Übungen zu Beginn nach der OP schlägt die Studie folgendes vor: 1) Plantarflexorendehnung, zu hochdeutsch, Fuß bzw. Zehen nach unten drücken, weg vom Körper ohne Widerstand 2) Den M.gstocnemius Muskel(dreiteiliger hinterer Wadenmuskel)wie folgt trainieren.a) Unterschenkel bäuchlings im Knie einknicken Richtung Po. Intesität 3x30 mit 1 min. Pause. b) gleich Übung wie a nur seitwärts liegend. c) Unterschenkel im Stand Richtung Po einknicken 3) Plantarflexorenerweiterung, zu hochdeutsch, Fuß bzw. Zehen nach unten drücken, weg vom Körper gegen elatischen Widerstand 4) Doralextensionsdehnung, zu hochdeutsch, Fuß bzw. Zehen nach oben drücken, zum Körper ohne Widerstand 5) Doralextensionserweiterung, zu hochdeutsch, Fuß bzw. Zehen nach ob drücken, zum Körper gegen elatischen Widerstand 6) Sagitale u. transversale wechselde Widerstände (hochdeutsch=senkrechte u. waagerechte Widerstände wechselseitig) dem Bein zuerst im Sitzen u. S später im Stehen aussetzen. Viel Erfolg beim ausprobieren und vielleicht kann ja jemand der Krankengymnastik verschrieben bekommen hat die obengenannten Übungen mal bei Krankengymnasten hinterfragen, bzw. bestätigen lassen. Für weitere Tipps bin ich natürlich auch sehr dankbar. Man will ja im Sommer wieder fit sein.
Was ich zusätzlich noch ab Anfang Mai tun werde, ist nach der Arbeit 3 x die Woche ins Schwimmbad fahren und dort ausser schwimmen am Beckenrand Dehnübungen zu machen. Das hat mir vor neun Jahren am linken Bein am meisten geholfen.
Gruß und schönes Restwocheende Andreas
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03.05.11 10:14
bluerunner
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Re: Heilungsverlauf
Hallo ihr,
nachdem ich Heute meinen letzten Arztbesuch hatte, eine kleine Zusammenfassung meiner letzten 9 Wochen.
25.02.2011 OP, Miminal-Invasive Methode 26.02.2011 Mit Gips ab nach Hause 28.02.2011 Vacoped mit 20 Grad, keine Belastung 08.04.2011 Vacoped 0 Grad mit Übergang auf Vollbelastung 19.04.2011 Normale Strassenschuhe ab jetzt ohne Krüken mit Vollbelastung 03.05.2011 Vom Arzt entlassen, aber nicht gleich wieder Fussball oder Badminton spielen
Ich hatte wohl bei beiden ASR Glück und sie sind ähnlich gut verheilt. Immer schön fleissig massieren, schmieren und auf den eigenen Körper hören. Ich geh seit 2 Wochen wieder schwimmen und jetzt heißt es weiter die Wadenmuskulatur aufbauen. Gehen sieht wieder normal aus, Treppe abwärts dauert noch etwas.
KG, LD oder Sono hatte ich bei beiden ASR nach der OP nicht.
Viele Grüße und allen guten Heilungsverlauf,
Herbert
ASR links 11.02.2011, OP 25.02.2011, Vacoped 20 Grad ab 28.02.2011, 5 Grad Übergänge auf 0 Grad ab 08.04.2011
ASR rechts Januar 2000, Aircast Walker, keine Probleme, 10 Jahre Sport ohne Probleme
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03.05.11 17:22
mariasabin

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Re: Heilungsverlauf
Hallo Herbert,
ich bin wirklich froh, dass es auch gute Heilungsverläufe gibt.
Es wäre schön, wenn auch die mit normaler Heilung hier berichten, denn die Psyche spielt bei der langwierigen Verletzung eine wichtige Rolle und man braucht viel Geduld. Da finde ich es sehr aufbauend, wenn ich höre, dass es viele problemlose Heilungen gibt.
Klar ist aber auch, dass halt hier Leute Hilfe suchen, wenn es nicht so gut läuft.
Danke und weiterhin alles Gute, Maria
24.3. ASR nach monatelangen Schmerzen beim Basketballtraining 28.3. offene OP- 5 cm Narbe, 2 T KH Entlassung m Vacoped 15 ° 4 Wochen 15° mit Teilbelastung 20 Kg 2 Wochen Reduzierung Gradzahl bis Null bei Vollbelastung keine KG, keine LD, kein Sono,
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13.05.11 19:37
fa1234
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Re: Heilungsverlauf
Ich wollte auch nochmal eine Rückmeldung geben (8 1/2 Wochen pOP):
In dieser Woche habe ich nach und nach auf normale Schuhe mit Fersenkissen gewechselt. Erst nur zu Hause und im Büro, seit gestern dann auch ganztägig (inkl. am Tag ca. 4x 200m Weg zu Bahn und Bus). Eigentlich ohne Probleme bzw. eher mit den üblichen Dehnungsschmerzen im Gewebe und in der Sehne. Der Gang sieht zwar alles andere als rund aus und jeder Meter dauert eine Ewigkeit, aber es geht. Barfuß und in Birkenstocks zu laufen klappt fast noch besser, als in den normalen Schuhen. Vielleicht auch, weil es dann nicht so am Fuß drückt. Der Fuß an sich ist immer noch geschwollen (passe selbst morgens nicht in normale Socken rein) und abends merkt man die Belastung deutlich. Abhilfe schafft dann aber die Hochlagerung.
Gestern hatte ich meine vierte Physiotherapie. Da hat es das Fräulein ganz schön übertrieben. Neben Dehnungsübungen mit Gewichten war auch ein Fuß-Wippbrett auf dem Tagesplan. Dieses war ca. zehn Zentimeter hoch und ließ sich auch dementsprechend weit in zwei Richtungen bis auf den Boden wippen. Erste Übung war das wippen bzw. balancieren nach vorn und nach hinten. Nach vorne bis auf den Boden (Spitzfußstellung) war kein Problem. Nach hinten wurde es aber schmerzhaft. Nachdem ich auch einmal abspringen musste, mich natürlich reflexartig mit dem operierten Fuß abgefangen habe und direkt dachte, dass die Sehne nun erneut gerissen ist (das war so ca. die heftigste Belastung seit dem Riss) hielt mich die Physiotherapeutin dann auch endlich mal nach hinten hin fest. Somit war die Übung weniger schmerzhaft und gut zum dehnen der Sehne. Zweite Übung mit dem Brett war dann das balancieren nach rechts und links. Das ging nach ein wenig Übung ganz gut. Das klingt zwar sehr heftig, aber ich bin wirklich erstaunt, was die Sehne jetzt schon aushält. Hätte ich nie gedacht. Zudem war der Fuß nach der Physiotherapie viel beweglicher, als vorher. Auch wenn der Fuß dann natürlich für den Rest des Tages wegen der hohen Beanspruchung im Eimer war und ich ihn nur noch hoch gelegt habe.
Ich habe fest gestellt, dass man schon ein wenig gegen den Schmerz gehen kann und man dadurch immer mehr Bewegungsfreiheit erlangt. Natürlich sollte man es nicht übertreiben. Ansonsten bin ich eigentlich ganz froh die Orthese endlich los zu sein, da sie auf die Dauer echt die Heilung hemmt, da man einfach extrem unbeweglich ist. Auf der anderen Seite hab ich sie natürlich auch geliebt, da sie so viel Sicherheit gibt. Und das Gute ist natürlich: Man ist endlich die Spritzen los ;)
Das wars erstmal soweit.
Viele Grüße
Fabian
---- Mein Verlauf bis jetzt: 14.3.2011 ASR rechts im oberen Drittel der Sehne beim Badminton 15.3. OP mit Verflechtung der Sehnenenden bis 20.3. KH stationär mit Gipsschale 20° Spitzfuß 28. 3. Fäden raus, Gipsschale ab, Aircastwalker mit drei Keilen an (eine Woche nur Teilbelastung max. 20 Kg) 4.4. erster Keil raus, Vollbelastung erlaubt aber nicht getraut 11.4. zweiter Keil raus 13.4. Überwindung zur Vollbelastung 16.4. Laufen ohne Krücken in Orthese kein Problem. Abends merkt man die Anstrengung aber schon deutlich. 18.4. letzter Keil raus. Reißende Schmerzen im Sprunggelenk + leichte Blutergüsse. Keil wieder rein 20.4. Schmerzen sind ein wenig besser, aber immer noch sehr schmerzhaft. Ärztin macht das erste Mal Ultraschall. Sehne ist gut verheilt. Schmerzen kommen wohl von der langen Ruhigstellung des Sprunggelenks (Bänder haben sich quasi wieder entfaltet). Erstes mal Physiotherapie (Massage, Manuelle- und Elektrotherapie). Hat sehr gut getan 27.4. Arztbesuch: Ultraschall sieht super aus, letzter Keil entgültig raus. Nur noch wenige Schmerzen im Wadenmuskel und nach längerer Belastung 28.4. Nächste PT: Erstes Mal barfuß stehen mit Vollbelastung des rechten Beins. Keine Schmerzen, alles gut. 29.4. Geschwollener Fuß + dumpfe Schmerzen nach einem ganzen Tag Sitzen im Büro + abendlicher Besuch bei einem Freund. 30.4. Schontag mit viel Hochlagerung des Beins. Schmerzen weg, alles gut 4.5. Arzt gibt Freibrief und sagt, dass ich zusehen muss, dass ich so schnell wie es geht in normale Schuhe (inkl Fersenkissen) komme. Beim ersten Probieren abends: Null Gefühl und Kontrolle über den rechten Forderfuß. 5.5. PT: Erste Belastungen des Fußes ohne Orthese (Schlitten mit Kniebeugen, Stehen, leichte Schritte) keine Schmerzen gehabt Seit 12.5. Ganztägig in normalen Schuhen mit Fernsenkissen unterwegs
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13.05.11 21:41
mariasabin

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Re: Heilungsverlauf
Hallo Fabian,
das sind ja gute Neuigkeiten, freut mich für dich, dass die erste "Zerreißprobe" so positiv (glimpflich) verlief 
Ob die Damen Physiotherapeuten immer so wissen, was sie einem zumuten können? Ich habe an den Tagen der Physio abends einen dickeren Knöchel als sonst. Hinter dem Knöchel, innen, im Bereich Richtung Sehne ist ein neuer leichter Bluterguß, der dort vorher nicht war. Da wird auch immer ordentlich rumgeknetet auf der Sehne, ich freu mich zwar, wenn die PT sagt, dass die Sehne schön weich sei und gar nicht verhärtet, aber diese Schwellung... sogar der Nahtbereich hat fast ein wenig gespannt... Zweifel, ob das gut für die Heilung der Sehne ist Ich bin ehrlich gesagt froh, dass jetzt zur nächsten Behandlung 4 Tage Pause ist. Beim nächsten Termin bin ich dann 8. POP Woche. Ich hab meine PT beim letzten Termin gefragt, ob ich auf diesem Wackelbrett schon üben soll (ich hab so ein Ding zuhause - zu einer Zeit gekauft, als ich immer so Schmerzen an der AS hatte, zum Lockern und Dehnen), da meinte sie, dass es dafür noch zu früh sei.
Ich denke auch manchmal, dass ich barfuß besser laufe. In den Schuhe, auf die extra der 2 cm Fersenkeil drauf gemacht wurde, bin ich nicht so gut gelaufen. Ich denke ich laufe einfach sicherer, wenn ich den Boden unter den Füßen spüre. Da kann man auch mit mehr Gefühl abrollen. Jetzt kommt der Fersenkeil wieder runter von den Schuhen. Trage jetzt meine alten Trekkingschuhe mit den Achillotrain-Fersenkissen (auch aus der Zeit vor dem Riss) und ganz alte ausgeleierte Socken (gut dass ich die Dinger nicht schon fortgeworfen hab ). Ob mit 2 cm Fersenkeil weniger Schwellung wäre - jetzt ist es leider zu spät, das auszuprobieren.
Eine Übung, die mir gut tut und hilft: zuerst mit dem gesunden Bein auf der Stelle stehen bleiben, das operierte Bein eine Schrittlänge nach vorne, Ferse zuerst, aufsetzen, abrollen und dann nach hinten, mit den Zehen zuerst, abrollen. Dann wieder nach vorne, nach hinten usw. Nach 10 Wiederholungen dann umgekehrt, das operierte Bein wird Standbein, das gesunde wird nach vorne und hinten gesetzt. Das ist dann schwieriger und man muss auch darauf achten, dass man nicht einen kleinen Hüftschwung einbaut um damit den Schritt einzuleiten. Damit versucht man wohl muskuläre Defizite des Oberschenkels auszugleichen.
Abends schmier ich immer Arnika- oder Traumeelsalbe um den Knöchel (weiß jemand ob man auch auf die Naht Salbe draufmachen darf ?) und morgens ist der Fuß fast ganz abgeschwollen. Eigentlich kann ich ja zufrieden sein, aber ich bin es auch leid, bei der Arbeit rumzuhumpeln, bei der Hausarbeit, zwischendurch immer mal hinsetzen und den Fuß hochlegen zu müssen. Zuhause festzusitzen  , immer noch ständig jemand um Hilfe zu bitten (Einkaufen, Transport, mit dem Hund gehen usw) Aber das Risiko, dass doch etwas passieren könnte durch Ungeduld ist ständig im Hintergrund und lässt mich doch vernünftig bleiben. Vorerst 
Gestern mal ausprobiert, ob das Auto nach 7 Wochen noch anspringt. Gutes Auto, klang zwar bisschen rauh, aber immerhin. Dann konnte ich es nicht lassen und bin in der Garage einen Meter vor- und zurückgefahren. Kein Problem. Vielleicht übe ich am Wochenende auf einem leeren Supermarktparkplatz .
Ich freue mich immer sehr, wenn ich hier auch von anderen lesen kann, da kann man bisschen vergleichen und das gibt irgendwie ein wenig Sicherheit.
Allen Betroffenen weiterhin gute Heilung, Maria
24.3. ASR rechts beim Basketballtraining, Gefühl eines Tritts in die Ferse 25.3. Diagnose beim Orthopäden u. Vacopedversorgung mit 15 Grad 28.3. offene OP im lokalen Kh / Vacoped 15 Grad, Naht 4 cm, trocken, reizlos, nach 2 Tagen nach Hause entlassen, 3 Fäden nach 10 T, 2 am 12. Tag gezogen bis Ende 4. Woche 15 Grad mit 20 kg Teilbelastung 5. - 6. Woche Vollbelastung erlaubt, erst 10 Grad, später 0 Grad, erst mit dicker, dann mit der flachen Sohle (erst dann ging die Vollbelastung und ohne Krücken zu laufen, zuletzt mit Freigabe im Gelenk, 1 x KG, Sonographie, Ergebnis i.O. Ende der Heparinspritzen ab 7. Woche abwechselnd Schuhe mit 2 cm Fersenkeil außen oder 1 cm Fersenpolster innen, 2 x KG - manuelle Massage (schmerzhaft) u. Beincurler - erste Laufübungen
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23.05.11 14:23
1Heuler
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Re: Heilungsverlauf
Hallo Maria,
ich habe von einer Bekannten die Creme "Contractubex" empfohlen bekommen. Ich massiere die Narbe mit einem einfachen Massageöl. Denke wenn die Wunde zu ist, ist es kein Problem die Narbe zu massieren.
Bin jetzt in der 7. Woche nach OP und muss noch eine Woche die Orthese tragen. Habe heute versucht ein paar Schritte ohne Orthese zu gehen. Fühlt sich zwar noch wackelpuddingmäßig an, aber je mehr Schritte man macht umso besser geht es. Ist natürlich kein normales Gehen! Momentan bekomme ich nicht mehr als 90° Dehnung hin. Will auch nicht übertreiben und bis zum Schmerz gehen.
Mit dem Zehenstand trainierst du ja schon den Wadenmuskel. Mein Orthopäde sagte ich soll damit auf jeden Fall noch ein Weilchen warten.
Toll, dass du schon Auto fahren kannst. Mir würde es mit dem Fahrrad schon reichen. Eine kleine Runde im Hof mit der Orthese habe ich schon ausprobiert, allerdings weiß ich nicht, ob ich das auch ohne Orthese schon machen kann in einer Woche.
So dann mal schön weiter trainieren!
Gruß Michaela
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